BAGIDA – NPD – NAZIGIDA – „ADVENT ADVENT ASYLHEIM BRENNT“

BAGIDA – NPD – NAZIGIDA – „ADVENT ADVENT ASYLHEIM BRENNT“



„Advent, Advent ein Asylheim brennt!“ beginnt eine Stellungnahme der NPD Bayern auf der Bagida-Facebookseite (Bayern Gegen Islamisierung des Abendlandes), dem bayerischen Ableger der Dresdner Pegida-Bewegung. Verfasst hat den Text der bekennende Nationalsozialist Thomas Wulff aus Hamburg. Wer solch menschenverachtende Nazipropaganda auf seiner Seite duldet, stellt sich weit abseits jeglicher Menschlichkeit in tiefbraunen Morast. Wer sich über brennende Flüchtlingsheime lustig macht, hat jegliches Recht verspielt, einen Protestmarsch auch nur einen Schritt laufen zu lassen. Es reicht! Die Bagida Initiativen in Würzburg und Nürnberg befinden sich ebenfalls schwer im extrem rechten Fahrwasser. NüGIDA wird von einem Stadtbekannten Rechtsextremisten betrieben, gepampert wird die Seite durch die NPD Vorfeldorganisation „Bürgerinitiative Ausländerstopp“. Mitte Januar meldet Nügida zwei Aufmärsche für den 16. und 23. Februar an. Für den Rosenmontag wird direkt vor Ort von NOnügida ein Rosenmontagsfasching gegen Nügida angekündigt. Die Neonazipartei „Der Dritte Weg“ bezeichnet den Terroranschlag im mittelfränkischen Vorra als „Weihnachtsgeschenk“. Ihre Stellungnahme kann als Bekennerschreiben gedeutet werden. Und Franken bildet einen Schwerpunkt der HoGeSa-Bewegung.

Der heutige Morgen begann mit einem Schock. Beim Durchschauen der bayerischen Bagida-Seite stach ein langer Kommentar ins Auge. Gepostet war er vom „NPD Landesverband Bayern“. Betitelt war er mit „Advent, Advent ein Asylheim brennt!“. Geschrieben war er von dem NPD Nazi-Kader Thomas Wulff. Schon seit 23 Stunden stand er auf Bagida – zum Lesen bereit. Wer ist das NPD Bundesvorstandsmitglied Thomas Wulff (Steiner), der von Bagida unkommentiert auf ihrer Seite Hetze betreiben darf? Netz gegen Nazis schreibt zu Steiner Wulff u.a.:

„Thomas Wulff aus Hamburg-Bergedorf übernahm Mitte der 80er Jahre den Landesvorsitz der Freiheitlichen Deutschen Arbeiterpartei (FAP), die 1995 verboten wurde. … 1991 gründete Wulff gemeinsam mit Worch – dem Konzept von Kühnens Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front (GdNF) folgend – die Nationale Liste (NL) als legale Organisation für die konspirative Struktur. Die NL wurde 1995 verboten. … Im Jahr 2008 wurde Wulff nach der Teilnahme am Begräbnis des militanten Neonazis Friedhelm Busse verhaftet, weil er eine Reichskriegsflagge mit großem Hakenkreuz aus der Zeit des Nationalsozialismus auf dem Grab Busses ausgebreitete. … Im März 2014 wurde Wulff zum Landesvorsitzenden der NPD in Hamburg gewählt. Auf seiner Antrittsrede bezeichnete sich Wulff erneut als Nationalsozialist. Daraufhin wurde Wulff von der Bundespartei seines Amtes enthoben und von der Nutzung seiner Mitgliedsrechte ausgeschlossen, weil Wulff „wiederholt und schwerwiegend gegen die Grundsätze und Ordnung der Partei verstoßen“ habe. Wulff setzte sich gegen diese Entscheidung zur Wehr, im Mai gab ihm das NPD-Landesschiedsgericht in Hamburg und im Oktober das NPD-Bundesschiedsgericht in Berlin recht. Auf dem Bundesparteitag am 1.11.2014 in Weinheim verlor Wulff zwar die Wahl zum stellvertretenden Parteivorsitzenden, wurde aber in den erweiterten Parteivorstand gewählt.“


Bagida – Pegida Bayern – tief mit Neonazis und NPD verwoben?

Über braune Gesinnung und Haltung der auf München ausgerichteten bayerischen Bagida haben wir schon in zwei Artikeln NPD, PI & Bagida feiern Räumung von Flüchtlingscamp in München und Bagida – HoGeSa und Pegida in Bayern – die extreme Rechte sucht Massenbasis! berichtet.

