Nügida Blockiert! Nügida Nazigida! Nügida Zerstritten! Nügida Abgesagt! – NOnügida!

Nügida Blockiert! Nügida Nazigida! Nügida Zerstritten! Nügida Abgesagt! – NOnügida!

Der Nürnberger Pegida-Klon Nügida wurde am 16. Februar erfolgreich von über 1.000 NOnügidistInnen verschiedenster Spektren nach nur 200 Metern Marsch erfolgreich blockiert. Ordner waren Neonazis, die teils vermummt, aggressiv und martialisch auftraten. Redner u.a. Michael Stürzenberger und Gernot Tegetmeyer von der islamfeindlichen Kleinstpartei „Die Freiheit“. Die Versammlungsleitung bestand aus zwei Neonazis: Rainer Biller & Dan Eising. AnhängerInnen der beiden Hooligan Organisationen „Hooligans gegen Salafisten“ und „Gemeinsam-Stark Deutschland e.V.“ waren ebenfalls mit am Start. Der Stammtisch der Nürnberger HoGeSa war gar mit an der Organisation beteiligt. Am 17. Februar sagte Nügida den am 23. Februar geplanten Aufmarsch ab. Zwischenzeitlich zerlegt sich Nügida intern. Wir geben einen kurzen Überblick über Nügida und die Gegenaktivitäten. Den Schwerpunkt widmen wir den aktuellen internen Auseinandersetzungen. NOnügida mobilisiert nun nach dem 2:0 Sieg für den 2. März. Die NürnbergerInnen sprechen gar von einem 6:0 Sieg nach Punkten „für alle hier mitlesenden Nügida-Nazi-Hools zum besseren Verständnis“. Sie verzichten – wie sie uns mitteilten – auf die zugeteilten 5 Busse von Antifa e.V.. Sie setzen auf die erfolgreich erprobten DemonstrantInnen vor Ort sowie auf Nachhaltigkeit und bitten darum, dass die Busse Suhl und Dresden unter dem Motto „GIDA? Läuft nicht!“ ansteuern.

Zwischenzeitlich hat Nügida alle Kundgebungen beim Nürnberger Ordnungsamt abgesagt. Die NürnbergerInnen hoffen, dass sie Nügida nun endgültig aus der Stadt vertrieben haben. „NIEWIEDA NÜGIDA – NIEWIEDA GIDA“ sagte uns Peter Müller von NOnügida. Im Alltag sind die gewaltbereiten Neonazis allerdings weiter aktiv: Sechs Mitglieder von Nügida sollen nach einem Pressebericht am 21. Februar Muslime in der Nürnberger Innenstadt angegriffen haben – darunter Mitglieder der Neonazipartei „Die Rechte“. Nügida selbst meldete am 24. Februar: „Von Nügida wird erstmal keine Aktion mehr ausgehen.“ Inzwischen gründete sich aus Nügida heraus eine offen neonazistische „Schutzgruppe Nürnberg“ heraus.

Schon im Vorfeld wurde gemutmaßt, dass der bekannte Nürnberger Neonazi Rainer Biller hinter Nügida steckt. Wir haben schon im Dezember letzten Jahres belegt, dass Rainer Biller hinter der FB-Seite „Nügida“ steckt. Auch der NZ-Blog vipraum teilte diese Einschätzung. Nügida und Biller widersprachen aber öffentlich, dass Biller mit Nügida etwas zu tun habe. Am 16. Februar war in Nürnberg breiter und vielfältiger Protest gegen Nügida angesagt:

Zwischen 2.000 und 3.000 Menschen zeigten Nügida am Auftaktort, dass sie in Nürnberg nicht erwünscht waren. Über den Ablauf der Veranstaltung und die TeilnehmerInnen – 50 Prozent Neonazis – gibt es zwei sehr gute Artikel: Nürnberger verhindern Nügida-Aufmarsch [mit Bildergalerie] und Nügida „spazierte“ nur 200 Meter weit. Die zuvor bestrittene Führungsrolle Rainer Billers bei der Nügida war für AnhängerInnen und GegnerInnen schnell klar. Nach 200 Metern wurde Nügida blockiert und musste schließlich umdrehen. Während der Blockade lief die Kundgebung der Allianz gegen Rechtsextremismus am geplanten Endpunkt des Nügida-Marsches munter weiter. Rund 400 ZuhörerInnen fanden sich dort ein, um u.a. OB Maly und dem Behördenchef des „Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge“ (BAMF), Manfred Schmidt, zu lauschen. Wann spricht der Bundesinnenminister auf einer Kundgebung gegen den Überwachungsstaat? Anstatt die Veranstaltung abzubrechen und den Protest vor Ort zu unterstützen, wurde die Kundgebung bis zum bitteren Ende durchgezogen. So sinnvoll und richtig eine Kundgebung am Platz der Abschlusskundgebung von Nügida ist, so sinnlos ist sie, wenn Nügida blockiert wird und gar nicht dorthin gelangt.

Nach dem Auftritt auf der Straße begann der Nügida-Tanz im Netz. Von „350 Teilnehmern“ schrieb die Seite. Das war selbst den eigenen AnhängerInnen zuviel. Als höchsten 200 Menschen wurden die real 150 NügidistInnen von TeilnehmerInnen dargestellt. Doch dann ging es ans Eingemachte. Der in Nürnbergs Nachbarstadt wohnende Speditionsinhaber und Generalsekretär der islamfeindlichen Kleinstpartei „Die Freiheit“, Gernot Tegetmeyer, zieht über die Organisatoren von Nügida vom Leder. Um seine Kritik richtig einschätzen zu können, vorweg ein paar Worte zu seinen politischen Tätigkeiten.

