Ukrainische Neonazi Demonstration in Berlin?

Ukrainische Neonazi Demonstration in Berlin?


Neben der rechtsoffenen Montagsquerfront sollen sich diesen Samstag u.a. ukrainische Neonazis zu einer Kundgebung in Berlin angekündigt. haben. Motto der Demonstration “Marsch der Demokratie (Berlin) pro-ukrainische Großdemonstration”. Dieses Jahr machte die Maidan-Bewegung unter Einbeziehung ukrainischer Neonazis schon in München anlässlich der „Sicherheitskonferenz“ mobil. Regelmäßig finden in Frankfurt pro Ukraine Demonstrationen statt. Auch in Köln wurde Ende April mobil gemacht. Wenn es sein muss, will ein Teil von ihnen „auch mit Waffen in der Hand“ kämpfen. Sie nennen sich analog zu den paramilitärischen Hundertschaften des Maidan „Deutsche Hundertschaft“. Am Maidan wurden sie zu einem bedeutenden Anteil vom faschistischen „Rechten Sektor“ und der extrem rechten Swoboda gestellt. Mittlerweile gibt es zwei Gegendemonstrationen.


Eine Seite Namens „ukraine-human-rights“ berichtet darüber, dass ukrainische Neonazis am 10. Mai in Berlin eine Kundgebung durchführen möchten. Sie soll ab 15:oo Uhr am Potsdamer Platz stattfinden.
Schon Ende April wurde in Köln eine Euromaidan Veranstaltung durchgeführt. Bundesweit werden für Berlin Busse bzw. Mitfahrgelegenheiten mobilisiert. Auf Facebook wurde dazu eine Veranstaltung erstellt, die inzwischen scheinbar gelöscht ist.

Zur Erstellerin schreibt die „ukrainische Menschenrechtsseite“:

„Die Erstellerin des Events nennt sich auf Facebook Svitlana G. (eigene Kürzung) und ist glühende Anhängerin des Rechten Sektors und der Union Ukrainischer Nationalisten. Zu ihren “Gefällt mir” Angaben gehören die Union Ukrainischer Nationalisten (OUN), sowie der Rechte Sektor. Auf ihrem Profil finden sich Bilder des ukrainischen Nazi-Kriegsverbrechers Stepan Bandera, sowie Fotos von Anhängern des Rechten Sektors mit einem Transparent in Kiew, auf dem unter anderem die folgenden Nazi-Kollaborateure und Kriegsverbrecher abgebildet sind: Stepan Bandera, Roman Schuchewytsch, Stanisław Bułak-Bałachowicz und Michał Vituška.“

Auf der Facebookseite der Demonstration sollen sich Fotos und Links der UNA-UNSO befunden haben. Die „Ukrainische Nationalversammlung – Ukrainische Nationale Selbstverteidigung“ (UNA-UNSO) ist seit November 2013 ein Teil des Rechten Sektors. bildet. Ihre Mitglieder haben in den 90er Jahren u.a. in Abchasien und Tschetschenien gegen russische Soldaten gekämpft. Sie soll in der Tradition der Ukrainischen Aufständischen Armee (UPA) stehen. Das aida archiv München schreibt:

„Swoboda knüpft in ihrer rassistischen und antirussischen Ausrichtung durchaus an die „Organisation der Ukrainischen Nationalisten“ (OUN-B) unter Stepan Bandera an. Die OUN-B hatte zunächst mit Nazideutschland kooperiert. Im Juni 1941 proklamierte Bandera nach dem Einmarsch der Wehrmacht die ukrainische Unabhängigkeit. In der Unabhängigkeitserklärung war eine „enge Zusammenarbeit mit dem nationalsozialistischen Großdeutschland unter dem Führer Adolf Hitler“ vorgesehen, um so „dem ukrainischen Volk zu helfen, sich von der Moskauer Okkupation zu befreien“. Die UPA als militärischer Arm der OUN-B war bis 1944 an der Ermordung zehntausender Juden, Polen und Russen beteiligt.“

Svitlana G. ist die Ansprechpartnerin für die Bus und Autoanreise nach Berlin. Auf ihrer Facebookseite berichtet sie regelmäßig über nationalistische pro Ukraine Demonstrationen in Frankfurt. Sie ist Mitglied der im Titelfoto dargestellten feinen aber kleinen – 32 Personen – FB-Gruppe „Deutsche Hundertschaft“, deren Ziel dem Namen entsprechend auf deutsch übersetzt heißt:

„Diese Gruppe ist für Ukrainer und für die, welche die Ukraine in heutiger harter Zeit unterstützen. Sie ist für die, die nicht nur vor dem Computer auf der Couch sitzen, sondern die bereit sind, auch aktiv gegen den Russischen Okkupanten zu kämpfen. Wenn das sein muss, auch mit Waffen in der Hand. Lang lebe Ukraine!!!!!! Lang leben die Helden!!! СЛАВА НАЦІІ!!! (Lang lebe die Nation) Tod den Feinden!!!!“

Inzwischen ist die „Deutsche Hundertschaft“ nicht mehr auf Facebook präsent. Ein Grund könnte unser Artikel sein. Die Menschenrechtsseite wirft der Partei „Die Linke“ vor, ein Mitarbeiter von Ihnen würde die Demonstration organisieren. Nach kurzer Recherche stellt sich heraus, dass besagter Asif M. als Stipendiatsstudent lediglich ein Praktikum bei einer Bundestagsabgeordneten der Linken absolviert. Es soll sich um zwei verschiedene Kundgebungen handeln. Die um 14:00 Uhr von Asif M. organisierte und eine weitere nationalistische um 15.00 Uhr. Nachdem Kritik an der Demonstration aufkam, reagierte Asif M mit einer klaren Abgrenzung zu den Neonazis.

„Mit unserer Demonstration am 10. Mai wollen wir vor allem gegen die imperiale Machtpolitik Putins demonstrieren. Wir sehen in der Ukraine-Krise auch die Politik der USA und der EU prinzipiell sehr kritisch. Russland unterstützt aus unserer Sicht aber aktiv die gewaltbereiten Milizen im Osten der Ukraine, womit es die Destabilisierung der Ukraine vorantreibt. Wir lassen uns deshalb aber nicht von den ukrainischen Nationalisten vereinnahmen und distanzieren uns entschieden von den Faschisten des sogenannten «rechten Sektors» und seinen Anhängern, in der Ukraine wie in Deutschland. Mit diesen Kräften haben wir politisch nichts tun und lehnen deren unerträgliche anti-russische Hetze in allerschärfster Weise ab“

Am 8. Mai um ca. 22:45 gab Agif M. auf seinem Blog die Absage seiner Demonstration bekannt:

„Absage der Demo

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir, Organisationskomitee der Demo, haben uns entschieden unsere Veranstaltung abzusagen, weil eine schwarze Kampagne gegen uns mit Provokationen und Bedrohungen ins Leben gerufen wurde. Eine ausführliche Erklärung von unserer Seite bekommen sie in den kommenden Tagen.

Wir wollen uns bei diejenigen, die an uns geglaubt und uns unterstützt haben, bedanken.