WÜ(R)Gida – Würzburg

Für die Wügida Aufmärsche in Würzburg wirbt die NPD im Netz und berichtet über ihre Teilnahme. Mit dem Paulchen Panter Motto „Wir kommen wieder, keine frage.“ kündigt sie ihr weiteres Erscheinen an. Die noch erlaubte rechtsextreme Partei spielt dabei positiv konnotierend auf den Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) an. Anwesend bei den WÜRGida Aufmärschen waren z.B. Christian H., der zum KV Aschaffenburg der NPD gehören soll, sowie Ralf Mynter. Dieser ist Vorsitzender des NPD-Bezirks Unterfranken und war Bundestagskandidat der NPD im Wahlkreis Würzburg. Mynter ist u.a. wegen Beamtenbeleidigung, fahrlässiger Körperverletzung und Beleidigung vorbestraft.

Mit 10 bis 35. TeilnehmerInnen zog WÜRGida, scheinbar unter der Führung der neurechten, kulturrassistischen „Identitären Bewegung“, durch die Domstadt. Ihre Würzburger Hegemonie dürfen die Identitären durch das in ihren Farben (gelb-schwarz) gestaltete Fronttransparent der WÜRGida sowie mit gelben Regenschirmen demonstrieren. Auf der bayerischen Bagida-Seite werben ihre AnhängerInnen offen für Würzburg. So tritt Sven W. dort für den Würzburger Pegida Aufmarsch in Erscheinung. Er scheint gerne T-Shirts der „Identitären Bewegung“ zu bestellen – besonders in Übergröße und mobilisiert auf der Pegida-Seite für die Würzburger NationalrassistInnen.

WÜRGida wird auch von dem Vorstandsmitglied des AfD KV Würzburg Sebastian Faber beworben. Faber gefallen auf FB neben der AfD auch die Identitären.

Zwischen 200 und 400 WürzburgerInnen machen inzwischen montags gegen die NationalrassistInnen mobil und freuen sich über weitere Unterstützung. Einmal wurde WÜRGida schon erfolgreich blockiert.

Am 15.12. standen 90 WÜRGida Marschierern 400 DemonstrantInnen gegenüber. Ein WÜRGidist beschreibt auf dem Islamhassblog Politically Incorrect seine gemachten Erfahrungen als Zootier:

„Was man auf den Bildern nicht sieht:

Die Demo durfte in Würzburg nur auf der Hofstraße stattfinden und diese war mit Sperren ringsum zu gesperrt. So wurde aus einem “Abendspaziergang” ein kleiner Gang von geschätzt nur 200 bis 250 Metern (oder waren es ein paar Meter mehr?) vom Residenzplatz ein Stück die Hofstraße hinein bis zur Sparkassenkreuzung, wo dann lauter Sperren waren und es keinen Meter mehr weiterging. Hinter den Sperren durfte sich aber die Gegendemonstranten frei versammeln und einfinden. Wie im Zoo also wurden die Pegidisten den Linken und allen, die sich für besonders “Gut” fühlten, sowie den Unmengen an Hobbyfotografen und der Presse vorgeführt und zum Anplärren, Beschimpfen, Abfotografieren, Abfilmen etc. überlassen.

Hatte was von freiwilligem Pranger und kurz nach 19.00 Uhr (habe dazu schon bei anderen pi Artikeln etwas geschrieben), durfte ich mich noch nicht einmal mehr freiwillig dazu stellen und dafür aber von einem Polizisten beckmessern lassen, ich solle doch das nächste mal pünktlich sein, er lässt mich auf keinen Fall jetzt mehr durch, obwohl das locker möglich gewesen wäre (natürlich trägt kein Polizist ein Namensschild – So beugt man konkreten Beschwerden einfach und praktisch vor). Bei der dritten Demo in Würzburg an der Juliuspromenade 2 Wochen zuvor lies es die Polizei in ihrer damaligen Faulheit zu, dass die Pegida-Leute eingekesselt wurden, jetzt macht man eben von Anfang an einen Kessel in Form eines 250m langen Schlauches und lässt damit die Demonstranten sich quasi selber dem Gegner zu Beschimpfen vorführen.“

NüGIDA – die extreme Rechte macht mobil!

