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Nügida Blockiert! Nügida Nazigida! Nügida Zerstritten! Nügida Abgesagt! – NOnügida!

Nügida Blockiert! Nügida Nazigida! Nügida Zerstritten! Nügida Abgesagt! – NOnügida!

Der Nürnberger Pegida-Klon Nügida wurde am 16. Februar erfolgreich von über 1.000 NOnügidistInnen verschiedenster Spektren nach nur 200 Metern Marsch erfolgreich blockiert. Ordner waren Neonazis, die teils vermummt, aggressiv und martialisch auftraten. Redner u.a. Michael Stürzenberger und Gernot Tegetmeyer von der islamfeindlichen Kleinstpartei „Die Freiheit“. Die Versammlungsleitung bestand aus zwei Neonazis: Rainer Biller & Dan Eising. AnhängerInnen der beiden Hooligan Organisationen „Hooligans gegen Salafisten“ und „Gemeinsam-Stark Deutschland e.V.“ waren ebenfalls mit am Start. Der Stammtisch der Nürnberger HoGeSa war gar mit an der Organisation beteiligt. Am 17. Februar sagte Nügida den am 23. Februar geplanten Aufmarsch ab. Zwischenzeitlich zerlegt sich Nügida intern. Wir geben einen kurzen Überblick über Nügida und die Gegenaktivitäten. Den Schwerpunkt widmen wir den aktuellen internen Auseinandersetzungen. NOnügida mobilisiert nun nach dem 2:0 Sieg für den 2. März. Die NürnbergerInnen sprechen gar von einem 6:0 Sieg nach Punkten „für alle hier mitlesenden Nügida-Nazi-Hools zum besseren Verständnis“. Sie verzichten – wie sie uns mitteilten – auf die zugeteilten 5 Busse von Antifa e.V.. Sie setzen auf die erfolgreich erprobten DemonstrantInnen vor Ort sowie auf Nachhaltigkeit und bitten darum, dass die Busse Suhl und Dresden unter dem Motto „GIDA? Läuft nicht!“ ansteuern.

Zwischenzeitlich hat Nügida alle Kundgebungen beim Nürnberger Ordnungsamt abgesagt. Die NürnbergerInnen hoffen, dass sie Nügida nun endgültig aus der Stadt vertrieben haben. „NIEWIEDA NÜGIDA – NIEWIEDA GIDA“ sagte uns Peter Müller von NOnügida. Im Alltag sind die gewaltbereiten Neonazis allerdings weiter aktiv: Sechs Mitglieder von Nügida sollen nach einem Pressebericht am 21. Februar Muslime in der Nürnberger Innenstadt angegriffen haben – darunter Mitglieder der Neonazipartei „Die Rechte“. Nügida selbst meldete am 24. Februar: „Von Nügida wird erstmal keine Aktion mehr ausgehen.“ Inzwischen gründete sich aus Nügida heraus eine offen neonazistische „Schutzgruppe Nürnberg“ heraus.
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