Mit freundlichen Grüßen,

Organisationskomitee der Demo — «Für Frieden und Verständigung, und gegen russische Machtpolitik».“

Die ausführliche Erklärung wurde schon heute abgegeben. Unser Eindruck, junge StundentInnen, durch ihre Sozialisation geprägt, mit einem sicherlich nicht ungerechtfertigten Misstrauen gegen Moskau, aber hoffnungslos naiv gegenüber der sogenannten „westlichen Demokratie“.

Rebecca Harms, MdEP und Grüne Spitzenkandidatin der Europawahl, schmetterte Faschismusvorwürfe gegen die »Maidanbewegung« auf Twittert als »böse Propaganda« ab, „egal wie viele Ministerposten »Swoboda« und »Rechter Sektor« inzwischen besetzen“ schreibt die Junge Welt. Und sie scheint enger mit der Berliner Demonstration, respektive Gruppen, die dorthin mobilisieren, verbandelt zu sein. Die „Initiative Demokratische Ukraine“ lädt am 15. Mai zu einer Veranstaltung nach Köln: „Zwischen Kiew und Brüssel – was kann das Europaparlament tun? Diskussion über die Entwicklungen in der Ukraine mit Rebecca Harms MdEP“ In der darunter stehenden Meldung wird für die Kundgebung in Berlin und eine schon stattgefundene in Köln mobilisiert. Und, es wird mit extra Link auf den Bus von Köln hingewiesen – organisiert von besagter Svitlana G.

Der Link zu dem Bus wurde mittlerweile auf der Seite entfernt. Eine weitere Linie zu den Grünen respektive der Heinrich Böll Stiftung zeigt die Zeitschrift Hintergrund heute auf. Dort wird unter dem Titel Auf dem rechten Auge blind der Frage nachgegangen, welche Beziehung „Euromaidan Berlin“ mit der zweifelhaften Kundgebung hat und wie die Heinrich Böll Stiftung – örtlicher Sitz des Berliner Maidan – sich dazu verhält.

„Angesichts dieser offen geschichtsrevisionistischen Verharmlosung des ukrainischen Faschismus und der schwer zu durchschauenden Strukturen der „Euromaidan-Wache“ bleibt die Frage: Wen beherbergt die den Grünen nahestehende Böll-Stiftung denn da eigentlich? Und welche Mittel fließen in Demonstrationen wie den „Marsch der Demokratie“?“

Schon Ende Januar /Anfang Februar hat es in München einen Mini-Maidan mit Vertretern der rechtsextremen Swoboda gegeben. Ein ausführlicher Bericht findet sich bei aida. Wie wir in unserem Artikel Identitäre Bewegung Teil der Nürnberger „Montagsmahnwache“ berichteten, sprach am 28. April auf der Nürnberger „Mahnwache“ ein Mensch, der in der Ukraine lebt. Dieser Auftritt kann Teil der Propagandaoffensive der ukrainischen extremen Rechten gewesen sein. Inzwischen meldete er sich zu Wort und hat seiner Aussage nach „nichts mit rechtem Gedankengut gemein“. Seine Einschätzung wird von zwei weiteren Kommentaren auf der Seite der Nürnberger „Montagsmahnwache“ bestätigt. Mögen sich die LeserInnen selbst ein Bild machen.

Zu jedem Ereignis in der Ukraine gibt es konträre Stellungnahmen. Dies setzt sich bei der Darstellung der Samstagsdemonstration in Berlin fort. Ist der stattfindende Aufmarsch, ein „Marsch für Demokratie“ oder ein „Aufmarsch unter Neonazi-Beteiligung“? Neben den oben aufgeführten Untersuchungen haben wir die Stellungnahmen beider Seiten zum Massaker in Odessa gegenübergestellt. Nach der ukrainischen Menschrechtsseite war es ein von Neonazis durchgeführtes Blutbad. Nach der Seite „Voices of Ukraine“, auf der zu der Berliner Demonstration aufgerufen wird, war es die sogenannte „Odessa-Druschina“, die das Massaker provoziert haben soll. Nach allem was wir über die ukrainischen Neonazis gehört und gelesen haben ist unser Schluss: Der Maidan wird am Samstag nach Berlin transferiert. D.h. es wird ein Marsch von Neonazis, NationalistInnen unter Einschluss bürgerlicher Kräfte stattfinden.

Die Montagsquerfront empört sich darüber. Wehalb? Nicht lechts, nichts rinks – Friede, Freude, Eierkuchen… ist doch eigentlich ihr Motto. Führende deutsche Neonazi-Kader wie NPD-Vize Richter werden in München umarmt. Weshalb dann die Aufregung über ukrainische Nazis? Sind doch alles nur Menschen? Erfreulich wäre es, wenn solche Demonstrationen bei den „Montagsmahnwachen“ zu einem Umdenken führen, zu einem Denken, dass es eben sehr wohl „rechts“ und „links“ gibt. Mit Aktivitäten „Meldung von dazugehörigen Gruppen bei Facebook“ oder „Weitergabe an die Polizei“ wird der Aufmarsch nicht zu verhindern sein.

Wie wir heute erfahren haben, hat sich in den letzten Tagen eine Gegendemonstration entwickelt, die von dem Kandidaten Christian Köster, Kandidat „Die Linke“ für die Berliner Stadtverordneten Versammlung, unter dem Motto „Solidarität mit Antifaschisten in der Ukraine – Frieden mit Russland“ organisiert wird. Ursprünglich war die Demonstration vom Titel her nur als Gegendemonstration gegen die von extrem rechten ukrainischen Kräften geplante Kundgebung geplant. Diese Intention erscheint uns sehr sympathisch. Start ist 10. Mai an der Russischen Botschaft, Unter den Linden 63-65, in Berlin.

Auf der Seite der Demonstration finden wir auch Markus W.. Dieser hat zuvor im Rahmen einer von ihm initiierten Diskussion auf der Gruppenseite der Berliner Mahnwachen übelste Hetze gegen die Partei „Die Linke“ vom Stapel gelassen. Obwohl schon lange widerlegt – ein Praktikant (siehe oben)-, behauptete er, „Die Linke“ würde den Aufmarsch ukrainischer NationalistInnen am 10. Mai in Berlin fördern

Einer Kommentatorin wünschte er auf der Wahnwichtelseite „auf wieder sehen“ und weg, gesperrt war sie. Wenn das kein Admin ist!

Selbiger W. wanzte sich nun an die Gegendemo heran. Seine Hatz gegen die Partei des Veranstalters lies er dabei allerdings unerwähnt. Inzwischen sind uns noch weitere Akteure und Seiten aufgefallen, welche die Demonstration zum Bashing ihres Feindbildes „Die Linke“ nutzen. Wir gehen darin in unserem weiterführenden Artikel Angst – Schrecken – Linken Bashing – UFOs – eine neue Offensive rechter Montagswahnwachtler! ein.
Der Veranstalter der Gegendemonstration benennt uns gegenüber folgendes Ziel:

„Ziel ist es ein Zeichen gegen die Faschisten (nach den Massaker von Odessa, vor allem den in der Ukraine) zu setzten. Außerdem geht es darum zu Zeigen, dass wir gegen einen Krieg mit Russland sind.“

Nach Kösters Aussage gibt es „keine Zusammenarbeit“ mit der Berliner Montagmahnwache. Wir befragten ihn bezüglich einer potentiellen Teilnahme russischer Nazis. Diese haben auf seiner Kundgebung nach eigener Aussage keine Chance:

„Ich distanziere mich von JEDER Form des Faschismus egal aus welchem Land er kommt. Sollten Nazis egal aus welchem Land an der Demo teilnehmen wollen wird die Versammlungsleitung diese von der Demonstration auszuschließen.