Tegetmeyer sprach z.B. am 15.11.2014 auf der Kundgebung der „Hooligans gegen Salafisten“ in Hannover. ZuhörerInnen waren u.a. tausende Nazi-Hools und in der „NPD“, den Neonaziparteien „Die Rechte“ und „Der III. Weg“ sowie Neonazikameradschaften organisierte Neonazis. Ebenfalls auf der Bühne waren in Hannover z.B. die Neonazi-Liedermacherin Karin Mundt und der antisemitische Nazi-Rapper Patrick Killat alias „Villain051″. Mit HoGeSa Köln & Hannover haben sich die sogenannten bürgerlichen IslamhasserInnen offen mit gewalttätigen Neonazis und Nazihools verbündet. Seit HoGeSa ist die Gewaltfrage als Unterschied zwischen Neonazis und RechtspopulistInnen gefallen. Eigentlich hätte sie schon mit den durch den Islamhasser Breivik verübten Massenmord fallen müssen.

Der Fürther Gernot H. Tegetmeyer spricht dort offen und schließt – Kennedy zitierend – selbst einen bewaffneten Kampf nicht aus:

„Wir brauchen auch wieder ein Volk von Minutemen; Bürger, die nicht nur bereit sind zu den Waffen zu greifen, sondern Bürger, die den Schutz der Freiheit als ihre tägliche Pflicht ansehen; die bereit sind, dafür einzutreten, daran zu arbeiten und wenn’s sein muss, sich auch für die Freiheit zu opfern. Des ist es, was wir hier brauchen. Für die Freiheit! Für Deutschland! Mit weniger werden wir keinen Erfolg haben. Lang lebe Deutschland! Lang lebe Deutschland!“

Die Minutemen, die wir seiner Ansicht nach brauchen, waren eine bewaffnete nordamerikanische Miliz:

„Die Minutemen (Minuten-Männer) waren eine Miliz in den britischen Kolonien in Nordamerika, die nach Aufforderung innerhalb einer Minute kampfbereit sein sollte. Nicht jeder Milizangehörige war ein Minuteman, sondern vor allem besonders motivierte, wagemutige junge Männer unter 25 wurden in Minutemen-Einheiten zusammengefasst.“

„Noch ist die Zeit zum Kampf nicht gekommen!“ schränkte Tegetmeyer seinen Aufruf danach ein.

Tegetmeyer live im Video bei HoGeSa-Hannover u.a. vor Tausenden Neonazis und Nazi-Hools:
Tegetmeyer HoGeSa Teil I. : https://www.youtube.com/watch?v=oTsyiu3xadc
Tegetmeyer HoGeSa Teil II.: https://www.youtube.com/watch?v=eYdkYvehwLs

Nügida zerstritten!

Dieser Tegetmeyer beklagte inzwischen, von den Nürnberger Neonazis der Nügida getäuscht worden zu sein:

Rednerin Ester Seitz aus Neumarkt distanzierte sich ebenfalls von Nügida

Seitz spricht von der „Unterwanderern einer Bürgerbewegung“. Nügida ist unserer Einschätzung nach das Produkt von Biller. Und auch in anderen Städten sind Neonazis bei GIDA Ablegern in führenden Positionen beteiligt. Nügida ist wie viele andere GIDAs NAZIGIDA. Und wenn sie anmerkt „Unsere Linie in München bleibt weiterhin klar: Wir distanzieren uns ausdrücklich von jeglichem rechtsextremistischen Gedankengut“, dann stellt sich uns die Frage: Ist die Frau blind? Sieht sie nicht die Nazikader, die verurteilten Rechtsterroristen, die zu Hunderten in München mitlaufen. In zig Artikeln der Münchner Tageszeitungen ist dies mit Bildern belegt. Die NPDlerin, die das PI-Transparent gar hält. Abgesehen von der rassistischen Hetze des Anti-Islampredigers Michael Stürzenberger.

Nach Veröffentlichung ihrer Distanzierung, klagt sie über „schriftliche Drohungen und anonyme Anrufe von den Rechtsfaschisten!“ Eine Kommentatorin merkt dazu an: „Ester, hast du eigentlich mal geschaut , unter deinem Statement….NÜGIDA-Distanzierung, wer so alles einige Kommentare liked ? weil ich lese du wirst bedroht,,, hier ein Liker und was ihm so gefällt…………“ Der Liker ist Andreas G. aus dem oberfränkischen Scheßlitz (bei Bamberg). Er ist dem Umfeld der HoGeSa-Nachfolgeorganisation „Gemeinsam-Stark Deutschland e.V.“ (GSD) zuzuordnen.:

Andreas G., vor dem die Nügida Rednerin gewarnt wird, war bei dem Nügida-Aufmarsch der Chefordner. „Ein junger Nügida-Anhänger in Neonazi-Kluft: „Tradition schlägt jeden Trend“ steht in altdeutscher Schrift auf seiner Jacke“ beschreibt wird er bei den Nürnberger Nachrichten beschrieben (siehe screenshot):

Aggressiv tritt er gut sichtbar in dem Video des Fernsehsenders „Franken Fernsehen“ gegenüber der Presse auf. Nur unter Einsatz von Polizeikräften konnte das Fernsehteam vor den Nügida-Ordnern geschützt werden:

http://www.frankenfernsehen.tv/mediathek/video/bunter-wind-weht-nuegida-entgegen/

Bei der Diskussion auf der Seite von Ester Seitz meldete sich Gernot Tegetmeyer zu Wort. Das „Orga-Team der Nügida“ soll seiner Aussage nach „nur aus Herrn Biller und Herrn Eising“ bestehen.



