„Gemeinsam-Stark Deutschland e.V.“ – GSD – HoGeSa 2.0 RELOADED!

„Gemeinsam-Stark Deutschland e.V.“ – GSD – HoGeSa 2.0 RELOADED!

Am 8. Februar wollen die gewaltbereiten Nazi-Hools zusammen mit ihren NeonazikameradInnen durch Ludwigshafen marschieren. Am Samstag, den 7. Februar, hat das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz den Nazi-Hool-Marsch durch Ludwigshafen sowie den Auftritt der extrem rechten Hool-Band „Kategorie C“ endgültig verboten. Schon am 4. Februar hatte die Stadt Ludwigshafen den Hooligan-Marsch aus Sicherheitsgründen verboten. Erlaubt war eine Stationäre Kundgebung wie bei der HoGeSA in Hannover. Das Verwaltungsgericht Neustadt/Weinstraße hat am Abend des 6. Februar das Verbot aufgehoben. Die Nazi-Hools hätten marschieren dürfen, die Hoolband „Kategorie C“ hätte spielen. Doch nun dürfen sich die Hools im abgeschotteten Käfig zur Schau stellen. Nur gefüttert dürfen sie nicht werden. Dominik H. Roeseler von der rechtsextremen Kleinpartei PRO-NRW soll die Vorstellung als Pressesprecher von „Gemeinsam-Stark Deutschland e.V.“ moderieren. Gekommen sind lediglich 500 Nazi-Hools und Umfeld, gegen 16:30 Uhr war der offizielle Spuk vorbeit. Knapp 4.000 GegendemonstrantInnen waren auf den Beinen. Der Schatzmeisters von GSD, Ivan Capo Bogdanov, hatte am Abend des 5. Februar ein neues Mobilisierungsvideo für Ludwigshafen hochgeladen, in dem Straßenschlachten mit der Polizei gefeiert. Dieses ist momentan nicht mehr abrufbar. Hat sich die neue HoGeSa „GSD“ mit dem Video selbst abgeschossen?

Erfurt ist am 15. März als nächste Station der Nazi-Hools geplant. Nach dem BNR soll Marcel Brunner, Vorsitzender von GSD, Anmelder des am 15. März in Erfurt geplanten zweiten GSD-Aufmarschs (Motto: „Gemeinsam gegen Salafisten“) sein.HoGeSa ist zerbrochen, in GSD mit Vereinssitz Nürnberg wieder zusammengewachsen und auferstanden. „Gemeinsam-Stark“ mag harmlos klingen, ist aber brandgefährlich. GSD sind die HoGeSa von Köln! Wir skizzieren hier den Zerfall der HoGeSa und die Widerauferstehung als GSD – HoGeSa 2.0 Reloaded.

Nach dem Marsch eines gewaltbereiten Mobs von 5.000 Nazi-Hools, Neonazis und IslamhasserInnen unter dem Label „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) am 26.10.14 durch Köln und ihrer Standkundgebung unter Beteiligung fast des gesamten extrem rechten, islamhassenden, gewaltbereiten „Who is who“ in Hannover am 15. November 2014 wurde es ruhig um die HoGeSa. In den Vordergrund traten – vor allem bei der so geschimpften „Lügenpresse“ – die sich einen bürgerlichen Anschein gebende Dresdner Pegida-Bewegung und ihre Franchise-Ableger oder Klone in anderen Städten. Dort wurden die Hooligans auch aktiv. Sei es in Köln, Düsseldorf, Duisburg, Leipzig, Dresden… Sie nahmen offiziell und inoffiziell Ordnerfunktionen war. Riefen in ihrem Forum dazu auf, zu den DIGA-Veranstaltungen zu gehen, und die Menschen dort „zu schützen“. „Hooligans werden zur moderner SA“ titelte daraufhin der Deutschlandfunk und schrieb:

„Bei der Legida-Veranstaltung in Leipzig aber habe einer der Legida-Redner den Hooligans ausdrücklich dafür gedankt, dass sie als Schutztruppe fungierten. „Unter großem Jubel wurden sie zu einer allgemeinen Bürgerwehr stilisiert, zu einer modernen SA im Stadion, die Seite an Seite mit der Polizei für Recht und Ordnung sorgen soll“, so Olaf Sundermeyer.“

Das gesamte Interview mit Sundermeyer dokumentiert der DLF ebenfalls zum Anhören: „Hooligans werden zu moderner SA“ In der FAZ erläutert Sundermeyer die Thematik „Pegida und der Fußball Hooligans als Schutztruppe“ in einem ausführlichen Artikel.