Soeben auf Indymedia entdeckt. Es gibt noch eine weitere Gegenkundgebung der ARAB direkt am Potsdamer Platz. Was die Sowjetunion-Fahnen dort sollen können wir genauso wenig wie US-Flaggen auf Gegenkundgebungen zur Montagsquerfront verstehen. Die Meldung befindet sich aktuell nur auf Indymedia, nicht auf dem ARAB-Blog, ist somit noch nicht verifiziert.

„Die werden zwar eher mit EU-Fahnen kommen und nicht wie die Jungs auf dem Foto aussehen, es ist aber damit zu rechnen das sich auch Anhänger_innen des ukrainischen Faschisten an der Demonstration beteiligen werden, die in der Ukraine in den vergangenen Wochen gemeinsam mit der von Deutschland unterstützten neuen Regierung eine blutige Hetzjagdt auf Linke und Antifaschist_innen durchführen, dem zuletzt am 2.Mai mindestens 42 Menschen bei einem faschistischen Massaker im südukrainischen Odessa zum Opfer fielen. Wir rufen dazu auf sich diesem Treiben entgegenzustellen und morgen am Potsdamer Platz eine weitere Siegesfeier für die Roten Armee gegen Nazideutschland und seine ukrainischen Fans um Bandera abzuhalten. Los gehen soll es um 14 Uhr. Kommt zahlreich und bringt Sowjetunion-Fahnen mit. „

Erweiterte Fassung vom 11.5.14, 22:25

Mal was zum Lachen: Kommntare „Best of“ zur openPetition“ von Lars Mährholz zu Frieden in der Welt….
siehe openPetition „Mahnwachen in Deutschland“ – Kommentare – best of!

Zu Euromaidan, Medienzensur und den Hintergründen Grüner EU-Expansionspolitik und Konfliktzündelei siehe Me­di­en­zen­sur – Pro­pa­gan­da­krieg – Grüne Pu­tin­pho­bie und Kriegs­trei­be­rei


Hass statt Friede verbreitet Montagsquerfrontler Elsässer gegen die Antifa Montag­ler El­säs­ser: „Kein Frie­de mit der SAn­ti­fa!“

Wie die Wahnwichtel „Die Linke“ bashen, Firmenwebsides mit Verschwörungstheorien überfrachten und Kriegsangst schüren siehe Angst – Schrecken – Linken Bashing – UFOs – eine neue Offensive rechter Montagswahnwachtler!

Zu Identitären Bewegung und deren Teilnahme an der „Mahnwache Nürnberg siehe: Iden­ti­tä­re Be­we­gung Teil der Nürn­ber­ger „Mon­tags­mahn­wa­che“

Zur Strategie und Einflussnahme der NPD auf die „Montagsmahnwachen“ siehe NPD- Die falschen Friedensfreunde!

Wie die Nazis für die Montagsquerfront werben und umgekehrt siehe Offene Werbung auf Nazi-Seiten für Montagsdemo!

Unsere Recherche zu dem Shop und seinen Geschäftsführer, der die KenFM Propaganda-Shirts vertreibt sowie zur Montagsquerfront und Gegendemo in Halle: KenFM Po­li­ti­cal­ly In­cor­rect und ein (ex)NAZI!

Zur Situation in Leipzig und den Naziaktivitäten rings um Montag den 28. April siehe Montagsdemo – Es geht doch: Leipzig erteilt Neonazi Sprechverbot!

Ein Bericht über den stattgefunden Volksquerfrontevent am Ostermontag mit seinem Vor- und Nachspiel findet sich hier Montagsverschwörung – Heil Dir Querfront!

Zur Rolle der schweizer Anti-Zensur-Koalition (AZK) bezüglich der RednerInnen der Montagsquerfront siehe: rech­te Frie­dens­be­we­gung AfD PdV & Ho­lo­caust

Wie sich NPD und die Montagsquerfront aufeinander beziehen siehe: LechtsStattRinks – Montagsdemos – Brauner Sumpf vereint?

Weitere Artikel und Stellungnahmen zur rechtsoffenen „Friedens“Bewegung sind auf unserer Facebook-Seite zu finden

Bürgerinnen und Bürger gegen extreme Rechte

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30 Antworten auf „Ukrainische Neonazi Demonstration in Berlin?“


  1. 1 Voices of Ukraine 08. Mai 2014 um 18:00 Uhr

    Liebe Initiative gegen Rechts,

    Voices of Ukraine ist ein Projekt freiwilliger Übersetzer, die helfen wollen, ein akkurates Bild über die Ereignisse in der Ukraine im Westen zu vermitteln. Wir sind alle auf ein oder andere Weise mit der Ukraine verbunden, sei es, dass wir Ukrainer sind oder dass uns Freundschaften und Verwandtschaften mit dem Land verbinden. Dies – und nicht eine bestimmte Ideologie – hat uns zusammengeführt. Wir übersetzen aus einer Vielzahl von Quellen, deren Wahrheitsgehalt wir so gut es geht durch Kontakte vor Ort überprüfen.

    Wir sind geeint in unserem Wunsch, die territoriale Einheit der Ukraine zu erhalten und eine demokratische Entwicklung in der Ukraine zu ermöglichen. Rassenhass und anderes rechtsextremes Gedankengut sind uns fremd und wir verwehren uns dagegen.

    Wir begrüßen Eure Arbeit und freuen uns, dass Ihr die Problematik der Querfrontbewegung identifiziert habt und offenlegt.

    Wir freuen uns auch, dass Ihr unseren Artikel über Odessa und die Odessa-Druschina erwähnt habt. Falls das aus dem Artikel nicht genügend klar wurde, so erläutern wir hier noch einmal, dass die Odessa-Druschina eine Kraft des Antimaidan ist, die vermutlich vom russischen Geheimdienst und/oder von der Janukowitsch-Familie oder ähnlichen antifreiheitlichen Oligarchenklans kontrolliert oder beeinflusst wird, also gerade keine Maidankraft ist. Anhänger der Ideen des Antimaidans finden Sie in Deutschland tatsächlich bei den Querfrontlern und bei Links- wie Rechtsextremen. Der Artikel ist im Übrigen einfach eine Recherche in den sozialen Netzen, die einen Eindruck über das Gedankengut dieser Druschina bieten sollen; aus den Inhalten kann sich jeder selbst ein Bild machen.

    Wir widersprechen der Darstellung nicht, dass an den proukrainischen Maidan-Protesten in Kiew neben einer großen bürgerlichen Schicht auch pro-ukrainische rechte und rechtsextreme Gruppen beteiligt waren, dass dies kritisch gesehen werden kann, und wir geben unserer Freude zum Ausdruck, dass die Rechtsextremen, obwohl sie versucht haben, ihre Mitwirkung auf dem Maidan publikumswirksam auszuschlachten, in den aktuellen Wahlprognosen im unteren einstelligen Bereich liegen. Die bürgerliche Mehrheit der Ukrainer ist tolerant eingestellt und verurteilt Faschismus.