NOnügida
– eine von den Nügida-Admins gern gelesene Seite – veröffentlichte dieser eher versteckte Stellungnahme Tegetmeyers. Danach legte Nügida los:

Unter den ersten drei Likern befindet sich Philipp Hasselbach. Er ist Kreisvorsitzender des Münchner Kreisverbandes der Neonazipartei „Die Rechte“. Am 25.1. dieses Jahres gründete er in Nürnberg den Nürnberger Kreisverband „Die Rechte“. Mit dabei nach dem Störungsmelder Zeit, der Nürnberger „Aussteiger“ und Nügida-Aktivist Rainer Biller:

„Biller gehört zu den schillerndsten Rechten in Nürnberg. Sein politischer Werdegang führte von der NPD, über das Freie Netz Süd nun zur Partei „die Rechte“, bei deren Nürnberger Gründungsveranstaltung er teilnahm.“

Als erste Kommentatorin zu der Nügida-Stellungnahme stieg die ehemalige „Super Moderatorin“ des HoGeSa-Forums, Kareen W. aus Nürnberg, in den Ring:

So – jetzt bitte Popcorn holen zum Weiterlesen! Die Schlacht beginnt:

Gernot Tegetmeyer greift ein. Michael K.s Kommentar sollte keine 5 Minuten halten:

Der Kampf der GIDANTEN Biller vs. Tegetmeyer ist eröffnet:

Lange sollte es nicht dauern, dann entschwanden die Tegetmeyer-Kommentare ins Tal der Ahnungslosen. Auch Stürzenberger Anhänger wie Michael K. konnten mit ihrer Meinung nicht all zu lange bei dem Nügida-Statement bestehen. Einzig Karin W., als wichtige Verbindung zur HoGeSa, wurde als Kritikerin nicht gelöscht. Die nächste Runde begann am Morgen, Mittwoch der 18. Februar. Whitemol, Admin des HoGeSa-Forums und nach Eigenangaben ein 32jähriger aus Gunzenhausen, meldet sich unter seinem neuen FB-Account „Heinrich Wüst“ (Pseudonym) zu Wort:

Und dann geht es richtig ans Eingemachte:


Nach diesen Statements ist klar: Am Freitag, den 13. Februar, fand in Nürnberg der Stammtisch der „HoGeSa“ – organisiert über einen klandestinen, geschlossenen Raum auf der Seite des HoGeSa-Forums, statt. Teilgenommen haben dort 10 Mitglieder des HoGeSa-Stammtisches, unter ihnen Whitemol und der Generalsekretär der Kleinstpartei „Die Freiheit“, Gernot Tegetmeyer. Anwesend war des weiteren der Nügida Anmelder Enrico K.. Dieser soll den HoGeSa-Stammtisch und Tegetmeyer um Hilfe gebeten haben. Am 16. Februar erschien dann der Vorsitzende der islamfeindlichen Kleinstpartei „Die Freiheit“, Michael Stürzenberger“ mit Anlage und Anhang und hielt zusammen mit Tegetmeyer und seiner Neumarkter Islamfeindin die Reden. Versichert worden soll ihnen sein, dass Nazis nichts mit Nügida zu tun hätten. Aber Stürzenberger sprach am 15. November vor der gleichen Neonazimeute wie Tegetmeyer und marschiert bei der Bagida praktisch wöchentlich mit dem „Who is who“ der bayerischen Neonaziszene durch München. Und wenn es um die Lügenpresse geht, jubeln alle Nazis von ihm aufgestachelt mit im Chor:

Rede Stürzenberger Nügida: https://www.youtube.com/watch?v=kRVNM742_ys

Eine Distanzierung Seitens Bagidas von Nügida darf selbstverständlich nicht fehlen.

Währenddessen diskutieren Tegetmeyer, Karin W. (HoGeSa-Forum) und Pat Sch. (HoGeSa-Nachfolgeorganisation GSD) auf der FB-Seite Tegetmeyers:

Inzwischen droht Nügida mit einer neuen Stellungnahme:

Einer der ersten Liker ist wieder mal Neonazi Hasselbach. Ein weiterer Kommentator ist Ron F.. Zu Beginn seiner Politkarriere war er auf Aufmärschen der 2004 wegen ihrer „Wesensverwandtschaft mit dem Nationalsozialismus“ verbotenen „Fränkischen Aktionsfront“ (FAF) u.a. mit Ordnerbinde. Heute ist er in der Identitären Bewegung tätig. Siehe unseren Artikel Identitäre Bewegung Teil der Nürnberger „Montagsmahnwache“. Die Feststellung „Herr Biller hat zwar auch eine Meinungsfreiheit, aber zum Wohle von Nügida, hätte er auch mal auf sein eigenes Ego verzichten können…..er hat mit seinem Auftritt, dem ganzen mehr geschadet als geholfen“ ist mehr als naiv. Nach allen Studien, Forschungen und Äußerungen ist Biller der Hauptorganisator. Wir werden die Stellungnahme von Nügida auf jeden Fall in einer aktualisierten Fassung verbreiten – bitte vorher noch mal Popkorn einkaufen!

Mehr Informationen zu Rainer Biller haben wir hier zusammen getragen:

NPD lässt Skandal-Funktionär Rainer Biller fallen

Anklage gegen Ex-NPD-Funktionär Ex-NPD-Politiker hetzte auf Facebook-Seite

Nürnbergs Bürgermeister ist kein „Volksverhetzer“

«Sicherheitswacht»: Stadt tritt NPD entgegen

Nürnberger Neonazi auf der Flucht?

Nürnberger Neonazi: Waffen – NSU – Hitlergruß auf Facebook


Nügida Absage 23. Februar

So langsam erscheint es uns immer unwahrscheinlicher, dass Nügida bei diesem Streit im Februar nochmals auf der Bühne steht – aber Menschen wie Biller sind unberechenbar. Wir präsentieren hier die von NOnügida kommentierte Absage des Nügida-Aufmarsches für den 23. Februar:

„Nügida sagt den Aufmarsch am 23. März ab. Ob es stimmt – denn Nügida lügt wie gedruckt, wie die Lügida – bleibt abzuwarten.