Seit Mitte Januar beschäftigt die Hooligans noch ein weiteres Problem: Der Bundesgerichtshof hat am 22. Januar ein Urteil des Landgerichts Dresden bestätigt, in dem es die Hooligans als Mitglieder einer kriminellen Vereinigung betrachtete. Zahlreiche Hooliganverbindungen haben sich daraufhin ab Januar offiziell aufgelöst. Sowenig wir mit den Hooligans sympathisieren, so sehen wir eine Verfolgung der Hooligans als „kriminelle Vereinigung“ nur auf Grund des sich gegenseitigen Schlagens „auf dem Acker“ als fragwürdig an.

Am 2. Februar fand der erste Prozess wegen der HoGeSa-Krawalle in Köln statt. Gegen 130 Beschuldigte wird wegen Körperverletzung, Landfriedensbruch und Sachbeschädigung ermittelt. Die 21jährige Angeklagte Laura H. wurde wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung zu sechs Monaten auf Bewährung verurteilt. Deutlich erkennbar auf dem Polizeivideo soll auch das mehrmalige zeigen des Hitlergrußes durch Laura H. sein. Nach Eigenangaben sei sie aber „weder rechts noch ein Hooligan, sondern eine ganz normale Bürgerin … Fünf Bier habe sie getrunken.“ Fünf Bier zu Mittag, das trinken wir „Bürgerinnen und Bürger gegen extreme Rechte“ auch jeden Mittag – schließlich sind wir ganz normale BürgerInnen.

HoGeSa selbst spaltete sich u.a. an der Frage des Merchandising in zwei Teile: Einerseits in eine sich weiterhin „HoGeSa“ nennende Gruppierung und andererseits in den „Gemeinsam-Stark Deutschland e.V.“ (GSD) mit Sitz in Nürnberg.
Zur Entwicklung, Strukturierung, politischer Ausrichtung von HoGeSa und GSD sowie den vorhandenen Differenzen siehe unsere Artikel:

- 8. Februar – Ur-HoGeSa-Demo in Ludwigshafen – Auf die Straße gegen Nazi-Hools!

- Trotz Demoverbot: HoGeSa-Gewaltmarsch durch Essen am 18. Januar?

- HoGeSa – Politically Incorrect’s SA? – – neue Nationalrassistische Massenbewegung in Deutschland – TEIL 2

Für Mitte Januar kündigte HoGeSa einen neuen Massenaufmarsch an. Bei der für den 18. Januar angekündigten Großdemonstration in Essen versagte die Gruppierung allerdings kläglich. Nachdem ihr nur eine stationäre Kundgebung aber kein Marsch genehmigt worden war, zog HoGeSa am 11.1.15 die Anmeldung zurück. Die Nazi-Hools sollten nun für einen unangemeldeten Marsch durch Essen mobilisiert werden. Aber Essen floppte – nur rund 50 teilweise bewaffnete Hools erschienen; marschieren konnten sie nicht.

7 Führungsmitglieder der alten HoGeSa sollen bei GSD sein, 5 bei der HoGeSa. Am 20. Januar gibt HoGeSa bekannt, sich von Kai L. alias Kai (von Bengalo) getrennt zu haben. „Viele Leute, Anhänger haben sich bei uns beschwert. Damit konfrontiert hat Kai die Orga verlassen. … Neben Beleidigungen gegen Mitglieder der Orga, welche deutlich unter die Gürtellinie gingen, wurden wir auch deutlich bedroht“, schreiben die HoGeSa. Kai hat auf zwei Hochzeiten getanzt. Er war in der Orga der HoGeSa aber am 3. Januar auch eines von 16 Gründungsmitgliedern von „Gemeinsam-Stark Deutschland e.V.“. Diese Tatsache verschwieg die HoGeSa.