Auf der Nürnberger Bagida Seite NüGIDA tummeln sich stadtbekannte Neonazis wie Sandra R. Verteidigt und promotet wird die Seite vom NPD Bundestagskandidaten Torsten Steinbeck sowie der Geschäftsführerin der NPD Tarnorganisation Bürgerinitiative Ausländerstopp“ (BIA), Nicole Kopp. Diese darf im Nürnberger Rathaus im Sitzungssaal bei den beiden BIA-Stadträten im Plenum sitzen. Wir halten das für einen Skandal. Ein Anrecht dazu besteht erst bei Fraktionsstatus. Die Stadt Nürnberg betreibt hier völlig unnötig eine durch nichts zu entschuldigende Förderung von NPD und BIA. Die BIA wirbt damit (siehe Screenshot):

Wie auf dem Screenshot der BIA-Facebook-Seite sichtbar, stellt die BIA Frau Kopp namentlich als ihren Geschäftsführer vor. Sie sitzt zusammen mit den Stadträten Ollert und Luft im Stadtrat und ist eine Person öffentlichen Interesses. Jetzt möchte sie juristisch durchsetzen, dass der Screenshot entfernt wird und ihre Namensnennung unterbleibt. Auf der Hompage der NPD Tarnorganisation wird Nicole Kopp unter Geschäftsführung ebenfalls namentlich genannt:

Ähnlich wie die BIA hat NüGIDA den Fränkischen Rechen im Logo – für Eingeweihte ein Wiedererkennungszeichen. Uns ist keine der sogenannten „DIGA-Bewegungen“ bekannt, die mit Wappen agieren.

Dass die BIA NüGIDA groß auf der eigenen Homepage bewirbt, wundert dann nicht. Schauen wir uns den Kurzbericht an, stellen wir fest. Die BIA muss eng mit NüGIDA verwoben sein. Andere bestehende Nügida-Seiten werden von ihr als „Fake“ bezeichnet und vor diesen gewarnt! Sind sie Fake oder eher mit der NPD nicht verwobene ungeliebte Konkurrenz?

Auf der BIA-FB-Seite findet sich eine eindeutige Stellungnahme der Geschäftsführerin Kopp. Auch Forderungen wie „Hunde raus aus Nürnberg!“ sind auf der Rassistenseite zu lesen.

Rainer Biller, der einen Marsch durch die Nürnberger extrem rechten Organisationen von der NPD, Bürgerinitiative Ausländerstopp bis hin zum Freien Netz Süd hinter sich hat und sich immer wieder mit den skurrilsten Aktionen ins Rampenlicht stellte, gab auf der Bagida-Seite bekannt, an der Vorbereitung in Nürnberg beteiligt zu sein. Ebenso war seine Facebook-Seite voller Bagida Werbung. Zwischenzeitlich spielt er damit, lässt sie mal öffentlich erscheinen, dann wieder nur reduziert oder ganz verschwunden.

Am Abend des 15.12.14 gab sich Biller als Organisator der NüGIDA auf der Seite selbst zu erkennen. „NüGIDA ist bereit und verpflichtet sich unter PEGIDA zu agieren wenn PEGIDA das wünscht!“ verkündete er.

Billers Vergangenheit wird Thema. In der Nürnberger Presse erschienen zahlreiche Artikel über ihn wie

    NPD lässt Skandal-Funktionär Rainer Biller fallen

    Anklage gegen Ex-NPD-Funktionär Ex-NPD-Politiker hetzte auf Facebook-Seite

    Nürnbergs Bürgermeister ist kein „Volksverhetzer“

    «Sicherheitswacht»: Stadt tritt NPD entgegen

    Rainer Biller erdreistet sich in der Diskussion gar zu behaupten, er sei 2012 / 2013 aus der Naziszene ausgestiegen. 2012 ausgestiegen und am 30. März 2013 Teilnahme an einer Kundgebung des inzwischen verbotenen „Freien Netz Süd“ in Nürnberg. Ein Aussteiger vom rechten Gedankengut ist jetzt Organisator der „demokratischen“ Nürnberger Pegida-Bewegung! Ein guter Witz. Und wenn der „Aussteiger“ Biller am 15. November 2014 auf seiner Facebook-Seite Werbung für die Pamphlete des Gründers der Wehrsportgruppe Hoffmann, Karl Heinz Hoffmann betreibt, dann ist dies selbstverständlich Teil seines Ausstiegs.

    Seit der Mittagszeit (17.12.14) befindet sich die nicht mehr im Netz. Im Dezember letzten Jahres wurde der letzte Prozess gegen Biller wegen Verwendung verfassungswidriger Kennzeichen ausgesetzt. Verhandelt wurde diesen Sommer. Das Verfahren wurde erstaunlicherweise eingestellt. Biller wurde als Aussteiger dargestellt. Eine unserer Meinung nach kuriose Begebenheit. Genauere Nachforschungen sind hier bestimmt lohnenswert.