Wir wollen euch Nügidas Stellungnahme nicht vorenthalten – natürlich mit eigenen Kommentaren. Foto (nicht ohne Grund): Anwesende bei der Gründung des KV Nürnberg der Neonazipartei „Die Rechte“, 25.1.15.

„Absage der Veranstaltung am 23. Februar 2015
Liebe Bürgerinnen , Bürger , Freunde und Unterstützer
Leider kam es aus Eigennutz einiger eingeladener Gästen, zu unschönen Situationen.“

Sind da jetzt die auf die Presse sich stürzenden Neonazis und Nazi-Hools gemeint oder Menschen wie HoGeSa-Redner Tegetmeyer, der aktuell auf Facebook klagt?:

https://www.facebook.com/NOnueglda/posts/646767898784311

„Wir möchten uns auch für den einen oder anderen Zwischenfall nachträglich Entschuldigen.
Aus diesen und anderen Gründen und der Neuordnung von Nügida, müssen wir die Veranstaltung am 23. Februar 2015 absagen!
Jedoch bestreiten wir die Behauptung, dass irgendjemand aus den ORGA – Teams jemals Belogen oder hinters Licht geführt worden ist.
Allen war und ist die Situation und der Aufbau von Nügida bekannt gewesen.“

„ORGA – Teams“ – gab es da mehrere?
Heißt aber auch, alle die nicht in den „ORGA – Teams“ waren wurden belogen?
War Tegetmeyer nun in einem „ORGA – Team“? Wurde er darin belogen oder nicht – alles nur Schau? Im Vergleich zu seinem Schulterschluss mit dem „Who is who“ der gewalttätigen Nazi-Hools und der Neonazi-Kader in Hannover war Nürnberg ja fast Kindergarten.

„Wir werden weiter auf die Straße gehen – wir hoffen weiterhin auf eure Unterstützung und dem entgegengebrachten Vertrauen. Die neuen Termine für die Spaziergänge werden bekannt gegeben . Start ist die erste März Woche 2015“

Also – spätestens am 2. März Nügida aus Nürnberg treiben, denn NÜGIDA? Läuft nicht in Nürnberg!

„Speziell alle Vorwürfe gegen Herrn Rainer Biller sind haltlos und unwahr. Herr Biller ist 2013 aus der nationalen rechten Politik Arbeit ( NPD ) ausgestiegen und ist weder Mitglied oder Unterstützer einer anderen Rechten Partei oder Organisation.
MFG Orga Team Nürnberg“

Wer einen mit hauptsächlich Neonazis bestückten Nügida Aufmarsch durch Nürnberg mit organisiert ist also ausgestiegen?

Wer im November Werbung für die Bücher des Gründers der Wehrsportgruppe Hoffmann, Karl-Heinz-Hoffmann auf seinem Facebook Account macht ist ein Aussteiger?

Wer als einer von 21 Likern die Gründung des Kreisverbandes der Neonazipartei die Rechte in Nürnberg Liked, ist kein Unterstützer „einer anderen Rechten Partei“?“

Popkorn und Kakao oder Bier und Chips – Neuer Tag – Neue Runde!

Am 19.2.2015 gibt der Generalsekretär der islamfeindlichen Kleinstpartei „Die Freiheit“ auf dem Islamhassblog „Politically Incorrect“ in einem Kommentar bekannt: „“Nügida” ist bei PEGIDA rausgeflogen!“ In dem neben seiner Aussage platzierten Link zur offiziellen Pegida-Seite steht:

„Bekanntmachungen und Hinweise
“Nügida” ist bei PEGIDA rausgeflogen!
Absage der Veranstaltung am 23. Februar 2015!“

Es folgt die schon zuvor verbreitete Distanzierung zu Nügida.

Sichtbar ist das auf einem Bild, das NOnügida in den Nachtstunden ins Netz stellte.

Anscheinend gab es eine Übereinkunft zwischen den beiden Nügida Fraktionen Anti-Islam-HetzerInnen und Neonazis, beidseitig verbal zu deeskalieren. Die Nügida-Facebook-Seite verschwand diese Nacht, ebenso Stellungnahmen auf der FB-Seite des Fürther Spediteurs und HoGeSa-Redners Tegetmeyer sowie auf der FB-Seite von Bagida. Im Laufe des Tages erschien die Nügida Seite nach ca. 11 Stunden wieder. Die versprochene Stellungnahme bleibt sie uns bis jetzt schuldig. Zu Wort melden tut sich jedoch „unser“ HoGeSa-Redner Tegetmeyer:

Ein ohne AutorInnenangabe bei Stürzenbergers Hausblog „Politically Incorrect“ ins Netz gegangener Artikel Jammerartikel über die blockierte Nügida wird im Laufe des Tages um die Problematik der Neonazis ergänzt und unserer Meinung nach aber kleingeredet

NOnügida schreibt dazu:

„Die Islamhassblog „Politically Incorrect“ (PI) hetzt gegen die erfolgreiche Blockade von Nügida und berichtet mittlerweile, dass es Bestrebungen gibt, Nügida mit anderen Leuten neu zu starten. Sind das die, die gerne vor Tausenden von Neonazis und Nazi-Hools sprechen wie bei den Kundgebungen der „Hooligans gegen Salafisten“ fragen wir? Die bundesweite GIDA-Bewegung versickert momentan dahin, wo sie hingehört – in die Abwasserschächte der Nation. In dieser Lage will Nürnberg nochmals die verdünnte Scheiße aus der Kanalisation heraufpumpen und reorganisiert starten? Titanic, Postillon – und wie sie alle heißen – könnten eine bessere Satire nicht schreiben als die Nürnberger Nügida. Nügida, ein in die Fastenzeit transformierter Karnevalsverein! Stürzenberger, Biller & Tegetmeyer das beste GIDA-Dreamteam aller Zeiten soll nach nicht bestätigten Meldungen bei einem öffentlich-rechtlichen Sender eine Satiresendung unter dem Titel „GIDA – das Land der Pegidioten“ beantragt haben.