Nach einem Artikel von Andreas Speit in der „bestimmten die Mitglieder Marcel Brunner aus dem niedersächsischen Denkte zum Ersten Vorsitzenden“ von „Gemeinsam-Stark Deutschland e.V.“ GSD selber hat bisher in einer Presseerklärung nur die Facebook-Namen des Vorstandes veröffentlicht:

„Zum ersten Vorsitzenden wurde Marcel Bolle gewählt. Zweiter Vorsitzender ist Sven „Captain Flubber“ Heuke. Erster Kassenwart ist Ivan „Capo“ Bogdanov und zweiter Kassenwart ist Manu Schreiber. Zum Schriftführer wurde Bremer Butcher gewählt.
HINWEIS: Die hier aufgeführten Namen entsprechen den Facebooknamen. Die Klarnamen des gesamten Vorstandes werden später mit der Satzung auf der offiziellen Internetseite veröffentlicht.“ Wo gefunden, haben wir auf die Facebook-Profile verlinkt. Bogdanov lebt in Nürnberg, Schreiber in Bremen. Der Schriftführer Bremer Butcher ist nach dem BNR Christian S.. Mit ihm „ist eine Person im Vorstand vertreten, die eine Scharnierfunktion zur rechtsextremen Szene besitz“ und bei der Hammerskinband „Endstufe“ aus Bremen mitgespielt haben soll.

In einer inzwischen wieder vom Netz genommenen Satzung wurden weitere Anwesende der Gründungsversammlung genannt: 1) Sebastian H., 2) Andrea S., 3) Kai L.(Kai von Bengalo) , 5) Daniel S., 6) Sven H.

Schon im Rahmen ihrer Gründung gab GSD bezüglich einer Kleidersammlung für Deutsche die regionalen Ansprechpartner bekannt:

Am 24. Januar flog das HoGeSa-Solikonzert in Duisburg auf. Die Nazi-Hools mussten den Veranstaltungsort verlassen. Keine Gruppe – unter ihnen die ultrarechte „Kategorie C“ – konnte spielen.

Am 25. Januar kündigt der Schatzmeister Ivan „Capo“ Bogdanov eine starke Mobilisierung nach Ludwigshafen an und nimmt zu den Auseinandersetzungen bzw. Zusammenarbeit zwischen beiden Gruppierungen Stellung.

Nach dem Desaster des Konzertes in Duisburg gibt das Gesicht der HoGeSa, Andreas Kraul alias Kalle Grawboski aus Herne, am 26. Januar auf Facebook bekannt, „ICH BIN RAUS AUS HOGESA“ und fährt fort „Ich schließe mich keiner Gruppierung mehr an“. Im am gleichen Tag wird das Propaganda-Video für „Gemeinsam-Stark Deutschland e.V.“ online gestellt. In dem Video wird zum Beitritt in den neuen Hooligan-Verein aufgerufen. In einer ersten Fassung des Artikels hatten wir fälschlich gemeldet, Andreas Kraul sei eine der Personen und Gesichter, die dort auftreten. In diesem Fall haben wir uns geirrt.

Am 28. Januar ruft HoGeSa dazu auf, beim Marsch von GSD durch Ludwigshafen mitzumarschieren.

Alle diese Statements von und zu GSD werden inzwischen auch im HoGeSa-Forum gepostet und diskutiert. So auch die beiden GSD-Mobi-Videos zu Ludwigshafen und Erfurt.

Mehr als die Hälfte des Orga-Teams verließ HoGeSa – viele wechselten zu GSD. Am 31.1.15 gibt HoGeSa in einer Erklärung bekannt, „verschiedene Orga-Mitglieder haben sich zurückgezogen. Einige freiwillig, andere unfreiwillig.“ Die aktuelle Orga besteht nach Eigenangaben „momentan aus vier Leuten und einem unabhängigen Kassenwart“.

HoGeSa lebt als kleines Splittergrüppchen noch fort und ruft zum Hooliganmarsch von GSD durch Ludwigshafen auf. Das HoGeSa-Forum wendet sich immer mehr GSD zu und berichtet über deren Aktivitäten. HoGeSa ist tot. Aber GSD ist HoGeSa 2.o Reloaded – GSD sind die Nazi-Hools, die einer Unterzahl an Polizisten gegenüberstehend, durch Köln zogen. GSD ist unserer Meinung nach ähnlich Mobilisierungsfähig wir HoGeSa zu Zeiten von Köln.