    Von uns lebt keiner in Berlin, aber wenn wir in Berlin leben würden, würden wir zu der besagten proukrainsichen Demonstration in Berlin gehen, da wir es wichtig finden, auf die Belange der Ukraine aufmerksam zu machen. Deswegen haben wir auch den Aufruf zu verbreiten geholfen. Sollten wir auf dieser Demo auf Menschen treffen, die versuchen, die Demonstration zu diskreditieren oder für eigene rechtsextremen Zwecke zu nutzen, indem sie Rassenhass gegen russische oder russischsprachige Menschen, das russische Volk oder ethnisch Russen oder andere antifreiheitliche Ideen zu verbreiten, so würden wir mit diesen Menschen reden sie bitten, dies zu unterlassen und ihnen gegebenenfalls auch entschieden entgegentreten. Jedoch haben wir auf bisherigen vergleichbaren proukrainsichen Demonstrationen in Stuttgart und München bisher keine entsprechenden Strömungen feststellen können. Im Gegenteil haben wir in Stuttgart in freundschaftlicher Atmosphäre gemeinsam mit pro-demokratischen Menschen aus Russland demonstriert.

    Wir laden Euch dazu ein, die Demonstration in Berlin zu besuchen und sich selbst ein Bild zu machen und dann davon zu berichten.

    Dabei bitten wir Euch, eins zu beachten und zu verstehen: Rufe wie „Lang lebe Ukrai­ne!!!!!! Lang leben die Hel­den!!!“ sind Rufe aus der ukrainischen Unabhängigkeitsbewegung. Man muss sie vor dem Hintergrund sehen, dass die Ukrainer bis heute um eine echte Souveränität kämpfen müssen. In den bisherigen 25 Jahren Unabhängigkeit war die Politik in der Ukraine von dem Versuch geprägt, sich vom Einfluss des Kreml und der korrupten Oligarchie zu emanzipieren, und als dies im Rahmen des Euromaidan endlich zu gelingen schien, schickte der Kreml Truppen auf die Krim und schuf aus dem Nichts eine vom russischen Geheimdienst gestützte Separatistenbewegung im Osten. Da ist eine emotionale und national gefärbte Reaktion der Ukrainer wenig verwunderlich. Wir laden Euch dazu ein, sich nicht von diesen Parolen abschrecken zu lassen und mit den Leuten vor Ort zu reden und sie nach ihrer Meinung a) zur Politik der Kreml, aber auch b) zu russischesprachigen Menschen in der Ukraine, c) zur russischen Bevölkerung einzuholen. Es würde uns wundern, wenn Ihr dabei in relevanter Anzahl Belege für Rassenhass und anderes braunes Gedankengut fändet, das sich nicht konkret gegen die Politik von Wladimir Putin, sondern gegen Menschen aus Russland oder aus der Ukraine oder irgendwelche sonstigen ethnischen Gruppen richtet.

    Wenn Ihr die Hintergründe der Querfrontbewegung noch etwas besser verstehen möchtet, empfehlen wir, mal bei The Fourth Political Theory von Dugin zu recherchieren. Sie erklärt vieles von dem, was derzeit in Deutschland, in Ungarn und in der Ukraine vor sich geht, und es gibt starke Beweise für Verbindungen zwischen Dugin und dem Kreml. Wir sind sehr besorgt ob dieser Entwicklungen und sind der Meinung, dass gelebte Demokratie das beste Mittel gegen solche krausen Gedanken sind – in Deutschland wie in der Ukraine. Für dieses Recht auf demokratische Willensbildung in der Ukraine tritt der Maidan in seiner Gesamtheit ein, wie wir ihn aus eigener Erfahrung kennen und vertreten.

    Mit freundlichen Grüßen
    Einer der Freiwilligen von Voices of Ukraine

  2. 2 Krzysztof W. Rath 08. Mai 2014 um 18:30 Uhr

    Die zitierte „Menschenrechtsorganisation“ gibt es meines Wissens überhaupt nicht. Es handelt sich bei de.ukraine-human-rights.org mit ziemlicher Sicherheit um eine pro-russische Propagandaseite, die das Layout von Amnesty International imitiert, um Einfluss auf westliche Diskurse zu nehmen.

    Weiter unten auf ihrem Facebook-Profil befindet sich z.B. die Behauptung, bei den entführten OSZE-Beobachtern habe es sich um Spione gehandelt.

    Am 16. April meldet dieses FB-Profil einen angeblichen „Übergriff von Neo-Nazis am 7. April 2014 in Odessa“ und schreibt dazu:

    „Anhänger des Rechten Sektors greifen einen Jugendlichen an, der auf einer Parkbank sitzt, da er ein antifaschistisches Zeichen (St. Georges Band) an seiner Kleidung trägt. Einer der Neonazis des Rechten Sektors versucht den Jugendlichen sexuell zu missbrauchen.“

    Die Darstellung von ‚Faschisten‘ als Homosexuelle, die Jugendliche missbrauchen wollen, würde es wohl bei keiner echten Menschenrechtsinitiative geben!

    Die Euromaidanwache Berlin ist eine pro-europäische, demokratische und friedliche Bewegung, die seit Monaten bereits in Berlin demonstriert.
    http://euromaidanberlin.wordpress.com/

    Bitte prüft eure Quellen sorgfältig und fallt nicht auf solche Propagandaspielchen rein.

  3. 3 Administrator 08. Mai 2014 um 21:06 Uhr

    Mit dem Berliner Euromaidan wurde sich hier schon ausführlich beschäftigt:
    http://www.hintergrund.de/201405083098/politik/inland/auf-dem-rechten-auge-blind.html

    Im Moment tobt ein Propagandakrieg. Da glauben wir keiner Quelle vollkommen.Ob die Seite eine Menschenrechtsorganisation ist oder nicht sei dahingestellt.

    Ob der von Ihnen zitierte Vorfall so geschehen ist, wissen wir nicht. Dass Faschisten in bürgerkriegsähnlichen Zuständen so vorgehen wissen wir. Das ist nichts Neues. Swobo und der „Rechte Sektor“ sind verabscheunenswürdige faschistische Banden, denen wir alles zutrauen.

    Was Sie und ihre Kollegen oben betreiben sind Propagandaspielchen.

  4. 4 Krzysztof W. Rath 08. Mai 2014 um 21:18 Uhr

    Ich weiß nicht, wer Sie annehmen, wer ich bin und welche Kollegen ich habe. Ich habe Svoboda und Pravy Sektor nicht in Schutz genommen und verachte diese Organiationen ebenso sehr wie Sie. Das Problem ist, dass deren Bedeutung von der pro-russischen Propaganda auf groteske Weise verzerrt wird. Und es wird gezielt Einfluss auf westliche soziale Netzwerke genommen. Das hat mit Antifaschismus nichts zu tun, sondern stärkt den russischen Nationalismus.

    Nur um das festzustellen: Sie glauben bereitwillig einer Website, die Faschismus mit Homosexualität in Verbindung bringt, deren Betreiber sich für eine Menschenrechtsorganisation ausgeben, aber kein Impressum und keine Kontaktmöglichkeit aufweist.