In einem Kommentar zu dem PI-Artikel erklärt HoGeSa Redner Tegetmeyer dagegen, wir (?) „sind nicht in der Orga involviert.“ Wir haben nur praktisch alle RednerInnen gestellt, die Anlage mitgebracht, während des Marsches und der Blockade in Gestalt von Stürzenberger dauergepredigt, aber involviert in Nügida? – nein das sind wir wirklich nicht! – möchte man Tegetmeyers Gedanken weiter formulieren. Ist dem Mann, der auf der HoGeSa-Kundgebung kürzlich noch vom „bewaffneten Kampf“ fabulierte noch zu helfen? Will er Dauerprediger Stürzenberger oder Klamauk Biller den Preis des besten GIDA-Satiristen abspenstig machen?“

Am Morgen des 20. Februar ward die Nügida-Seite erneut ins Tal der Ahnungslosen entschwunden. Was soll mensch auch von einer GIDA halten, bei der Menschen, die erst kürzlich über den „bewaffenten Kampf“ bei der HoGeSa schwadronierten, den linken Rand bilden? Selbst die HoGeSa-Aktivistin Karin W. kann sich da nicht mehr zurück halten:

Am Abend des 21. Februar tauchte die Seite wieder auf. Ursache scheinbar eine Meldung über Angriffe auf Koranverteiler in der Nürnberg Innenstadt und damitverbundenen Ingewahrsamnahmen von 13 bis 20 Uhr. NOnügida „drängte sich der Verdacht auf, dass die Neonazis von Nügida die AngreiferInnen gewesen sind. Und tatsächlich, eine Seite Namens „Reporter 24“ berichtet darüber, dass sich Nügida zu der Aktion gegen die Muslime bekannt habe. Das Polizeipresseportal

    schreibt zu dem Vorfall u.a.:

    „Mehrere Streifen begaben sich sofort zur genannten Örtlichkeit und nahmen die sechs Personen präventiv in Gewahrsam. Es handelte sich um fünf Männer und eine Frau im Alter zwischen 20 und 46 Jahren, welche dem rechten Spektrum zugeordnet werden können.“

    Nonügida schreibt zu dem Angriff:

    „AktivistInnen von Nügida greifen Menschen mitten in der Nürnberger Innenstadt am helllichten Tag an. Sie gehen anscheinend so aggressiv vor, dass sich ein Passant aus Angst vor körperlicher Unversehrtheit in einen Laden flüchten muss. Die Nügida vorantreibenden Neonazis und ihre rechtspopulistischen Handlanger von der islamfeindlichen Kleinstpartei „Die Freiheit“ sind anscheinend zu allem fähig. Spätestens nach diesem Angriff auf in Nürnberg lebende Menschen sollte einem jeden klar sein: Ein Besuch von Nügida kommt fast einem Bekenntnis zum Nationalsozialismus gleich! Nügida darf nie wieder durch Nürnberg marschieren!“

    Richtig spannend wird es mit einer Meldung des Neonaziportals „Nationale Presse Agentur – Neueste Nationale Nachrichten“ (NPA-NNN). Selbiges berichete nämlich mehr oder weniger zeitgleich zu der Meldung von Nügida – noch am 21. Februar – über den erfolgten Angriff auf die Muslime:

    „Am Sonnabend verteilten Salafisten Korane in Nürnberg. Eine Gruppe aus sechs Personen verschiedener Gruppen, darunter einzelne Mitglieder der Partei Die Rechte, beobachteten diese Situation. Während sie nur herumstanden, wurden sie von Salafisten und Rechtspopulisten gefilmt.“

    Interessant bei der Meldung ist, dass von den sechs Personen, einzelne (also mindestens zwei) Personen Mitglieder der Neonazipartei „Die Rechte“ gewesen sein sollen. Schon am 22. Februar um 10 Uhr bringt das Stiefelnaziportal Altermedia die Nazipropaganda. Nonügida schreibt:

    „Ein weiteres Interessantes Detail des Neonazi-Portals: „Rechtspopulisten“ sollen gefilmt haben. Nun, am Samstag zuvor protestierte der Generalsekretär der islamfeindlichen Kleinstpartei „Die Freiheit“ zusammen mit einer Frau mit Plakaten gegen einen Stand von Muslimen am Weißen Turm– wie er selbst mit mehreren Bildern auf seiner Facebook-Seite dokumentierte. Gefilmt wurde auch kräftig. Tegetmeyer ist Teilnehmer des fränkischen Stammtisches der „Hooligans gegen Salafisten“. Jetzt schreibt der Admin des HoGeSa-Forums whitemool, „Ich werde in der nächsten Woche Videomaterial zugespielt bekommen von einem Passanten der die ganze Aktion gefilmt hat.“ Es ist das Forum, über welches die HoGeSa-Stammtische organisiert werden und in dem Tegetmeyer sich immer wieder mit eigenem User-Account zu Wort meldet. Welcher „Passant“ kennt whitemol und gibt ihm ein Video? Aber so sind sie halt, „unsere“ Hooligans. Da wird der Kopf lieber zum Zustoßen als zum Denken genutzt.“

    D.h. der Neonazischreiberling muss gut über den Sachverhalt informiert gewesen sein. Laut Impressum ist es Jorn Gronemann. 2012 war er Zweitanmelder einer Neonazidemonstration am Nürnberger Annapark. Angesichts des am gleichen Tag erfolgenden Wahlauftritts des damaligen NPD-Vorsitzenden Apfel in Nürnberg-Langwasser, wollte er mit dem Aufmarsch für eine alternative Kundgebung rechts von der NPD mobil machen. Durch eine breite gesellschaftliche Platzbesetzung fand seine Kundgebung nicht statt. Bis vor kurzem war er für das Nazi-Portal „EX-K3-Berlin“ verantwortlich, dass er nach eigenen Angaben aufgrund von Repression einstellte.