Insofern ist es konsequent, dass die Stadt Ludwigshafen den Nazi-Hool-Marsch durch Ludwigshafen am 4. Februar verboten hat. Der 2. GSD-Vorsitzende Sven Heuke soll nach Informationen des BNR Anmelder des Aufmarschs in Ludwigshafen sein. Betroffen sind allerdings alle Demonstrationen – auch die gegen die Hooligans. GSD will gegen das Verbot klagen:

„Mittlerweile wissen wir ja alle, dass wir mit Behinderungen durch die Politik rechnen müssen – das Ping-Pong-Spiel mit den Behörden wurde nun heute eröffnet:
Uns liegt nun eine Verbotsverfügung für den Demozug vor. Selbstverständlich werden wir dagegen Klage einreichen. Und gewinnen.
Die Veranstaltung findet auf jeden Fall statt !!!“

Als RednerInnen hat GSD inzwischen den Präsidenten der schweizerischen islamfeindlichen Kleinstpartei „Direktdemokratische Partei Schweiz“ (DPS), Ignaz Bearth, angekündigt. Die DPS ist weit rechts von der rechtspopulistischen schweizer SVP angesiedelt. Als weitere RednerInnen sind Susanne Andrea Helfenbein, Mitglied der FPÖ (Freiheitliche Partei Österreichs) sowie der Islamhasser und selbsternannte Prophet Zahid Khan vorgesehen.

Das Verwaltungsgericht Neustadt/Weinstraße hat am Abend des 6.2.15 den Aufmarsch erlaubt. Auch die in gewaltbereiten rechtsextremen Hooligan-Szene beliebte Band “Kategorie C” darf spielen. Der RheinNeckarBlog meldet:

„Danach kann der Antragsteller am Sonntag den geplanten Aufzug durchführen, allerdings nur in der Zeit von 14.00 bis 18.00 Uhr. Auch der Auftritt der Musikgruppe auf dem Bahnhofsvorplatz ist möglich, wobei jedoch zur Auflage gemacht wurde, dass nur bestimmte, von dem Antragsteller zuvor mitgeteilte Lieder gespielt werden dürfen.“

Weiter ist zu lesen:

„Der Stadt bleibe aber der Erlass ergänzender Auflagen vorbehalten, beispielsweise falls deutlich mehr als die erwarteten 1.000 Teilnehmer erscheinen sollten.“

„In einer umfangreichen Begründung erkennt das Gericht beispielsweise, dass Vorstandsmitglieder von GsD teils identisch mit dem Personenkreis der Veranstalter von “Hogesa” (Hooligans gegen Salafisten) in Köln sind, wo es am 26. Oktober 2014 zu schweren Ausschreitungen gekommen ist. Auch das Motto und die geistige Haltung seien vergleichbar und die GsD wird als “Abspaltung” von “Hogesa” erkannt. Ebenso schätzt das Gericht die Band “Kategorie C” als “identitätsstiftend” für die Hooliganz-Szene ein.

Allerdings erkenne man akut keinen zu erwartenden “unfriedlichen Verlauf”. Dies wird mit der “Kooperationsbereitschaft” der Veranstalter begründet, die zunächst die Auflagen der Stadt akzeptiert hätten und mit Verweis auf ausreichende Ordner und Verhaltensratschläge im Internet für Demonstrationsteilnehmer keine Hinweise auf gezielte Krawalle erkennen ließen. Außerdem ist der Aufzug einer Gegendemonstration von Mannheim nach Ludwigshafen erlaubt worden.“

Die Stadt Ludwigshafen hat Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz eingereicht.

In dem gestern Nacht vom Schatzmeisters von GSD, Ivan Capo Bogdanov, hochgeladenen neuen Mobilisierungsvideo für Ludwigshafen werden Straßenschlachten mit der Polizei gefeiert. Wenn das kein offener Aufruf zur Gewalt sondern ein Beitrag zur „friedlichen Verlauf“ sein soll, wissen wir nicht mehr, was Gewalt ist. Innerhalb von 22 Stunden wurde es 154 Mal geteilt.