    Ich habe den Link an (das echte) Amnesty Int‘l weitergereicht und warte auf deren Antwort.

  5. 5 Administrator 08. Mai 2014 um 21:33 Uhr

    Voices of Ukraine argumentieren ja ähnlich wie sie – deswegen Kollegen. Ist übertragend gemeint. „Faschismus mit Homosexualität“ und gehört trotz oder vielleicht sogar wegen der eigentlich engen homophoben Ausrichtung faschistischer Organisationen und Parteien eng zusammen.

    Wir haben die Fakten zu dem Fall überprüft und sind zu dem Schluss gekommen, dass die Seite in dem Fall brauchbare Fakten liefert.

    Menschenrechtsorganisationen gibt es viele – nicht nur Amnestie.
    Ihr Vorgehen deutet für uns eher darauf hin, dass Sie die Seite unglaubwürdig machen wollen.

    Wir können unseren LeserInnen die Seite empfehlen! Sie sollten allerdings die Fakten über andere Quellen gegenprüfen – im Progpagandakrieg wird auch einmal gerne übertrieben.

  6. 6 Krzysztof W. Rath 08. Mai 2014 um 21:40 Uhr

    Es würde mich sehr interessieren, wie diese Faktenprüfung ausgesehen hat… Wie gesagt, die Seite hat nicht einmal ein Impressum und sie imitiert das Design von Amnesty, was seriöse Organisationen eher selten tun.

    Sie haben mich falsch verstanden: In meinem ersten Kommentar habe ich einen Eintrag auf „Human Rights Ukraine“ zitiert, der behauptet, dass Neonazis einen Jugendlichen sexuell missbrauchen wollten. Diese Behauptung klingt mindestens seltsam – in russischen Medien sind die Propagandafiguren hingegen üblich.

    In dem Zusammenhang wird auch das St.-Georgs-Band als antifaschistisches Symbol bezeichnet, was sicher eine sehr wohlwollende Interpretation ist. Für die Menschenrechte der OSZE-Beobachter interessiert sich diese eigenartige Initiative nicht, sondern bezeichnet sie als Spione. Auch das ist klar auf der Kreml-Linie.

  7. 7 Voices of Ukraine 08. Mai 2014 um 21:51 Uhr

    Amerika, Russland und Deutschland, die Rechten und die Linken, die Faschisten und die Antifaschisten, auch Sie und Herr Rath, dürfen sich gerne propagandamäßig bekriegen soviel sie wollen. Wenn Ukrainer und Deutsche, die in der Ukraine leben, getrieben von elementaren Existenzängsten, die Stimme erheben, wenn unser Land zum Opfer von geopolitischen Interessenskämpfen wird, und uns bemühen, Informationen von der Quelle zu liefern, sodann bezichtigt werden, selbst nur Propagandaspielchen zu betreiben – das tut sehr weh. Auch Worte können töten.

  8. 8 Administrator 08. Mai 2014 um 22:00 Uhr

    Das waren keine OSZE-Beobachter sondern Spione – vgl. Gregor Gysis Rede

    Wir haben es nicht notwendig Propaganda Spielchen zu treiben. Wir stecken vor der Problematik der Verifizierung der Quellen bzw. der gelieferten Fakten. Wir haben uns auch lange genug mit intetnationaler Politik beschäftigt. So war es etwas mühsam, sich durch die Fakten zu quälen, aber wir denken es hat sich gelohnt.

    „Auch Worte können töten“ fassen wir in diesen Fall als eine Verhönung der von den faschistischen Mob ermordeter DemokratInnen und AntifaschistInnen in der Ukraine auf!

  9. 9 Krzysztof W. Rath 08. Mai 2014 um 22:02 Uhr

    @Voices of Ukraine: Ich kenne die Arbeit Ihrer Initiative, halte sie für sehr wichtig und wünsche Ihnen weiterhin viel Kraft.

  10. 10 Voices of Ukraine 08. Mai 2014 um 22:28 Uhr

    @Administrator: Wie man die in unserem Beitrag über den Antimaidan aus den Übersetzung deren vKontakte-Posts hervorgehenden Geisteshaltungen als demokratisch bezeichnen kann, entzieht sich unserem Verständnis. Wir gehen somit davon aus, dass Sie uns nicht für glaubwürdig halten. Da bleibt dann nichts mehr zu sagen, außer eins: Die Opfer von Odessa und überhaupt alle Opfer dieses Konfliktes bedauern wir außerordentlich, und wir trauern um jeden Toten unabhängig von seiner ehemaligen politischen Einstellung.

  11. 11 Tobias Weihmann 09. Mai 2014 um 0:07 Uhr

    Guten Tag, auf die Gefahr hin, hier bei einem rechten Blog gelandet zu sein, das sich als linke Seite tarnt – klar ist es mir nicht, denn es kann ja nicht so schwer sein, ein paar grundlegende Fakten zu prüfen, insofern drängt sich der Verdacht auf, dass hier nicht ganz sauber gearbeitet wird.

    Mein Name ist Tobias Weihmann, ich bin Mitbegründer einer Berliner Soli-Initiative für Asylbewerber – wenn Sie Zweifel haben, können Sie beim Berliner Flüchtlingsrat nachfragen, der ja für Sie hoffentlich über alle Zweifel erhaben ist.

    Zudem war ich auf dem Maidan, bezeichne mich scherzhaft auch als „Deutsche Hundertschaft“ und habe geholfen, die Informationen über die anstehende Demonstration zu verbreiten. Die Bezeichnung „Hundertschaft“ besitzt in der Ukraine angesichts der kriegsähnlichen Zustände eine ganz andere Bedeutung als in Deutschland.

    Im Übrigens ist die Situation in der Ukraine wesentlich komplexer, als sie es darstellen. So ist der „Rechter Sektor“ nur eine Gruppe von vielen auf dem Maidan, und auch selbst lediglich eine Dachorganisation von mehreren Initiativen, darunter vor allem Widerstandsorganisationen aus der Zeit des zweiten Weltkriegs, die damals sowohl gegen Nazis als auch Stalinisten kämpften. Deren Nachfolgeorganisationen sind „rechts“ in dem Sinne sinne, dass für sie der Schutz ihres Landes vor Fremdherrschaft wichtig ist, sie aber gleichzetig nicht zwangsweise xenophob und antisemitisch sind (d.h. versuchen, ihr Land und ihre Kultur vor äußerer Bedrohunung zu schützen). So gab es mehrere gemeinsame Aktionen mit jüdischen Rabbis. Im Übrigens hatte ich auch selbst mehrere jüdische Freunde auf dem Maidan. Ich bitte also mit Kampfbegriffen wie „Faschist“ differenzierter umzugehen. Es gab jedoch auch ein paar kleinere Organisationen im „Rechten Sektor“, die echte Skinheadgruppen waren, wie z.B. C14. Auf diese könnte man die Bezeichnung „Faschist“ durchaus anwenden.

    Ansonsten waren große Teile des Maidan eher politisch neutral bis links. Wichtige ukrainische Schriftsteller unterstützen die Bewegung und die jetzigen Ukraine-Demonstrationen, und verlegen ihre Bücher in Deutschland bei linksradikalen Verlagen wie dem Mehring-Verlag. Die Berliner Euromaidanwache ist traditionell eher links aufgestellt, die Frankfurter Gruppe um Svitlana, umfasst, so wie ich es verstehe – alle Lager.

