Tag-Archiv für 'hogesa-propagandashop'

Trotz Demoverbot: HoGeSa-Gewaltmarsch durch Essen am 18. Januar?

Trotz Demoverbot: HoGeSa-Gewaltmarsch durch Essen am 18. Januar?

Der HoGeSa-Marsch durch Essen am 18. Januar wurde von der Polizei wegen zu erwartender Gewaltausbrüche verboten. Am 11. Januar erklärte HoGeSa „die Demo in Essen „offiziell“ zurück zu ziehen. Das Risiko, für Gewaltexzesse persönlich haftbar gemacht zu werden, war den HoGeSa-AnmelderInnen offenbar zu hoch. Zwischen den Zeilen wurden die Nazi-Hools aufgefordert, trotzdem nach Essen zu fahren! Gleichzeitig tauchen Aufrufe „Jetzt erst recht!“ zu Essen auf. Anscheinend schätzt sich HoGeSa als stark genug ein, einen mehrere tausend Mann starken Aufmarsch gegen den Willen der Polizei durch Essen durchsetzen zu können. Wichtig ist deshalb eine starke Gegenkundgebung in Essen: Gegen HoGeSa in Essen!Wir schildern in diesem Artikel die Entwicklung des HoGeSa-Essen-Marsches und werfen einen Blick auf die Entwicklung und Spaltung der HoGeSa. Das zentrale Agitations- und Organisationsmedium, das HoGeSa-Forum, war drei Tage lang bis zum 11. Januar – scheinbar nach Angriffen durch eine Anonymous-Abteilung – offline!
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8. Februar – Ur-HoGeSa-Demo in Ludwigshafen – Auf die Straße gegen Nazi-Hools!

8. Februar – Ur-HoGeSa-Demo in Ludwigshafen – Auf die Straße gegen Nazi-Hools!

Für den 8.2.15 hat der HoGeSa Nachfolger „Gemeinsam-Stark Deutschland e.V.“ (GSD) einen HoGeSa-Nachfolgeaufmarsch zu Köln und Hannover in Ludwigshafen, Rheinland-Pfalz, angekündigt. Inzwischen wurde die Demonstration verboten – GSD hat Widerspruch eingelegt – und nur eine Kundgebung wie in Hannover erlaubt. Widerstand wird notwendig sein und wird von einem breiten Spektrum in und um Ludwigshafen getragen! HoGeSa hatte sich Ende 2014 gespalten. GSD beansprucht für sich, im Gegensatz zur aktuellen HoGeSa, die ursprüngliche HoGeSa zu sein. Die Oldschool Hools, die Banden seien bei ihnen. In der HoGeSa-Führung sei kein Hool. Wir berichteten darüber in unserem Artikel HoGeSa – Politically Incorrect’s SA? – – neue Nationalrassistische Massenbewegung in Deutschland – TEIL 2. Wir zeichnen in diesem „TEIL 2“ unseres Grundsatzartikels zur HoGeSa und Pegida die Entwicklung und Differenzen der HoGeSa in den letzten Monaten nach.

In unserem aktuellen Artikel skizzieren wir den Zerfall der HoGeSa und die Widerauferstehung als GSD – HoGeSa 2.0 Reloaded! Desweiteren informieren wir dort außführlich über die weitere Entwicklung in Ludwigshafen. Das OVG Rheinland-Pfalz hat am Samstag, den 7. Februar, den Nazi-Hool-Marsch durch Ludwigshafen verboten. Die Nazi-Hool-Band Kategorie C darf nicht spielen. Gekommen sind lediglich 500 Nazi-Hools und Umfeld, gegen 16:30 Uhr war der offizielle Spuk vorbeit. Knapp 4.000 GegendemonstrantInnen waren auf den Beinen.

Die Hooligans der alten Führung der HoGeSa sind bei GSD. Der Aufmarsch in Rheinland-Pfalz ist hoch gefährlich und brisant. Die Hools des 1. FC Kaiserlautern sind bundesweit als extrem rechte Hooligantruppe berühmt und berüchtigt. Von der HoGeSa-Kundgebung am 18. Januar in Essen distanzierte sich GSD. Kai von Bengalo – Mitglied der HoGeSa-Orga – war einer der Gründungsmitglieder von GSD. Am 20. Januar wurde er aus der HoGeSa-Orga entfernt. Die HoGeSa selbst goes Verschwörungstheorien. Pegida „false flag“, überhaupt alles „false flag“ und wendet sich der Thüringer Pegada-Bewegung („Patriotische Europäer gegen Amerikanisierung des Abendlandes“) zu.
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