Ob Bogdanovs Video mit ausschlaggebend war, wissen wir nihcht. Das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz hob am Samstag, den 7. Februar, den Eilbeschluss des Verwaltungsgerichts Neustadt auf und untersagte den Hooligan-Marsch. Erlaubt ist nur eine stationäre Kundgebung. Auch der Auftritt der Band “Kategorie C” findet nicht statt. Das OVG begründete das Verbot nach dem Rheinneckarblog folgendermaßen:

„Für eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit sprächen die engen personellen Verflechtungen des Antragstellers zur gewaltbereiten Gruppierung HoGeSa, bei deren Demonstration in Köln am 26. Oktober 2014 es zu gewalttätigen Ausschreitungen gekommen sei. So seien teilweise Vorstandsmitglieder des Antragstellers auch bei der HoGeSa aktiv gewesen. Für eine Distanzierung zu HoGeSa lägen keine hinreichenden Anhaltspunkte vor. Hiergegen spreche insbesondere die Ankündigung eines Auftritts einer Band, die ebenfalls bei der Demonstration in Köln gespielt habe und als identitätsbildender Faktor der gewaltbereiten Fußballszene einzustufen sei, deren Konzerte zu einem nennenswerten Teil von Hooligans besucht würden.“

Bei GSD selbst ist noch nichts zu lesen. Die Hools haben die Nachricht teilweise schon erhalten. Erste Reaktionen lauten „Dann laufen wir halt ohne Erlaubnis“.

Entschlossener Protest vor Ort wird notwendig sein. Verschiedenste Spektren von der CDU bis zu den Autonomen haben diverse Protestveranstaltungen angekündigt. Mehrere Tausend Menschen werden gegen die Nazi-Hools in Ludwigshafen erwartet. Hinter Gittern werden sie gesperrt sein. Es lohnt sich – sagen wir – hingehen! Es kostet keinen Eintritt wie im Zoo. Am 8. Februar haben alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit die Nazi-Hools verschiedenster Couleur hinter Gittern zu bestaunen. Hier gilt allerdings wie im Zoo: Füttern verboten! Nehmt eure Kameras mit! Was die Tierchen im Zoo nicht können, können Nazi-Hools umso besser: Sie machen nicht Männchen sondern Hitlergruß! Ein gut erkennbares Gesicht der Grüßenden erleichtert eine spätere Verurteilung. Denn so richtig wohl fühlt sich ein Nazi-Hool nur, wenn er hinter Gittern lebt.
Aktualisiert, 7.2.15, 18:30 Uhr

Weitere Artikel, Meldungen und Stellungnahmen zu HoGeSa, Pegida & Co sind auf unserer Facebook-Seite zu finden.

Unsere weiteren Artikel zu Pegida, HoGeSa & Co:

Über 1.000 NürnbergerInnen blockieren die braune Nügida erfolgreich. Gewaltbereite Neonazis und Nazi-Hools als Ordner. Der mit Hunderten Neonazis laufenden Bagida ist Nügida zu Rechts. Sie wird aus der GIDA-Bewegung ausgeschlossen. Nügida zerfleischt sich intern. Der zweite Marsch – geplant für den 23. Februar – wird abgesagt. Die Hauptakteure: Der Stadtbekannte Neonazi Rainer Biller. Er gibt sich als Aussteiger. Ist aber Hauptorganisator bei Nügida und soll auf der Gründung des Nürnberger Kreisverbandes der Neonazipartei „Die Rechte“ am 25.1.15 anwesend gewesen sein. Die Politiker der islamfeindlichen Kleinstpartei „Die Freiheit“ Michael Stürzenberger und Gernot Tegetmeyer. Beide auch Redner vor Tausenden von Neonazis und Nazi-Hools bei der HoGeSa am 15.11.14 in Hannover. Diverse VertreterInnen der beiden HoGeSa Vereinigungen. Popcorn einkaufen – und lesen. Besser kann Satire nicht als Realsatire: Nügida Blockiert! Nügida Nazigida! Nügida Zerstritten! Nügida Abgesagt! – NOnügida!