    Im übrigen hat Gysi nicht gesagt, dass es sich bei den OSZE-Beobachtern um Spione handelt, aber davon abgesehen ist Gysi kaum eine Autorität, was die Ukraine angeht. Ich rate Ihnen, sich hier eher an den Rechtsextremismus-Forscher Andreas Umland zu wenden, der in der Ukraine unterrichtet.

    Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen

  12. 12 Administrator 09. Mai 2014 um 8:10 Uhr

    Die anwesenden Linken wurden vom Rechten Sektor vom Maidan geprügelt. Einzig eine linke Organisation (Direkte Aktion) durfte auf dem Platz bleiben und hat sich in die Hundertschaften eingereiht.

    Der Rechte Sektor ist aus verschiedenen Gruppierungen gewachsen. Das ist richtig. Dass allerdings nur ein kleiner Teil faschistisch sein soll, ist eine unglaubliche Verharmlosung von Faschismus.

  13. 13 Tobias Weihmann 09. Mai 2014 um 8:53 Uhr

    Sehr geehrter Administrator.

    Kommt es Ihnen nicht etwas komisch vor, wie Sie hier auf Grundlage von Medienberichten im Brustton der Überzeugung Menschen, die vor Ort anwesend waren und sind, verschiedene Sprachen sprechen und offensichtlich nicht rechts sind, beibringen wollen, was „in Wirklichkeit“ war? Und nicht mal den Versuch unternehmen, sich bei den betroffenen Menschen aus der Ukraine zu informieren?

    Ist das nicht eine ziemlich kolonialistische, und damit rechte Attitüde? Ich würde sagen, ja, zumal die Informationen, denen Sie vertrauen, von einem rechten Regime gestreut wurden.

    Wie ich Ihnen bereits erklärte, gab es selbstverständlich mehrere linke Organisationen auf dem Maidan. Der erste Link ist eine Erklärung, in welcher sich die linken Organisationen der Ukraine ausdrücklich von der stalinistischen Borotba distanzieren, die angeblich verprügelt wurde.

    https://linksunten.indymedia.org/de/node/107564

    Hierbei handelt es sich nicht um eine linke Organisation, denn eine Organisation die von autoritären Systemen unterstützt wird bzw. diese unterstützt, kann wohl kaum links sein, sondern ist unabhängig von ihrer Selbstbezeichnung rechts einzuordnen. Zudem diese Organisation mit Rassisten und Antisemiten zusammen aufgetreten ist.

    Auf der linken Seite finden Sie weitere relevante Links:
    https://linksunten.indymedia.org/de/node/102822
    https://linksunten.indymedia.org/de/node/100802
    https://linksunten.indymedia.org/de/node/106593

    Davon abgesehen muss man wissen, dass es in Osteuropa (speziell Belarus, Russland, Ukraine) grundsätzlich nur wenige wirkliche unabhängigige linke Organisationen gibt, da das Label „Links“ dort in der Vergangenheit von autoritären und stalinistischen Systemen missbraucht wurde, und es leichter ist, sich von der herrschenden Klasse abzugrenzen, indem man sich als „rechts“ bezeichnet. Das bedeutet aber nicht, dass die Menschen alle rechts wären – viele Debatten wurden einfach noch nicht geführt, die meisten sind ideologisch ungefestigt.

    Im Übrigen empfehle ich Ihnen die Lektüre von
    http://jungle-world.com/artikel/2014/12/

    Mit freundlichen Grüßén

  14. 14 Administrator 09. Mai 2014 um 9:21 Uhr

    Sehr lesenswerter Artikel bei Lower Class Magazin:
    http://lowerclassmagazine.blogsport.de/2014/03/04/der-widerstand-waechst-auch/

    Hier einige Ausschnitte daraus:
    „Auf dem Maidan sahen wir eine ganze Reihe von faschistischen Gruppierungen, Swoboda, Prawy Sektor, UPA und viele weitere. Waren die schon immer so stark oder sind sie erst kürzlich gewachsen?

    Diese Gruppen haben von Anfang an den Protest angeführt, also haben der Euromaidan und der aus ihm hervorgehende Coup eindeutig eine braune Färbung bekommen. Der extrem rechte Nationalismus war immer in einigen Regionen sehr stark, insbesondere dort, wo die Nazi-Kollaborateure der UPA bis in die 1950er Jahre aktiv waren. “

    „Was denkst du über die linken Parteien und Organisationen in der Ukraine, über Avtonomia, Borotba oder die Kommunistische Partei?

    Es gab lange und ermüdende Debatten in der ukrainischen Linken. Fast alle, die es gibt, sind nun gegen die Nazis und die Oligarchen, die hinter den rechten Paramilitärs stehen. Einige Linke, die am Euromaidan teilnehmen wollten, sind verprügelt und rausgeworfen worden. Linke Symbolik ist in den Gebieten, in denen die neue Regierung das Sagen hat, verboten.

    Dennoch gibt es einige kleine linksliberale Gruppen wie „Linke Opposition“ und die Studentenvereinigung „Direkte Aktion“, die den Nazi-Coup unterstützen und mit der Rechten kollaborieren. Sicher, sie können nicht als Linke auftreten, aber sie wollen trotzdem teilnehmen und stellen sich jetzt feindlich gegen die Konterrebellion gegen den Euromaidan in den östlichen Städten. Wie üblich wird die Position der Liberalen entweder von den westlichen NGOs beeinflusst oder durch den Umstand, dass viele von ihnen frühere Nationalisten sind, die jetzt nur zurück zu ihren früheren Freunden finden. Aber diese kleinen Gruppen sind ohnehin ohne Einfluss.

    Borotba versucht den anntifaschistischen Widerstand, vor allem in den östlichen Städten und in Kiew, zu organisieren, und stellt sich gegen die rechte Regierung und die russische Intervention. Ähnlich ist die Position der Anarchosyndikalisten von CRAS. Ähnlich wie bei der kleinen Gruppe Autonome Arbeiterunion – die ihre Position zum rechten Aufstand geändert haben – haben einige von ihnen den rechten Riot unterstützt, während andere sich gegen die Nazis wandten.

    Die Kommunistische Partei der Ukraine hat sich natüürlich gegen den Coup positioniert, allerdings unterstützt sich gleichzeitig die Ex-Regierung und eine mögliche russische Intervention. Im übrigen ist sie der Partei der alten Leute, die nicht mehr in der Lage sind, sich gegen die Anschläge der faschistischen Paramilitärs zu währen, die einen wirklichen Terror gegen sie entfesselt haben.

    # Dmitry Kolesnik ist Redakteur der linken ukrainischen Seite Liva.com.ua. Lower Class Magazine hat ihn zum Stand der antifaschistischen Bewegung in der Ukraine befragt.“

  15. 15 Tobias Weihmann 09. Mai 2014 um 9:32 Uhr

    Ich will zunächst darauf hinweisen, dass Sie mit keinem Wort inhaltlich auf meine Hinweise eingegangen sind.

