Tag-Archiv für 'altermedia'

Trotz Demoverbot: HoGeSa-Gewaltmarsch durch Essen am 18. Januar?

Trotz Demoverbot: HoGeSa-Gewaltmarsch durch Essen am 18. Januar?

Der HoGeSa-Marsch durch Essen am 18. Januar wurde von der Polizei wegen zu erwartender Gewaltausbrüche verboten. Am 11. Januar erklärte HoGeSa „die Demo in Essen „offiziell“ zurück zu ziehen. Das Risiko, für Gewaltexzesse persönlich haftbar gemacht zu werden, war den HoGeSa-AnmelderInnen offenbar zu hoch. Zwischen den Zeilen wurden die Nazi-Hools aufgefordert, trotzdem nach Essen zu fahren! Gleichzeitig tauchen Aufrufe „Jetzt erst recht!“ zu Essen auf. Anscheinend schätzt sich HoGeSa als stark genug ein, einen mehrere tausend Mann starken Aufmarsch gegen den Willen der Polizei durch Essen durchsetzen zu können. Wichtig ist deshalb eine starke Gegenkundgebung in Essen: Gegen HoGeSa in Essen!Wir schildern in diesem Artikel die Entwicklung des HoGeSa-Essen-Marsches und werfen einen Blick auf die Entwicklung und Spaltung der HoGeSa. Das zentrale Agitations- und Organisationsmedium, das HoGeSa-Forum, war drei Tage lang bis zum 11. Januar – scheinbar nach Angriffen durch eine Anonymous-Abteilung – offline!
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HoGeSa – Politically Incorrect’s SA? – – neue Nationalrassistische Massenbewegung in Deutschland – TEIL 2


HoGeSa – Politically Incorrect’s SA? – – neue Nationalrassistische Massenbewegung in Deutschland – TEIL 2

Teil 2 unseres Grundsatzartikels zur neuen nationalrassistischen Massenbewegung in Deutschland. Wir behandeln die Herausbildung von HoGeSa und die Rolle des Islamhassblogs Politically Incorrect. Welche Beziehung besteht zwischen den Hooligans und den radikalisierten, den Islam hassenden Teilen der Gesellschaft, die versuchen, sich selbst als „bürgerlich“ dazustellen? Wir beschreiben die Herausbildung einer Vereinigung der verschiedenen rechten Spektren durch HoGeSa und Pegida. Abschließend werfen wir einen Blick auf interne Differenzen bei HoGeSa und den weiteren Planungen der NationalrassistInnen.

In Teil 1 ging es um die historische Entwicklung des antimuslimischen Rassismus, der Begriffsdefinition von „Nationalrassismus“, der Herausbildung von rechtspopulistischen und antiislamischen Bewegungen, Blogs und Parteien. Welche Rolle spielt dabei die AfD, wo liegt ihre Gefährlichkeit? Einbezogen wurde die Entwicklung extrem rechter Einstellungen und Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in Deutschland.

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LechtsStattRinks – Montagsdemos – Brauner Sumpf vereint?


LechtsStattRinks – Montagsdemos – Brauner Sumpf vereint?

„Montagsdemonstration“: Berlin am extrem rechten Rand gelandet – rechts-populäre Redner statt offene Bühne von unten – NPD und Stiefelnazis klatschen Beifall – Angriff auf Potsdamer Abkommen
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Die antisemitische Fratze der „Alternative für Deutschland!

Die antisemitische Fratze der „Alternative für Deutschland!

Die Grünen sind ein rotes Tuch für alle RechtspopulistInnen als auch für andere konservative Kräfte. Eine der Hauptfeindbilder ist neben Claudia Roth der Grüne Europaabgeordnete Daniel Cohn-Bendit. Und genau den greift sich die AfD heute heraus, als sie einen Artikel über EU-Lobbyismus in Facebook zur Diskussion stellt. In dem anonym agierenden Islamhetzblog „Politically Incorrect“ gilt sein Name als Indikator für übelste Hetzparolen: Als „Perversling“, „Kinderschänder“, „Dieser Kerl gehört in den Knast“ usw. wird er dort beschimpft. Antisemitische Hetze findet auf dem eher Israel freundlich gesinnten Blog in der Regel dagegen nicht statt. Dies überlässt man dem Stiefelnaziportal „Altermedia“. Dort hetzt z. B. der registrierte User „Daniel“: „Und wer einen pädophilen, jüdischen EU-Abgeordneten namens Cohn-Bendit mit Preisen überhäuft, der hat zum Einspruch in Ungarn das allergeringste Recht.“ „Ein selbstbekennender Kinderschänder, der nur auf Grund seiner jüdischen Herkunft unangetastet bleibt“ lautet die Aussage von Sukram N. auf der FB-Seite der sich von Rechtsextremismus angeblich distanzieren wollenden AfD. 90 Menschen gefällt diese Äußerung innerhalb weniger Stunden.