Die Deutsche Polizeigewerkschaft Köln hetzt antidemokratisch auf Facebook gegen Antifa – so wie sonst oft auf Nazi-Seiten agitiert wird. Anlass ist wahrscheinlich der letzte Kögida-Aufmarsch. Ca. 12. Stunden stand das Posting. 387-mal geteilt, 322 gefällt mir. Uns fehlen die Worte! #DPoIG #NOkögida

Über 100.000 gingen am 12. Januar bundesweit gegen Pegida und GIDA-Franchise-Ableger auf die Straße! Klarer Tenor: Deutschland ist ein Einwanderungsland – Der Islam gehört zu Deutschland – Flüchtlinge sind willkommen und müssen unterstützt werden. Die Terroranschläge von Paris und Pegida sind zwei Seiten derselben Medaille. Sie haben den NationalistInnen und RassistInnen – wir nennen sie NationalrassistInnen – von Pegida nicht den befürchteten Aufschwung gebracht. Gleichwohl bewegten die Anschläge auf „Charli Hebdo“ sicherlich den einen oder die andere, sich zu den PegidistInnen zu stellen. GIDA inklusive Franchising kam trotzdem gutwillig gezählt nur auf 35.000 HassbürgerInnen. Über 100.000 gegen Pegida & GIDA-Franchise legida bagida sügida hagida …!

„Der HoGeSa-Marsch am 18. Januar durch Essen wurde verboten. Am 11. Januar erklärte HoGeSa „die Demo in Essen „offiziell“ zurück zu ziehen. Zwischen den Zeilen wurden die Nazi-Hools aufgefordert, trotzdem nach Essen zu fahren! Gleichzeitig tauchen Aufrufe „Jetzt erst recht!“ zu Essen auf. Anscheinend schätzt sich HoGeSa als stark genug ein, einen mehrere tausend Mann starken Aufmarsch gegen den Willen der Polizei durch Essen durchsetzen zu können. Wir schildern in diesem Artikel die Entwicklung des HoGeSa-Essen-Marsches und werfen einen Blick auf die Entwicklung und Spaltung der HoGeSa. Das zentrale Agitations- und Organisationsmedium, das HoGeSa-Forum, war drei Tage lang bis zum 11. Januar – scheinbar nach Angriffen durch eine Anonymous-Abteilung – offline!“ Trotz Demoverbot: HoGeSa-Gewaltmarsch durch Essen am 18. Januar?

Für den 8.2.15 hat der HoGeSa Nachfolger „Gemeinsam-Stark Deutschland e.V.“ (GSD) einen HoGeSa-Nachfolgeaufmarsch zu Köln und Hannover in Ludwigshafen, Rheinland-Pfalz, angekündigt. HoGeSa hatte sich Ende 2014 gespalten. Die Hooligans der alten Führung der HoGeSa sind bei GSD. Der Aufmarsch in Rheinland-Pfalz ist hoch gefährlich und brisant. Die Hools des 1. FC Kaiserlautern sind bundesweit als extrem rechten Hooligantruppe berühmt und berüchtigt. Von der HoGeSa-Kundgebung am 18. Januar in Essen distanzierte sich GSD. Ungebundene Hooligans, Neonazis, RechtspopulistInnen und IslamhasserInnen dürften sich leider trotzdem in beträchtlicher Anzahl zu deren Aufmarsch einfinden. HoGeSa und GSD liegen im Streit. Wir dokumentieren Ausschnitte des Streits und befassen uns genauer mit GSD: 8. Februar – Ur-HoGeSa-Demo in Ludwigshafen – Auf die Straße gegen Nazi-Hools!

PegiD NRW spaltet sich und zerlegt sich selbst. Sie distanzierten sich von dem am 12. Januar in Düsseldorf startenden Dügida-Marsch unter der Leitung der ehemaligen Pressesprecherin und Mitglied der Teamleitung PegiD NRW Melanie Dittmer. Dittmer wurde von PegiD NRW und Pegida Dresden eiskalt die Franchise-Lizenz für Düsseldorf und Bonn entzogen. Wir zeichnen die Entwicklung der Spaltung mit Screenshots und Erklärungen der AkteurInnen nach. PegiD NRW zerlegt sich – Dittmer Franchise-Lizenz für Dügida & Bogida entzogen!