    Rainer Biller soll nach dem Störungsmelder der „Zeit“ bei der Gründung des Kreisverbandes die Rechte anwesend gewesen sein. Von den 6 Personen in der Nürnberger Innenstadt sind aber mindestens zwei – nach der Meldung des Neonaziportals – Mitglieder von „Die Rechte“. Auch der zweite Nügida Aktivist der Nügida-Orga, Dan Eising, soll bei der Gründungsversammlung des KV Nürnberg „Die Rechte“ anwesend gewesen sein.

    Am Abend des 23. Februar begann Nügida ab ca. 18 Uhr einzig und allein eine neue Facebookseite zu bewerben: „Schutzgruppe Nürnberg“. Insgesamt 4 Mal wurde für die Seite geworben bzw. diese geteilt. „Gab’s da nicht mal eine Schutzstaffel (SS)? Klingt verdächtig ähnlich!“ schrieb NOnügida. Eine Kommentatorin merkte an: Man müsse „da nicht bis zur SS zurück“ und postete einen Wikipedia-Artikel:

    „Die Schutzgruppe (SG) war eine rechtsterroristische Vereinigung aus München. …
    Der SG gehörten etwa zehn Mitglieder der Neonazi-Organisation Kameradschaft Süd an. Die Schutzgruppe verfügte über ein großes Arsenal an Waffen und Sprengstoff, das sie sich auf illegalem Weg beschafft hatte. Die Gruppe um den Neonazi Martin Wiese plante nach Erkenntnissen der Polizei Bayern einen Anschlag auf die Grundsteinlegung des jüdischen Kulturzentrums München am 9. November 2003 auf dem Münchner St.-Jakobs-Platz. Wiese soll, so der Vorwurf, den Sprengstoffanschlag zusammen mit der Schutzgruppe zum 65. Jahrestag der Reichspogromnacht am 9. November 2003 geplant haben.

    Der geplante Terroranschlag war in Deutschland bis zum Bekanntwerden des Nationalsozialistischen Untergrunds 2011 der bekannteste Akt des Rechtsterrorismus. Von Kritikern wurde die enge Verstrickung des Verfassungsschutzes in die terroristisch-rechte Szene mittels V-Leuten kritisiert.“

    Ziel dieser Schutzgruppe ist nach eigenen Angaben „die Feinde unserer Heimat durch Aufklärung, Aktionen und aktiven Widerstand zu bekämpfen!“ Es finden sich sogleich InteressentInnen: Die Geschäftsführerin der NPD Vorfeldorganisation Bürgerinitiative Ausländerstopp. Die Lebensgefährten, des verurteilten Nürnberger Holocaust-Leugners Gerd Ittner (wir berichteten kürzlich über sie und Ittner). Ivan Capo Bogdanov, der in Nürnberg lebende Kassenwart der „Hooligans gegen Salafisten“ Nachfolgeorganisation „Gemeinsam-Stark Deutschland e.V.“ sowie weiter Nazi-Hools. NOnügida schätzt die Seite als ein Produkt des internen Nügida-Streites ein:

    „Rainer Biller und Dan Eising verfügen nach dem Generalsekretär der islamfeindlichen Kleinstpartei „Die Freiheit“, Tegetmeyer, die Admin-Rechte bei Nügida. Nach zuvor schon dokumentierten Meldungen gibt es scheinbar ein Abkommen, dass die Nügida-Seite so nicht länger betrieben wird.“

    Folgerichtig meldete Nügida am 24. Februar: „Von Nügida wird erstmal keine Aktion mehr ausgehen. Wenn ihr also weiter auf dem neuesten Stand bleiben wollt oder euch aktiv einbringen möchtet, meldet euch doch bei der Schutzgruppe Nürnberg und drückt „Gefällt mir“.“ Als erste inhaltliche Medlung erschien auf der neuen Schutztgruppenseite der Angriff von Nügida auf Muslime in der Nürnberger Innenstadt. Ein Kommentator merkte dazu (inzwischen gelöscht) an:

    „Gegründet nach dem Vorbild der Wehrsportgruppe Hoffmann? Oder eine Bürgerwehr?

    Kann man die Schutzgruppe dann anrufen, wenn in der Stadt Menschen Dinge sagen und Bücher verteilen, die man selber nicht hören oder sehen mag?
    Und dann kommt die Schutzgruppe, pöbelt rum und wird inhaftiert?
    Klingt interessant.“

    Aktualisiert am 24.02.14, 12:35

    Weitere Artikel, Meldungen und Stellungnahmen zu HoGeSa, Pegida & Co sind auf unserer Facebook-Seite zu finden.

    Unsere weiteren Artikel zu Pegida, HoGeSa & Co:

    HoGeSa ist zerbrochen, in GSD wieder zusammengewachsen und auferstanden. „Gemeinsam-Stark“ mag harmlos klingen, ist aber brandgefährlich. GSD sind die HoGeSa von Köln! Wir skizzieren hier den Zerfall der HoGeSa und die Widerauferstehung als GSD – HoGeSa 2.0 Reloaded: „Gemeinsam-Stark Deutschland e.V.“ – GSD – HoGeSa 2.0 RELOADED!