    Zweitens strotz der von ihnen gepostete – aus Perspektive eben jener stalinistischen Borotba, welche mit dem autoritären System und rassistischen Parteien kollaborierte – verfasste Artikel nur so von offensichtlichen Inkorrektheiten. Er ist für jeden, der die Situation ein bisschen kennt, nicht ernst zunehmen, möglicherweise ist er sogar ein Fake.

    Hier nur zwei Beispiele:

    „Diese Gruppen haben von Anfang an den Protest angeführt“ sind eindeutig falsch, wenn man die Geschichte des Maidans kennt. Wie allgemein bekannt, wurden die Proteste wurden von dem afghanisch-stämmigen investigativen Journalisten Mustafa Nayyem ins Leben gerufen. Die erwähnten rechten Gruppen kamen erst viel Später ins Spiel, als nämlich die Proteste von der Polizei gewaltsam aufgelöst wurden, und sich die sog. Maidanwachen zur Verteidigung des Maidan organisierten. Aber auch unter den Maidanwachen stellten sie nur eine Minderheit – ich konnte mich dem selbst versichern, da ich mich wie gesagt vor Ort war.

    „Linke Symbolik ist in den Gebieten, in denen die neue Regierung das Sagen hat, verboten.“ – ist nun völlig absurd, und hat nichts mit der Wirklichkeit zu tun. Mit solchen Sätzen diskreditiert sich der Autor selbst. Was soll man hier noch argumentieren? Wenn Sie es mir nicht glauben, dann machen Sie doch den Selbstversuch. Eine Reise nach Kyiw und Studium des Russischen würde ich Ihnen sowieso ans Herz legen, damit Sie nicht völlig ins kolonialistisch-imperialistische Lager abdriften, ohne es zu merken.

    Kurzum: Da Sie offensichtlich kein Interesse an der Situation in der Ukraine besitzen, und ohne erkennbare Offenheit neuen Informationen gegenüber unverifizierte Propagandalinks rechter und rassistischer Gruppen posten, werde ich diese Diskussion hiermit beenden.

    Nie wieder Faschismus!

  16. 16 Administrator 09. Mai 2014 um 9:44 Uhr

    Zu den sogenannten OSZE-Beobachtern:

    http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58848

    „BERLIN/KIEW
    (Eigener Bericht) – Massive Unstimmigkeiten begleiten die Affäre um die festgehaltenen deutschen Militärbeobachter in Slawjansk. Wie ein führender OSZE-Funktionär bestätigt, waren die Militärbeobachter entgegen fortdauernden Falschmeldungen nicht im Auftrag der OSZE in der Ukraine unterwegs, sondern im Auftrag der Bundeswehr und auf Anforderung des Kiewer Umsturzregimes. Die Tätigkeit der parteilichen Gruppe, die sich offiziell auf das „Wiener Dokument“ beruft – eine Rüstungskontrollvereinbarung –, wurde in der Bundeswehr schon vor dem Zwischenfall in Slawjansk als „ungewöhnlich“ und „in dieser Form noch nicht vorgekommen“ eingestuft. In der Tat operierten die Bundeswehrsoldaten nicht nur in einem gefährlichen Konflikt, sondern auch auf dem Gebiet eines Nachfolgestaates der Sowjetunion; für diese Länder hatte der Westen Moskau einst zugesagt – um das militärische Gleichgewicht in Europa zu wahren –, dort keinerlei militärische Stationierungen vorzunehmen. Einer der festgehaltenen Deutschen hat Mitte vergangener Woche öffentlich erklärt, seine Delegation beobachte ausschließlich die ukrainischen Sicherheitskräfte; ihr Auftrag lasse anderes nicht zu. Weshalb die Delegation sich dann in einer von den Separatisten kontrollierten Stadt aufhielt, teilt Berlin bislang nicht mit.

    Nicht im Auftrag der OSZE

    Bei den drei deutschen Soldaten und ihrem deutschen Übersetzer, die seit Freitag gemeinsam mit drei weiteren Offizieren aus NATO-Staaten im umkämpften ostukrainischen Slawjansk festgehalten werden – ein vierter aus dem Nicht-NATO-Mitglied Schweden ist mittlerweile freigelassen worden –, handelt es sich nicht um Mitglieder der offiziellen OSZE-Beobachtermission. Deren Entsendung in die Ukraine war am 21. März für zunächst sechs Monate beschlossen worden; an ihr sind zehn Deutsche beteiligt. Die in Slawjansk festgehaltenen Deutschen waren hingegen, wie der stellvertretende Direktor des OSZE-Krisenpräventionszentrums, Claus Neukirch, am Wochenende ausdrücklich bestätigte [1], nicht im Auftrag der OSZE, sondern als Militärbeobachter im Auftrag der deutschen Streitkräfte unterwegs. Ein internationales Mandat konnten sie zu keinem Zeitpunkt vorweisen. Ihre Aktivitäten in der Ukraine werden in der Bundeswehr als „ungewöhnlich“ bezeichnet; ihre Reise ausgerechnet in das umkämpfte Slawjansk wirft zusätzliche Fragen auf.“

  17. 17 Tobias Weihmann 09. Mai 2014 um 9:47 Uhr

    Über die OSZE haben wir gar nicht gesprochen. Sie lenken vom Thema ab, indem Sie wild irgendwelche Links zur Ukraine posten. Ernsthafte Diskussion sieht anders aus!

  18. 18 Administrator 09. Mai 2014 um 11:11 Uhr

    Zitat: „Krzysztof W. Rath 08. Mai 2014 um 21:40 Uhr Edit
    Für die Menschenrechte der OSZE-Beobachter interessiert sich diese eigenartige Initiative nicht, sondern bezeichnet sie als Spione. Auch das ist klar auf der Kreml-Linie.“

    Zitat: „Administrator 08. Mai 2014 um 22:00 Uhr Edit
    Das waren keine OSZE-Beobachter sondern Spione – vgl. Gregor Gysis Rede“

    Zitat: „Tobias Weihmann 09. Mai 2014 um 0:07 Uhr Edit
    Im übrigen hat Gysi nicht gesagt, dass es sich bei den OSZE-Beobachtern um Spione handelt, aber davon abgesehen ist Gysi kaum eine Autorität, was die Ukraine angeht.“

  19. 19 Tobias Weihmann 09. Mai 2014 um 11:38 Uhr

    Ah, dann schreiben Sie doch, dass sich auf etwas beziehen, was ganz oben steht. Aber wieder sind Sie auf Ihnen unbekannte Informationen nicht eingegangen, sondern haben erneut die Position einer rechten und völkischen Konfliktpartei übernommen. Sie haben keinerlei Nachweis geliefert, dass Gysi die Beobachter der bilateralen Mission auf Grundlage eines OSZE-Abkommens als Spione bezeichnet.Genauso wie die meisten Ihrer anderen vagen Behauptungen (z.B. dass in der Ukraine linke Symbole verboten wären) gelungen ist. Mir scheint inzwischen, hier handelt es sich um ein verschwörungstheoretisches Blog im Stile der neurechten Friedensbewegung.

  20. 20 Administrator 09. Mai 2014 um 11:56 Uhr

    Lesen Sie einfach unsere anderen Artikel, dann wissen Sie was wir von der Montagsquerfront halten. Nazis und Frieden geht nicht! Weder am Montag noch am Samstag!