    NüGIDA argumentiert wie aus einem NPD-Schulungsheft zu „Deutschen“ und „Fremden“. Menschen mit deutscher Staatsbürgerschaft, deutschem Pass, sind für sie noch lange keine Deutschen. Bei NüGIDA diskutieren KameradInnen unter sich.

    Ende Dezember tauchte eine neue Nügida-Seite bei Facebook auf. Sie bezog sich auf die alte und hatte auch wieder den Fränkischen Rechen als Logo.

    „Zufällig“ im Wald bei Erlangen fand Nügida ein Auto mit Nügida-Flagge und stellte die Bilder auf die Seite. Fotograf Rainer Biller deutlich in der Spiegelung auf der Rückseite auf dem Foto erkennbar:

    Neonazi Partei „Der Dritte Weg“ – Vorra – fast ein Bekennerschreiben

    Auf Bagida propagiert Nationalsozialist Steiner Wulff und die NPD Bayern zu dem Brand der Flüchtlingsunterkünfte in Vorrat bei Nürnberg „Advent, Advent,…“.Die Neonazipartei „Der 3. Weg“ spricht von einem vorzeitigen „Weihnachtsgeschenk“. „Der Dritte Weg“ wird in Bayern als Nachfolgeorganisation der am 23.07.2014 verbotenen Neonazikameradschaft „Freies Netz Süd“ (FNS) gehandelt. Es wurde verboten, da es „die aggressiv-kämpferischen verfassungsfeindlichen Bestrebungen der 2004 verbotenen ‚Fränkischen Aktionsfront‘ an deren Stelle weiter verfolgte“, teilte das Bayerische Innenministerium mit.

    Schon am 13.12. titelte „Der 3. Weg: „Mittelfranken: Drei Asyl-Kaschemmen durch Großbrand verhindert“. Die Neonazis schreiben vom Hass durchzogen über „eine drohende Asyl-Überflutung“, die „durch ein nächtliches Großfeuer nun erfolgreich gestoppt worden zu sein“ scheint. Eine Begründung für den Brand wurde vom „Dritten Weg“ ebenfalls geliefert: „Jetzt befürchten freilich auch zahlreiche Immobilienbesitzer im Freistaat, die sich durch die Vermietung ihrer Häuser an Asylanten eigentlich auf dem Rücken der deutschen Bevölkerung eine goldene Nase verdienen wollen, daß auch ihr Eigentum ein Raub der Flammen werden könnte und so die erhofften satten Gewinne ausbleiben.“ Ziel der Anschläge ist also, die Vermietung von Häusern als Flüchtlingsheime zu verhindern. Da offenbart sich eine logische Antwort auf die von PegidistInnen und anderen Neonazis gestellte verschwörungstheoretische Frage „Cui bono?“ (Wem nützt es?). Viele Neonazis, AfDlerInnen, PegidistInnen vertreten die These, die Anschläge nützen dem Staat oder der Antifa, um auf Pegida mit der sogenannten „Nazikeule“ einzuschlagen. Die eigentlich logische Erklärung kommt ihnen dagegen bewusst nicht in den Sinn.

    In kaum zu überbietenden menschenverachtenden Zynismus behauptet die faschistische Partei gegen Ende ihres Pamphlets: „Nicht wenige in der fränkischen Schweiz sehen daher in dem Feuerspektakel so auch ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk,“ Dass sich vor Ort schon vor Wochen unter reger Beteiligung von BürgerInnen ein Arbeitskreis zur Unterstützung der Flüchtlinge gegründet hat, sucht man dort vergeblich. Auch von den über 1.000 Menschen, die am 13. Dezember in Vorra gegen Fremdenfeindlichkeit auf die Straße gegangen sind, wird sich auf dem Naziportal nichts finden. Ebensowenig wird dort geschrieben werden, dass in dem kleinen mittelfränkischen Dorft Vorra mehrere Hundert EinwohneInnen aus Protest gegen die Brandanschläge am Sonntag, den 14. Dezember, eine Menschenkette bildeten.