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PdV – Alternative für Deutschland – und der Holocaust

PdV – Alternative für Deutschland – und der Holocaust

rechte Friedensbewegung AfD PdV & Holocaust

Ebenso wie HolocaustleugnerInnen sprach Andreas Popp auf der AZK in der Schweiz. Am Ostermontag 2014 ist er Redner der rechten „Friedensbewegung“ in Berlin. 2013er Artikel reloaded! – Wir päsentieren den Artikel sofort für unsere LeserInnen in der aktualisierten Fassung.

VerschwörungstheoretikerInnen, HolocaustleugnerInnen treten auf der Anti Zensur Konferenz (AZK) in der Schweiz auf. Der Gründer der extrem rechten Europäischen Aktion (EA), Bernhard Schaub, redete 2009. Die Freundin Horst Mahlers, Sylvia Stolz, sprach dort 2012. Andreas Popp, Redner auf der Berliner rechtsoffenen sogenannten „Friedensbewegung“ am Ostermontag, gab sich 2011 dort zusammen mit Andreas Vogt die Ehre. Vogt trat schon im Vorjahr auf der AZK auf. Er ist zusammen mit dem heutigen NPD Europawahlkandidaten und Geschichtsrevisionisten Olaf Rose Produzent des Filmes „Geheimakte Heß“.

Unser vor über einem Jahr geschriebener Artikel befasst sich mit der Gründungsphase der AfD und dem zur Gründung gewünschte Standbein von Seiten der „Wahlalternative 2013“, der Partei der Vernunft (PdV). Das verschwörungstheoretische Umfeld der PdV wird in dem Artikel u.a. am Beispiel eines „Schall und Rauch Stammtisches“ namens „Widerstand in Aktion“ (WiA) genauer untersucht. Dieser Stammtisch postet auf seiner Webpräsenz auch die Reden der oben genannten Holocaust LeugnerInnen, die wie Andreas Popp auf der Konferenz als RednerInnen auftraten.

Angesichts der aktuellen Diskussion um die verschwörungstheoretischen sog. „Montagsdemonstrationen“ möchten wir unseren Artikel vom 13. März 2013 mit diesem aktuellen Vorspann und einem Ausklang in die aktuelle Diskussion einbringen. Neben Popp soll inzwischen auch der Querfrontler Jürgen Elsässer Ostern in Berlin auf der Bühne stehen. Er sei von Popp dazu eingeladen worden vermeldet Elsässer auf seiner Internetplattform. Damit hat sich die Berliner Kundgebung unserer Ansicht nach endgültig Rechtsaußen platziert.

Bundesweit tobt dagegen in den einzelnen Städten noch die Schlacht um die Ausrichtung der lokalen Kundgebungen. In Stuttgart hat man sich z.B. von Berlin distanziert und klar gegen rassistisches und faschistisches Gedankengut und gegen die Teilnahme von extremen Rechten ausgesprochen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Mit 600 bis 1000 TeilnehmerInnen dürfte dort die größte Kundgebung nach Berlin gewesen sein. In Magdeburg dagegen wurden offen Plakate mit Neonazislogans wie „Demokratie heißt Volkstod“ getragen. Jetzt aber zu unserem 2013er Artikel:

„PdV – Alternative für Deutschland – und der Holocaust

In dieser 11. Kalenderwoche sollen die ersten Landesverbände der Professorenpartei „Alternative für Deutschland“ u .a. in Schleswig-Holstein gegründet werden. Die Partei selbst nennt sich inzwischen nicht nur „Alternative für Deutschland“ sondern verkürzt „Die Alternative“, obwohl kein Fitzelchen Zukunftsfähigkeit bei ihr vorhanden ist. Im veröffentlichten Parteiprogramm wird ein erzreaktionäres Bildungs- und Familienbild propagiert. Die AfD fordert „Bildung als Kernaufgabe der Familie zu fördern.“ Kitas und Schulen sollen nur noch ergänzenden Charakter haben (1). Neben den Freien Wähler war die rechtspopulistische und marktfundamentalistische „Partei der Vernunft“ (PdV) aufgerufen, sich an der Gründung der AfD zu beteiligen. Was will diese Kleinstpartei, mit der namhafte rechtskonservative bis rechtspopulistische Professoren so gerne ins Bett steigen möchten? Welche Beziehung haben sie zu HolocaustleugnerInnen wie der mit Horst Mahler verbandelten ehemaligen Rechtsanwältin Sylvia Stolz? Diesen Fragen wollen wir nachgehen. In unserem Artikel „Rechtspopulistische „Alternative für Deutschland“ – Eine Geschichte von Niederlagen!“ haben wir aufgezeigt, dass schon die Gründung der AfD eine Geschichte ständiger Niederlagen war. Anhand personeller Kontinuitäten wie Prof. Schachtschneider haben wir dort die Kontinuität der rechtspopulistischen Linie vom „Bund Freier Bürger“ zur AfD nachgezeichnet.

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Fränkische NPD Jugend unterstützt als „kriminelle Vereinigung“ verbotenes „Besseres Hannover“!

Fränkische NPD Jugend unterstützt als „kriminelle Vereinigung“ verbotenes „Besseres Hannover“!

Am 25. September 2012 wurde die Nazi Gruppierung „Besseres Hannover“ wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung (§129StGB) verboten. Sie galt als die gefährlichste Kameradschaft Niedersachsens. Ihre Mitglieder blicken auf zahlreiche Verurteilungen, u. a. wegen Propagandadelikten und Körperverletzung. Nun hat die JN Franken/Oberpfalz zusammen mit anderen Organisationen 1.000,- zur Unterstützung dieser Gruppierung gesammelt. Eine dieser Gruppierungen ist die braune Kampagnenseite „Freies Deutschland“. Ihr gehört auch die Kameradschaft „Fränkischer Heimatschutz“ an, der sich nach eigenen Angaben zum 1. März aufgelöst haben soll, siehe unseren Artikel „Frän­ki­scher Hei­mat­schutz Co­burg – Auf­lö­sung in den Un­ter­grund?“.

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Terrorzelle „Freie Kräfte Schwarzwald-Baar-Heuberg“?

Terrorzelle „Freie Kräfte Schwarzwald-Baar-Heuberg“?

In unserem Artikel „Schönborns des Rechtsterrorismus verdächtiges neues Terrornetzwerk „Neue Ordnung“ breiter als vermutet?“ vom 10. Februar untersuchten wir die enge Verknüpfung zwischen den „FK-SBH“ und der Organisation „Neue Ordnung“ des mehrfach vorbestraften Neonazis Meinolf Schönborn. Wir kamen zu dem Schluss, dass eine enge organisatorische Verschmelzung zwischen der „Neuen Ordnung“ und den „FK-SBH“ besteht. Gegen Schönborn und vier weitere Mitglieder der „Neuen Ordnung“ wird derzeit wegen Bildung einer bewaffneten Gruppierung ermittelt. Ein Verbot beider Gruppierung ist dringend angesagt. Den „FK-SBH“ scheint der Schreck in die Beine geschossen zu sein. In einem am 12. Februar auch auf dem Stiefelnazi Portal Altermedia veröffentlichten Schriftstück wenden sie sich „an die „Bürgerinnen und Bürger gegen extreme Rechte“ (oder was auch immer dieser Titel bedeuten soll?)“ (1)

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Breites Grinsen: Prügelte sich der NPD Parteivorstand?

Breites Grinsen: Prügelte sich der NPD Parteivorstand?

Erich Bräuniger, Mitglied im NPD-Parteivorstand ist zurückgetreten und aus der Partei ausgetreten. Zuerst berichtete am 7.1.13 das Stiefelnaziportal Altermedia darüber:
„Wie am Rande des Neujahrsempfanges der NPD-Landtagsfraktionen von Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern am 5. Januar bekannt wurde, trat Eckart Bräuniger aus der NPD aus. … Apfel zeigte sich zufrieden mit Bräunigers Entscheidung, da dieser unzuverlässig, wankelmütig und gewalttätig gewesen sei. Zudem habe er in seiner elfmonatigen Amtszeit durch eine unverantwortliche Ausgabenpolitik dem Verlag und damit der Partei schweren Schaden zugefügt und die ohnehin schon schwierige Situation weiter verschärft.“

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