  21. 21 Tobias Weihmann 09. Mai 2014 um 12:14 Uhr

    Diese habe ich zur Kenntnis genommen. Sie arbeiten allerdings bewusst oder unbewusst mi den gleichen Methoden – unbelegten Verschwörungstheorien, mangelnde Differenzierung mit kolonialem Anstrich, fehlender Quellenprüfung, Verunglimpfung Andersdenkende – und beziehen Ihre Informationen aus den gleichen Quellen. Insofern sehe ich keinen großen Unterschied zwischen diesen Blog und Blogs der rechtsesotherischen Friedensbewegung.

    Mit freundlichen Grüßen

  22. 22 Administrator 09. Mai 2014 um 12:22 Uhr

    Wenn Sie meinen.

    Wir wenden uns konsequent gegen Nazis. Gegen deutsche Nazis auf den „Montagswachen“, gegen ukrainische Nazis und wenn russische Nazis zu den Montagen aufrufen würden, bzw. dort hin gehen, würden wir das auch problematisieren. Falls Sie auf solche Informationen stoßen sollten, sind wir dankbar.

  23. 23 Krzysztof W. Rath 09. Mai 2014 um 16:25 Uhr

    @Administrator: Amnesty International antwortete mir heute, dass die von Ihren Autoren mit so viel Vorschussvertrauen bedachte angebliche Menschenrechtswebsite bereits als Fake bekannt ist und dass Schritte dagegen eingeleitet wurden.

    Für Ihre zukünftigen Recherchen bleiben Ihnen aber natürlich noch die diversen stalinistischen und rechtslastigen Seiten, die Sie bereits erwähnt haben. Versuchen Sie es doch auch vielleicht einmal bei Russia Today oder der NPD.

    Von ernsthaftem, aufrichtigem Antifaschismus haben Sie sich in meinen Augen im Zuge dieser Diskussion verabschiedet.

    Bürgerinnen und Bürger gegen extreme Rechte: Gerne dokumentieren wir ihr Schreiben hier und werden uns von AI die Richtigkeit bestätigen lassen. Ansonsten fahren Sie mit ihrer billigen Propaganda fort. Sie enlarvt sich selbst!

  24. 24 Krzysztof W. Rath 09. Mai 2014 um 18:46 Uhr

    Ich rate Ihnen, selbst bei Amnesty nachzufragen und sich insgesamt etwas intensiver mit dem Thema Rechtsradikalismus in Osteuropa auseinanderzusetzen.

    Da es momentan offensichtlich keinen Sinn hat, mit Ihnen zu diskutieren, werde ich Sie nun mit Ihrer starken Meinung allein lassen.

  25. 25 Wunderfee 10. Mai 2014 um 6:43 Uhr

    Ja, die ARAB mobilisiert gegen den Aufmarsch der ukrainischen Faschisten heute. Das ist bestätigt.

    Und was die rot-grüne-rechtradikale Böllpropaganda betrifft, die hier von Krzysztof W. Rath & Co gepostet werden, so sind diese Typen wie bunte Schneeflocken bekannt. Sie tauchen überall auf, und wollen ihre rechte Propaganda verbreiten. (bei vielen Antifagruppen, bei LowerClassWar usw. usw.)

    Nur, es ist schon lange Schluss mit lustig, Schluss mit den russophoben Kriegstreiber aus dem TAZ Umfeld und der nationalistischen blau-gelben exilukrainischen Maidanscheisse, die so viele Menschen schon umgebracht hat.

    Und Amnesty International ist seit der von denen verbreiteten und organisierten Brutkastenlüge als Kriegsgrund zum Irakkrieg, keine unabhängige Organisation mehr.

    Ist übrigen interessant, wie sehr diese rechten Typen aus dem Maidanumfeld auf die Monopolsierung der Berichterstattung von Menschenrechten drängen, und anfangen zu toben, wenn andere die Menschenrechtslage jenseits westlicher Propaganda in der Ukraine darstellen.

  26. 26 leser8654 12. Mai 2014 um 15:46 Uhr

    Good Job, Admin! Gut gegeben.

    Im Grunde haben wir es derzeit mit zwei Querfronten zu tun, und die zweite ist die, die von Grünen über CDU, US-Neocons, revanchistische Polen und Georgier, baltische SS-Fans und Timoschenkopartei bis hin zu Svoboda und Rechtem Sektor verläuft. Das sollte man bei aller gebotenen Kritik an den Montagsdemos nicht vergessen. Diese Querfront tötet gerade in der Ukraine. Und Querfront Nr. 2 versucht auch gerade auf der Seite Anhänger zu fischen, die sich zurecht gegen Querfront Nr. 1 positionieren. Bei den Grünen waren sie damit schon sehr erfolgreich, ganz abgesehen von den Medien, in denen sie ja die Deutungshoheit ausübt.

  27. 27 Tobias Weihmann 12. Mai 2014 um 17:46 Uhr

    Eine kleine Anmerkung für die Leser dieses Artikels. Die Kopie dieses Artikels auf Freitag.de wurde inzwischen entfernt, vermutlich, da es zahlreiche Beschwerden der Teilnehmer dieser bunten und friedlichen Demonstration gab, und der Artikel nicht der journalistischen Sorgfaltspflicht genügte. Insofern wäre es dem Autor auch angeraten, den Artikel aus diesem Blog zu entfernen.

    Unter den Teilnehmern der bunten Friedensdemo befanden sich im Übrigen nicht nur eine jüdische Band, sondern auch viele Russen, bekannte Rechtsextremismus-Experten und der in Kyiw lebende und arbeitende Pfarrer Ralf Haska.

  28. 28 Tobias Weihmann 12. Mai 2014 um 17:49 Uhr
  29. 29 Michail Reining 13. Mai 2014 um 13:39 Uhr

    @Wunderfee: „…der nationalistischen blau-gelben exilukrainischen Maidanscheisse, die so viele Menschen schon umgebracht hat.“ – Eine Meinung ist das Eine. Eine Unterstellung betreffend erfolgter Morde (hier: „Menschen umgebracht“ – lt. StGB: Mord bzw. bei Unterstellung auch eine Straftat) das Andere. Sollte Sie mich (Siehe mein FB-Profil – Teilnehmer des Maidan und der Demo am Samstag) gerade als Mörder beschuldigt haben, so ist dass ein Aussage, die Sie sicherlich beweisen können. Sollten Sie es nicht, so haben unter Umständen ein rechtliches Problem. Wollen Sie nicht doch lieber Abstand von Ihrer ursprünglichen Aussage nehmen?

    Mit freundlichen Grüßen

    Michael Reining

  30. 30 Administrator 13. Mai 2014 um 16:50 Uhr

    Aufgrund einer konzertierten Aktion unter anderem durch Fax-Beschuss des Freitages wurde der Artikel von der Freitagsredaktion vorerst aus den veröffentlichten Artikeln herausgenommen.

    An dieser Aktion sollen Sie, Herr Weihmann, mit beteiligt gewesen sein:

    „Olaf K. Der Artikel im Freitag ist uebrigens geloescht. Dank u.a. an Tobias W. und Alexander K.!“ (Nachnahmen gekürzt)

    Ansonsten bitten wir um sachliche Diskussion und darum, Drohungen zu unterlassen.

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