    Finden wird man aber ein ähnliches Statement über einen Brand in der bei Nürnberg gelegenen Stadt Erlangen. Bereits im November 2014 hatten vermutlich neonazistische Brandstifter Feuer in einer ehemaligen Chemiefabrik im Erlanger Stadtteil Eltersdorf gelegt. Das Gebäude war als Flüchtlingsunterkunft vorgesehen. Auch über diesen Brand berichtete die Neonazi-Partei „Der Dritte Weg“ kurz danach auf ihrem Onlineporte mit offensichtlich großer Freude: „Dadurch ist insbesondere das Bürogebäude der ehemaligen Fabrik in der Hugenottenstadt – und das ist die gute Nachricht – für die mißbräuchliche Verwendung als neue Asyl-Behausung künftig offensichtlich nicht mehr zu gebrauchen. Die inländerfeindlichen Umvolkungspläne wurden dank des Brandes so nun ad acta gelegt.“

    Offizielle Bekennerschreiben sind es keine. Die gab es beim NSU auch nicht. Hakenkreuze und Naziparolen finden sich an den neuen Brandorten. Wie viele Flüchtlingsheime müssen brennen, bis der Staat handelt und der Neuorganisation der Neonazis nicht mehr länger tatenlos zusieht? Müssen erst Menschen sterben?

    Ein Zentrum von HoGeSa liegt in Franken:

    Beide HoGeSa Gruppierungen – HoGeSa und „Gemeinsam-Stark Deutschland e.V.“ (GSD) sind in Nürnberg aktiv. GSD hat seine Postadresse in Nürnberg in der Scharrerstr. 5 und soll in Nürnberg ins Vereinsregister eingetragen werden. Mit dabei sind zwei in Nürnberg lebende führende Köpfe der bundesweiten HoGeSa: Der serbischstämmige Hooligan Ivan Capo Bogdanov und Hooligan Oliver G.. Zu sehen sind beide in dem GSD-PROPAGANDA-Video. Das Video ist Satire pur, zum totlachen. Wir empfehlen unbedingt ansehen.

    Der offizielle HoGeSa „Propagandashop, in dem „Fans“ mit entsprechenden Logos bedruckte Shirts und Mützen online kaufen können, wird – wie die Nürnberger Zeitung schreibt – „mit einer Schwabacher Postfachadresse betrieben“. Niclas Römer ist laut Impressum der Betreiber des Shops Namens “FanXwear“. Über die whois Denic Abfrage wird die reguläre Postanschrift geliefert. Das Shop-Konto wird von der Sparkasse Mittelfranken geführt.

    Römer soll die Wortmarke „HOGESA“ beim Deutschen Patent- und Markenamt registriert haben. Den Namensschutz kündigt HoGeSa auch auf Ihrer Website an. Recherchiert wurde dazu in Leipzig:

    „Bei der Registrierung der Marke ließ sich Römer von der Leipziger Kanzlei „BHTO“ vertreten, die in der Leipziger Südvorstadt residiert und in Szenekreisen nicht unbekannt ist. Beteiligt sind die Rechtsanwälte Mark Braeske, Arndt Hohnstädter, Mario Thomas und Torsten Otto. Insbesondere Hohnstädter und Thomas haben bereits etliche Neonazis juristisch vertreten.“

    Auf der HoGeSa-Website wird „FanXwear“ als „Partnershop“ ausgewiesen. Beide Seiten nutzen denselben Hoster. Sowohl in dem safehogesa.net-Forum als auch im Neuen HoGeSa-Forum wird „FanXwear“ als Partnershop geführt.

    In dem HoGeSa-Forum outete sich der Super Moderator „hogesa“ (Betreiber der offiziellen HoGeSa-Website hogasa.info) als Nürnberger.

    Im neuen gesiwista-Forum wurde „Whitemol“ Admin. Er ist nach Eigenangaben ein 32jähriger aus Gunzenhausen. Die Nürnberger Mutter „Karin“ wurde „Super Moderator“. Am 30. November sollen sich noch über das alte Forum organisiert 15 Menschen zum 1. Mittelfränkischen HoGeSa-Vernetzungsstammtisch getroffen haben. An dem Nürnberger HoGeSa Treffen hat sich nach Eigenaussagen der Generalsekretär der islamfeindlichen Kleinstpartei „Die Freiheit“, Gernot Tegetmeyer, beteiligt.

    Der fränkische Raum hat sich zu einem deutlichen HoGeSa-Schwerpunkt entwickelt.

    Am 3.02.15, 14:30 Uhr aktualisiert

    Weitere Artikel, Meldungen und Stellungnahmen zu HoGeSa, Pegida & Co sind auf unserer Facebook-Seite zu finden.