Kögida und Bogida wurden am 6. Januar von PegiD NRW offiziell für beendet erklärt. Einzig Dügida besteht weiter. Kögida, Bärgida und Muegida wurden erfolgreich blockiert. Am 5. Januar standen den von der extremen Rechten dominierten Pegida-Ablegern in der gesamten Bundesrepublik weit über 50.000 Menschen entgegen. Wer jetzt noch einen Dialog mit GIDA fordert und sich für eine restriktivere Flüchtlingspolitik ausspricht, muss sich zu Recht vorwerfen lassen, geistige Brandstiftung zu betreiben. Wenn ein Dialog geführt werden muss, dann mit den Flüchtlingen und den vielen Menschen, die Flüchtlinge im Kampf um ihre Rechte unterstützen. Wir stellen uns quer – rechtsextreme Pegida Ableger Kögida BärGida Muegida blockiert!

Wie braun darf Pegida sein? Ist PEGIDNRW schon von der rechtsextremen PRO-NRW übernommen? Hat AfDler Heumann bei DIGA ausgesorgt? Neonazi Sascha Wagner – eine Konstante in Melanie Dittmers (Teamleitung und/oder Pressesprecherin PEGIDNRW) Leben – gestern wie heute? Kann HoGeSA die eigene Kundgebung in Essen nicht kontrollieren? Hooligan Randale angekündigt – ein Verbotsgrund? PEGID NRW – Bogida Dügida Kögida – hellbraun vs. dunkelbraun!

Es ist für mich unerheblich, ob es den Holocaust gegeben hat” sagte Melanie Dittmer. Sie ist Anmelderin und Organisatorin des offiziellen Bonner Pegida-Ablegers. Bogida ist eine der wenigen von Pegida offiziell anerkannten Pegida-Bewegungen in Deutschland. In diesem Dritten Teil unseres Grundsatzartikels „Nationalrassistische Massenbewegung in Deutschland“ wenden wir uns Pegida Dresden sowie ihren im Westen Deutschlands marschierenden Ablegern zu. Welche Gemeinsamkeiten, welche Unterschiede gibt es. Wie ist die Stellung zu HoGeSa? In welchem Wechselspiel mit dem Extremismus der Mitte bewegt sich Pegida? Widerstand ist machbar! BOGIDA: “Es ist für mich unerheblich, ob es den Holocaust gegeben hat”- neue Nationalrassistische Massenbewegung in Deutschland – TEIL 3

Ist überall auch Pegida drin, wo Pegida drauf steht? Nein behauptet Pegida. Nur lizenzierte GIDAS seine echte GIDAS. Die falschen GIDAs sollen von der Antifa, Neonazis oder sogenannten TrittbrettfahrerInnen betrieben werden. Im Zentrum der „Verdächtigen“ stehen BerGiDa, Dogida und Muegida – Muenchen. In München will Muegida gar gegen den Willen Pegidas real auf der Straße aufmarschieren: Wo Pegida drauf steht, ist auch Pegida drin? – Bagida, BerGiDa, Muegida, Dogida, NüGIDA, … – ALLES PEGIDA?

Faking Pegida! Gefakte +pegida #bagida #bogida #rogida #GIDA … Seiten werden zum Massensport! Faking Pegida! – WIR SIND ALLE FAKEGIDA – NO NAZIGIDA!

Unser Grundsatzartikel – Versuch einer Einschätzung der nationalrassistischen Gesellschaftsentwicklung mit den aktuellen Höhepunkten HoGeSa, Pegida & Co. In Teil 1 geht es um die historische Entwicklung des antimuslimischen Rassismus, die Begriffsdefinition von „Nationalrassismus“, die Herausbildung von rechtspopulistischen und antiislamischen Bewegungen, Blogs und Parteien. Welche Rolle spielt dabei die AfD, wo liegt ihre Gefährlichkeit? HoGeSa & PEGIDA – neue Nationalrassistische Massenbewegung in Deutschland – Nationalsozialismus 2.0?