    Die Deutsche Polizeigewerkschaft Köln hetzt antidemokratisch auf Facebook gegen Antifa – so wie sonst oft auf Nazi-Seiten agitiert wird. Anlass ist wahrscheinlich der letzte Kögida-Aufmarsch. Ca. 12. Stunden stand das Posting. 387-mal geteilt, 322 gefällt mir. Uns fehlen die Worte! #DPoIG #NOkögida

    Über 100.000 gingen am 12. Januar bundesweit gegen Pegida und GIDA-Franchise-Ableger auf die Straße! Klarer Tenor: Deutschland ist ein Einwanderungsland – Der Islam gehört zu Deutschland – Flüchtlinge sind willkommen und müssen unterstützt werden. Die Terroranschläge von Paris und Pegida sind zwei Seiten derselben Medaille. Sie haben den NationalistInnen und RassistInnen – wir nennen sie NationalrassistInnen – von Pegida nicht den befürchteten Aufschwung gebracht. Gleichwohl bewegten die Anschläge auf „Charli Hebdo“ sicherlich den einen oder die andere, sich zu den PegidistInnen zu stellen. GIDA inklusive Franchising kam trotzdem gutwillig gezählt nur auf 35.000 HassbürgerInnen. Über 100.000 gegen Pegida & GIDA-Franchise legida bagida sügida hagida …!

    „Der HoGeSa-Marsch am 18. Januar durch Essen wurde verboten. Am 11. Januar erklärte HoGeSa „die Demo in Essen „offiziell“ zurück zu ziehen. Zwischen den Zeilen wurden die Nazi-Hools aufgefordert, trotzdem nach Essen zu fahren! Gleichzeitig tauchen Aufrufe „Jetzt erst recht!“ zu Essen auf. Anscheinend schätzt sich HoGeSa als stark genug ein, einen mehrere tausend Mann starken Aufmarsch gegen den Willen der Polizei durch Essen durchsetzen zu können. Wir schildern in diesem Artikel die Entwicklung des HoGeSa-Essen-Marsches und werfen einen Blick auf die Entwicklung und Spaltung der HoGeSa. Das zentrale Agitations- und Organisationsmedium, das HoGeSa-Forum, war drei Tage lang bis zum 11. Januar – scheinbar nach Angriffen durch eine Anonymous-Abteilung – offline!“ Trotz Demoverbot: HoGeSa-Gewaltmarsch durch Essen am 18. Januar?

    Für den 8.2.15 hat der HoGeSa Nachfolger „Gemeinsam-Stark Deutschland e.V.“ (GSD) einen HoGeSa-Nachfolgeaufmarsch zu Köln und Hannover in Ludwigshafen, Rheinland-Pfalz, angekündigt. HoGeSa hatte sich Ende 2014 gespalten. Die Hooligans der alten Führung der HoGeSa sind bei GSD. Der Aufmarsch in Rheinland-Pfalz ist hoch gefährlich und brisant. Die Hools des 1. FC Kaiserlautern sind bundesweit als extrem rechten Hooligantruppe berühmt und berüchtigt. Von der HoGeSa-Kundgebung am 18. Januar in Essen distanzierte sich GSD. Ungebundene Hooligans, Neonazis, RechtspopulistInnen und IslamhasserInnen dürften sich leider trotzdem in beträchtlicher Anzahl zu deren Aufmarsch einfinden. HoGeSa und GSD liegen im Streit. Wir dokumentieren Ausschnitte des Streits und befassen uns genauer mit GSD: 8. Februar – Ur-HoGeSa-Demo in Ludwigshafen – Auf die Straße gegen Nazi-Hools!

    PegiD NRW spaltet sich und zerlegt sich selbst. Sie distanzierten sich von dem am 12. Januar in Düsseldorf startenden Dügida-Marsch unter der Leitung der ehemaligen Pressesprecherin und Mitglied der Teamleitung PegiD NRW Melanie Dittmer. Dittmer wurde von PegiD NRW und Pegida Dresden eiskalt die Franchise-Lizenz für Düsseldorf und Bonn entzogen. Wir zeichnen die Entwicklung der Spaltung mit Screenshots und Erklärungen der AkteurInnen nach. PegiD NRW zerlegt sich – Dittmer Franchise-Lizenz für Dügida & Bogida entzogen!

    Kögida und Bogida wurden am 6. Januar von PegiD NRW offiziell für beendet erklärt. Einzig Dügida besteht weiter. Kögida, Bärgida und Muegida wurden erfolgreich blockiert. Am 5. Januar standen den von der extremen Rechten dominierten Pegida-Ablegern in der gesamten Bundesrepublik weit über 50.000 Menschen entgegen. Wer jetzt noch einen Dialog mit GIDA fordert und sich für eine restriktivere Flüchtlingspolitik ausspricht, muss sich zu Recht vorwerfen lassen, geistige Brandstiftung zu betreiben. Wenn ein Dialog geführt werden muss, dann mit den Flüchtlingen und den vielen Menschen, die Flüchtlinge im Kampf um ihre Rechte unterstützen. Wir stellen uns quer – rechtsextreme Pegida Ableger Kögida BärGida Muegida blockiert!

    Wie braun darf Pegida sein? Ist PEGIDNRW schon von der rechtsextremen PRO-NRW übernommen? Hat AfDler Heumann bei DIGA ausgesorgt? Neonazi Sascha Wagner – eine Konstante in Melanie Dittmers (Teamleitung und/oder Pressesprecherin PEGIDNRW) Leben – gestern wie heute? Kann HoGeSA die eigene Kundgebung in Essen nicht kontrollieren? Hooligan Randale angekündigt – ein Verbotsgrund? PEGID NRW – Bogida Dügida Kögida – hellbraun vs. dunkelbraun!