    Unsere weiteren Artikel zu Pegida, HoGeSa & Co:

    Über 1.000 NürnbergerInnen blockieren die braune Nügida erfolgreich. Gewaltbereite Neonazis und Nazi-Hools als Ordner. Der mit Hunderten Neonazis laufenden Bagida ist Nügida zu Rechts. Sie wird aus der GIDA-Bewegung ausgeschlossen. Nügida zerfleischt sich intern. Der zweite Marsch – geplant für den 23. Februar – wird abgesagt. Die Hauptakteure: Der Stadtbekannte Neonazi Rainer Biller. Er gibt sich als Aussteiger. Ist aber Hauptorganisator bei Nügida und soll auf der Gründung des Nürnberger Kreisverbandes der Neonazipartei „Die Rechte“ am 25.1.15 anwesend gewesen sein. Die Politiker der islamfeindlichen Kleinstpartei „Die Freiheit“ Michael Stürzenberger und Gernot Tegetmeyer. Beide auch Redner vor Tausenden von Neonazis und Nazi-Hools bei der HoGeSa am 15.11.14 in Hannover. Diverse VertreterInnen der beiden HoGeSa Vereinigungen. Popcorn einkaufen – und lesen. Besser kann Satire nicht als Realsatire: Nügida Blockiert! Nügida Nazigida! Nügida Zerstritten! Nügida Abgesagt! – NOnügida!

    HoGeSa ist zerbrochen, in GSD wieder zusammengewachsen und auferstanden. „Gemeinsam-Stark“ mag harmlos klingen, ist aber brandgefährlich. GSD sind die HoGeSa von Köln! Wir skizzieren hier den Zerfall der HoGeSa und die Widerauferstehung als GSD – HoGeSa 2.0 Reloaded: „Gemeinsam-Stark Deutschland e.V.“ – GSD – HoGeSa 2.0 RELOADED!

    Wir sind „sprachlos“: Die DGB „Gewerkschaft der Polizei“ (GdP) spielt sich praktisch als Staat im Staate auf. In Gebrauch der fragwürdigen Hufeisen-Extremismus-Theorie werden die rechtextremistische „Legida“ einerseits und die gewählte Stadtvertretung andererseits gleichwertig als Extreme gegenüber gestellt. Was ist da los in Sachsen? Die eigentlich unabhängige „Landeszentrale für politische Bildung“ stellt der rassistischen Pegida-Bewegung die eigenen Räume für eine Presskonferenz an die „Lügenpresse“ zur Verfügung. Der öffentlich-rechtliche Sender Phönix verbreitet bundesweit die Pegidawerbung bundesweit live im Fernsehen! Sprachlos: Polizei Leipzig – Staat im Staate?

    Die Deutsche Polizeigewerkschaft Köln hetzt antidemokratisch auf Facebook gegen Antifa – so wie sonst oft auf Nazi-Seiten agitiert wird. Anlass ist wahrscheinlich der letzte Kögida-Aufmarsch. Ca. 12. Stunden stand das Posting. 387-mal geteilt, 322 gefällt mir. Uns fehlen die Worte! #DPoIG #NOkögida

    „Der HoGeSa-Marsch am 18. Januar durch Essen wurde verboten. Am 11. Januar erklärte HoGeSa „die Demo in Essen „offiziell“ zurück zu ziehen. Zwischen den Zeilen wurden die Nazi-Hools aufgefordert, trotzdem nach Essen zu fahren! Gleichzeitig tauchen Aufrufe „Jetzt erst recht!“ zu Essen auf. Anscheinend schätzt sich HoGeSa als stark genug ein, einen mehrere tausend Mann starken Aufmarsch gegen den Willen der Polizei durch Essen durchsetzen zu können. Wir schildern in diesem Artikel die Entwicklung des HoGeSa-Essen-Marsches und werfen einen Blick auf die Entwicklung und Spaltung der HoGeSa. Das zentrale Agitations- und Organisationsmedium, das HoGeSa-Forum, war drei Tage lang bis zum 11. Januar – scheinbar nach Angriffen durch eine Anonymous-Abteilung – offline!“ Trotz Demoverbot: HoGeSa-Gewaltmarsch durch Essen am 18. Januar?