Teil 2 unseres Grundsatzartikels zur neuen nationalrassistischen Massenbewegung in Deutschland. Wir behandeln die Herausbildung von HoGeSa und die Rolle des Islamhassblogs Politically Incorrect. Welche Beziehung besteht zwischen den Hooligans und den radikalisierten, den Islam hassenden Teilen der Gesellschaft, die versuchen, sich selbst als „bürgerlich“ dazustellen? Wir beschreiben die Herausbildung einer Vereinigung der verschiedenen rechten Spektren durch HoGeSa und Pegida. Abschließend werfen wir einen Blick auf interne Differenzen bei HoGeSa und den weiteren Planungen der NationalrassistInnen. HoGeSa – Politically Incorrect’s SA? – – neue Nationalrassistische Massenbewegung in Deutschland – TEIL 2

Pegida Initiator Lutz Bachmann hat sich in den 90er Jahren einer dreieinhalbjährigen Haftstrafe wegen aus dem Rotlicht-Milieu heraus begangenen Diebstahls mit der Flucht nach Südafrika entzogen. Er ist verurteilter Drogendealer und hat geschäftliche Verbindungen zu Hells Angels Etablissements. Nicht gegen den Islam, sondern gegen die PKK soll Pegida gegründet worden sein. Damit unterstützt sie real den Islamischen Staat, der von PKK und YPG in Syrien bekämpft wird: Pegida = Pegabpis (Platte Europäer gegen Asylbewerber pro Islamischer Staat) oder eure menschenverachtende Heuchelei ist zum Kotzen

Zum gewalttätigen, extrem rechten Gesicht der bayerischen Bagida und deren Anerkennung durch die Dresdner Pegida siehe Bagida – HoGeSa und Pegida in Bayern – die extreme Rechte sucht Massenbasis!

NPD, PI & Bagida feiern die Räumung des Münchner Flüchtlingscamps. Mord, tote Flüchtlinge, das wünschen sich die vermeintlich bürgerlichen Bagida AnhängerInnen. Siehe NPD, PI & Bagida feiern Räumung von Flüchtlingscamp in München

Im saarländischen Ableger von HoGeSa ist es dieses Wochenende zur Spaltung gekommen. Der parteifreie abhitlernde Hooligenrand distanzierte sich von der bürgerlich-vereinnahmenden NPD. Siehe SageSa spaltet sich! – „breites“ HoGeSa Spektrum vom Hitlergruß bis NPD

Hatz, Hass & Gewalt werden von HoGeSa, PI & Co geschürt. Ein bei REWE entlassener HoGeSa Teilnehmer soll gerächt werden. Doch plötzlich gibt es Rückzieher. Die Artikel werden gelöscht: Wie sich HoGeSa, PI & Co mit REWE Boykott blamieren

Bürgerinnen und Bürger gegen extreme Rechte

  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • Add to favorites
  • Twitter

4 Antworten auf „„Gemeinsam-Stark Deutschland e.V.“ – GSD – HoGeSa 2.0 RELOADED!“


  1. 1 dreck 06. Februar 2015 um 3:34 Uhr

    ihr schwachköppe.weder ist kai gruendungsmitglied von gsd ev,noch kaul in einem video von uns.recherchiert anständig.am sonntag zerlegen wir euch.kategorie c deutschland gegen antifa

  2. 2 Administrator 06. Februar 2015 um 12:20 Uhr

    Gründungsmitglieder, Satzung: 3) Kai L.(Kai von Bengalo):
    https://www.facebook.com/profile.php?id=100008959212948&fref=pb&hc_location=friends_tab

    Kein Gründungsmitglied?

  3. 3 dreck 06. Februar 2015 um 17:59 Uhr

    du behinderte mistsau ich reiss dir den mongo kopf ab und scheiss dir in den hals.antifa verrecke

  4. 4 Administrator 06. Februar 2015 um 22:24 Uhr

    Obiger Beitrag spricht für die friedliche, Menschen mit Handicap freundlich gesinnte sowie gewählte Ausdrucksweise „unserer Nazi-Hools“. Das ist die Sprache des besorgten, deutschen Bürgers, der sein Land liebt.

Antwort hinterlassen

XHTML: Du kannst diese Tags benutzen: <a href=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote> <code> <em> <i> <strike> <strong>


acht − sechs =