    Es ist für mich unerheblich, ob es den Holocaust gegeben hat” sagte Melanie Dittmer. Sie ist Anmelderin und Organisatorin des offiziellen Bonner Pegida-Ablegers. Bogida ist eine der wenigen von Pegida offiziell anerkannten Pegida-Bewegungen in Deutschland. In diesem Dritten Teil unseres Grundsatzartikels „Nationalrassistische Massenbewegung in Deutschland“ wenden wir uns Pegida Dresden sowie ihren im Westen Deutschlands marschierenden Ablegern zu. Welche Gemeinsamkeiten, welche Unterschiede gibt es. Wie ist die Stellung zu HoGeSa? In welchem Wechselspiel mit dem Extremismus der Mitte bewegt sich Pegida? Widerstand ist machbar! BOGIDA: “Es ist für mich unerheblich, ob es den Holocaust gegeben hat”- neue Nationalrassistische Massenbewegung in Deutschland – TEIL 3

    Ist überall auch Pegida drin, wo Pegida drauf steht? Nein behauptet Pegida. Nur lizenzierte GIDAS seine echte GIDAS. Die falschen GIDAs sollen von der Antifa, Neonazis oder sogenannten TrittbrettfahrerInnen betrieben werden. Im Zentrum der „Verdächtigen“ stehen BerGiDa, Dogida und Muegida – Muenchen. In München will Muegida gar gegen den Willen Pegidas real auf der Straße aufmarschieren: Wo Pegida drauf steht, ist auch Pegida drin? – Bagida, BerGiDa, Muegida, Dogida, NüGIDA, … – ALLES PEGIDA?

    Faking Pegida! Gefakte +pegida #bagida #bogida #rogida #GIDA … Seiten werden zum Massensport! Faking Pegida! – WIR SIND ALLE FAKEGIDA – NO NAZIGIDA!

    Unser Grundsatzartikel – Versuch einer Einschätzung der nationalrassistischen Gesellschaftsentwicklung mit den aktuellen Höhepunkten HoGeSa, Pegida & Co. In Teil 1 geht es um die historische Entwicklung des antimuslimischen Rassismus, die Begriffsdefinition von „Nationalrassismus“, die Herausbildung von rechtspopulistischen und antiislamischen Bewegungen, Blogs und Parteien. Welche Rolle spielt dabei die AfD, wo liegt ihre Gefährlichkeit? HoGeSa & PEGIDA – neue Nationalrassistische Massenbewegung in Deutschland – Nationalsozialismus 2.0?

    Teil 2 unseres Grundsatzartikels zur neuen nationalrassistischen Massenbewegung in Deutschland. Wir behandeln die Herausbildung von HoGeSa und die Rolle des Islamhassblogs Politically Incorrect. Welche Beziehung besteht zwischen den Hooligans und den radikalisierten, den Islam hassenden Teilen der Gesellschaft, die versuchen, sich selbst als „bürgerlich“ dazustellen? Wir beschreiben die Herausbildung einer Vereinigung der verschiedenen rechten Spektren durch HoGeSa und Pegida. Abschließend werfen wir einen Blick auf interne Differenzen bei HoGeSa und den weiteren Planungen der NationalrassistInnen. HoGeSa – Politically Incorrect’s SA? – – neue Nationalrassistische Massenbewegung in Deutschland – TEIL 2

    Pegida Initiator Lutz Bachmann hat sich in den 90er Jahren einer dreieinhalbjährigen Haftstrafe wegen aus dem Rotlicht-Milieu heraus begangenen Diebstahls mit der Flucht nach Südafrika entzogen. Er ist verurteilter Drogendealer und hat geschäftliche Verbindungen zu Hells Angels Etablissements. Nicht gegen den Islam, sondern gegen die PKK soll Pegida gegründet worden sein. Damit unterstützt sie real den Islamischen Staat, der von PKK und YPG in Syrien bekämpft wird: Pegida = Pegabpis (Platte Europäer gegen Asylbewerber pro Islamischer Staat) oder eure menschenverachtende Heuchelei ist zum Kotzen

    Zum gewalttätigen, extrem rechten Gesicht der bayerischen Bagida und deren Anerkennung durch die Dresdner Pegida siehe Bagida – HoGeSa und Pegida in Bayern – die extreme Rechte sucht Massenbasis!

    NPD, PI & Bagida feiern die Räumung des Münchner Flüchtlingscamps. Mord, tote Flüchtlinge, das wünschen sich die vermeintlich bürgerlichen Bagida AnhängerInnen. Siehe NPD, PI & Bagida feiern Räumung von Flüchtlingscamp in München

    Im saarländischen Ableger von HoGeSa ist es dieses Wochenende zur Spaltung gekommen. Der parteifreie abhitlernde Hooligenrand distanzierte sich von der bürgerlich-vereinnahmenden NPD. Siehe SageSa spaltet sich! – „breites“ HoGeSa Spektrum vom Hitlergruß bis NPD

    Hatz, Hass & Gewalt werden von HoGeSa, PI & Co geschürt. Ein bei REWE entlassener HoGeSa Teilnehmer soll gerächt werden. Doch plötzlich gibt es Rückzieher. Die Artikel werden gelöscht: Wie sich HoGeSa, PI & Co mit REWE Boykott blamieren

    Bürgerinnen und Bürger gegen extreme Rechte

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1 Antwort auf „Nügida Blockiert! Nügida Nazigida! Nügida Zerstritten! Nügida Abgesagt! – NOnügida!“


  1. 1 Jacomo 19. Februar 2015 um 18:56 Uhr

    Wuerde man sich mit diesem ganzen Mist nicht einigermassen auskennen, wuerde man wohl kaum mehr denn Bahnhof verstehen. Wenn diese Satire, wenn auch noch so haesslich, gar belustigend wirkt, ist das Erschreckendste die umfaenglich, hochgradige Verbloedung saemtlicher Beteiligten.
    Dies liegt ebenso sicher in der Natur der Sache. Inevitable!

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