    Für den 8.2.15 hat der HoGeSa Nachfolger „Gemeinsam-Stark Deutschland e.V.“ (GSD) einen HoGeSa-Nachfolgeaufmarsch zu Köln und Hannover in Ludwigshafen, Rheinland-Pfalz, angekündigt. HoGeSa hatte sich Ende 2014 gespalten. Die Hooligans der alten Führung der HoGeSa sind bei GSD. Der Aufmarsch in Rheinland-Pfalz ist hoch gefährlich und brisant. Die Hools des 1. FC Kaiserlautern sind bundesweit als extrem rechten Hooligantruppe berühmt und berüchtigt. Von der HoGeSa-Kundgebung am 18. Januar in Essen distanzierte sich GSD. Ungebundene Hooligans, Neonazis, RechtspopulistInnen und IslamhasserInnen dürften sich leider trotzdem in beträchtlicher Anzahl zu deren Aufmarsch einfinden. HoGeSa und GSD liegen im Streit. Wir dokumentieren Ausschnitte des Streits und befassen uns genauer mit GSD: 8. Februar – Ur-HoGeSa-Demo in Ludwigshafen – Auf die Straße gegen Nazi-Hools!

    PegiD NRW spaltet sich und zerlegt sich selbst. Sie distanzierten sich von dem am 12. Januar in Düsseldorf startenden Dügida-Marsch unter der Leitung der ehemaligen Pressesprecherin und Mitglied der Teamleitung PegiD NRW Melanie Dittmer. Dittmer wurde von PegiD NRW und Pegida Dresden eiskalt die Franchise-Lizenz für Düsseldorf und Bonn entzogen. Wir zeichnen die Entwicklung der Spaltung mit Screenshots und Erklärungen der AkteurInnen nach. PegiD NRW zerlegt sich – Dittmer Franchise-Lizenz für Dügida & Bogida entzogen!

    Kögida und Bogida wurden am 6. Januar von PegiD NRW offiziell für beendet erklärt. Einzig Dügida besteht weiter. Kögida, Bärgida und Muegida wurden erfolgreich blockiert. Am 5. Januar standen den von der extremen Rechten dominierten Pegida-Ablegern in der gesamten Bundesrepublik weit über 50.000 Menschen entgegen. Wer jetzt noch einen Dialog mit GIDA fordert und sich für eine restriktivere Flüchtlingspolitik ausspricht, muss sich zu Recht vorwerfen lassen, geistige Brandstiftung zu betreiben. Wenn ein Dialog geführt werden muss, dann mit den Flüchtlingen und den vielen Menschen, die Flüchtlinge im Kampf um ihre Rechte unterstützen. Wir stellen uns quer – rechtsextreme Pegida Ableger Kögida BärGida Muegida blockiert!

    Wie braun darf Pegida sein? Ist PEGIDNRW schon von der rechtsextremen PRO-NRW übernommen? Hat AfDler Heumann bei DIGA ausgesorgt? Neonazi Sascha Wagner – eine Konstante in Melanie Dittmers (Teamleitung und/oder Pressesprecherin PEGIDNRW) Leben – gestern wie heute? Kann HoGeSA die eigene Kundgebung in Essen nicht kontrollieren? Hooligan Randale angekündigt – ein Verbotsgrund? PEGID NRW – Bogida Dügida Kögida – hellbraun vs. dunkelbraun!

    Es ist für mich unerheblich, ob es den Holocaust gegeben hat” sagte Melanie Dittmer. Sie ist Anmelderin und Organisatorin des offiziellen Bonner Pegida-Ablegers. Bogida ist eine der wenigen von Pegida offiziell anerkannten Pegida-Bewegungen in Deutschland. In diesem Dritten Teil unseres Grundsatzartikels „Nationalrassistische Massenbewegung in Deutschland“ wenden wir uns Pegida Dresden sowie ihren im Westen Deutschlands marschierenden Ablegern zu. Welche Gemeinsamkeiten, welche Unterschiede gibt es. Wie ist die Stellung zu HoGeSa? In welchem Wechselspiel mit dem Extremismus der Mitte bewegt sich Pegida? Widerstand ist machbar! BOGIDA: “Es ist für mich unerheblich, ob es den Holocaust gegeben hat”- neue Nationalrassistische Massenbewegung in Deutschland – TEIL 3

    Ist überall auch Pegida drin, wo Pegida drauf steht? Nein behauptet Pegida. Nur lizenzierte GIDAS seine echte GIDAS. Die falschen GIDAs sollen von der Antifa, Neonazis oder sogenannten TrittbrettfahrerInnen betrieben werden. Im Zentrum der „Verdächtigen“ stehen BerGiDa, Dogida und Muegida – Muenchen. In München will Muegida gar gegen den Willen Pegidas real auf der Straße aufmarschieren: Wo Pegida drauf steht, ist auch Pegida drin? – Bagida, BerGiDa, Muegida, Dogida, NüGIDA, … – ALLES PEGIDA?

    Faking Pegida! Gefakte +pegida #bagida #bogida #rogida #DIGA … Seiten werden zum Massensport! Faking Pegida! – WIR SIND ALLE FAKEGIDA – NO NAZIGIDA!

    Unser Grundsatzartikel – Versuch einer Einschätzung der nationalrassistischen Gesellschaftsentwicklung mit den aktuellen Höhepunkten HoGeSa, Pegida & Co. In Teil 1 geht es um die historische Entwicklung des antimuslimischen Rassismus, die Begriffsdefinition von „Nationalrassismus“, die Herausbildung von rechtspopulistischen und antiislamischen Bewegungen, Blogs und Parteien. Welche Rolle spielt dabei die AfD, wo liegt ihre Gefährlichkeit? HoGeSa & PEGIDA – neue Nationalrassistische Massenbewegung in Deutschland – Nationalsozialismus 2.0?

    Teil 2 unseres Grundsatzartikels zur neuen nationalrassistischen Massenbewegung in Deutschland. Wir behandeln die Herausbildung von HoGeSa und die Rolle des Islamhassblogs Politically Incorrect. Welche Beziehung besteht zwischen den Hooligans und den radikalisierten, den Islam hassenden Teilen der Gesellschaft, die versuchen, sich selbst als „bürgerlich“ dazustellen? Wir beschreiben die Herausbildung einer Vereinigung der verschiedenen rechten Spektren durch HoGeSa und Pegida. Abschließend werfen wir einen Blick auf interne Differenzen bei HoGeSa und den weiteren Planungen der NationalrassistInnen. HoGeSa – Politically Incorrect’s SA? – – neue Nationalrassistische Massenbewegung in Deutschland – TEIL 2

    Pegida Initiator Lutz Bachmann hat sich in den 90er Jahren einer dreieinhalbjährigen Haftstrafe wegen aus dem Rotlicht-Mileu heraus begangenen Diebstahls mit der Flucht nach Südafrika entzogen. Er ist verurteilter Drogendealer und hat geschäfliche Verbindungen zu Hells Angels Etablissements. Nicht gegen den Islam, sondern gegen die PKK soll Pegida gegründet worden sein. Damit unterstützt sie real den Islamischen Staat, der von PKK und YPG in Syrien bekämpft wird: Pegida = Pegabpis (Platte Europäer gegen Asylbewerber pro Islamischer Staat) oder eure menschenverachtende Heuchelei ist zum Kotzen

    Zum gewalttätigen, extrem rechten Gesicht der bayerischen Bagida und deren Anerkennung durch die Dresdner Pegida siehe Bagida – HoGeSa und Pegida in Bayern – die extreme Rechte sucht Massenbasis!

    Im saarländischen Ableger von HoGeSa ist es dieses Wochenende zur Spaltung gekommen. Der parteifreie abhitlernde Hooligenrand distanzierte sich von der bürgerlich-vereinnahmenden NPD. Siehe SageSa spaltet sich! – „breites“ HoGeSa Spektrum vom Hitlergruß bis NPD

    Hatz, Hass & Gewalt werden von HoGeSa, PI & Co geschürt. Ein bei REWE entlassener HoGeSa Teilnehmer soll gerächt werden. Doch plötzlich gibt es Rückzieher. Die Artikel werden gelöscht: Wie sich HoGeSa, PI & Co mit REWE Boykott blamieren

    Bürgerinnen und Bürger gegen extreme Rechte

  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • Add to favorites
  • Twitter

2 Antworten auf „BAGIDA – NPD – NAZIGIDA – „ADVENT ADVENT ASYLHEIM BRENNT““


  1. 1 sean hross 23. Dezember 2014 um 22:49 Uhr

    PERFIDA: your own Mr Hitler loved islam, and that is why you Germans destroyed Europe; Perfida Nazida in Krautida. Watch the videos „Octogon The Empire of Darkness“ and „Auschwitz Made in Switzerland“.

  2. 2 Tommy 06. Januar 2015 um 10:35 Uhr

    Gut recherchierter Artikel! Allerdings:

    Ähnlich wie die BIA hat NüGIDA das Nürnberger Wappen im Logo

    Das ist nicht das Nürnberger Wappen, sondern der fränkische Rechen: http://de.wikipedia.org/wiki/Fr%C3%A4nkischer_Rechen

Antwort hinterlassen

XHTML: Du kannst diese Tags benutzen: <a href=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote> <code> <em> <i> <strike> <strong>


sieben − = fünf