Archiv für März 2013

PdV – Alternative für Deutschland – und der Holocaust

PdV – Alternative für Deutschland – und der Holocaust

rechte Friedensbewegung AfD PdV & Holocaust

Ebenso wie HolocaustleugnerInnen sprach Andreas Popp auf der AZK in der Schweiz. Am Ostermontag 2014 ist er Redner der rechten „Friedensbewegung“ in Berlin. 2013er Artikel reloaded! – Wir päsentieren den Artikel sofort für unsere LeserInnen in der aktualisierten Fassung.

VerschwörungstheoretikerInnen, HolocaustleugnerInnen treten auf der Anti Zensur Konferenz (AZK) in der Schweiz auf. Der Gründer der extrem rechten Europäischen Aktion (EA), Bernhard Schaub, redete 2009. Die Freundin Horst Mahlers, Sylvia Stolz, sprach dort 2012. Andreas Popp, Redner auf der Berliner rechtsoffenen sogenannten „Friedensbewegung“ am Ostermontag, gab sich 2011 dort zusammen mit Andreas Vogt die Ehre. Vogt trat schon im Vorjahr auf der AZK auf. Er ist zusammen mit dem heutigen NPD Europawahlkandidaten und Geschichtsrevisionisten Olaf Rose Produzent des Filmes „Geheimakte Heß“.

Unser vor über einem Jahr geschriebener Artikel befasst sich mit der Gründungsphase der AfD und dem zur Gründung gewünschte Standbein von Seiten der „Wahlalternative 2013“, der Partei der Vernunft (PdV). Das verschwörungstheoretische Umfeld der PdV wird in dem Artikel u.a. am Beispiel eines „Schall und Rauch Stammtisches“ namens „Widerstand in Aktion“ (WiA) genauer untersucht. Dieser Stammtisch postet auf seiner Webpräsenz auch die Reden der oben genannten Holocaust LeugnerInnen, die wie Andreas Popp auf der Konferenz als RednerInnen auftraten.

Angesichts der aktuellen Diskussion um die verschwörungstheoretischen sog. „Montagsdemonstrationen“ möchten wir unseren Artikel vom 13. März 2013 mit diesem aktuellen Vorspann und einem Ausklang in die aktuelle Diskussion einbringen. Neben Popp soll inzwischen auch der Querfrontler Jürgen Elsässer Ostern in Berlin auf der Bühne stehen. Er sei von Popp dazu eingeladen worden vermeldet Elsässer auf seiner Internetplattform. Damit hat sich die Berliner Kundgebung unserer Ansicht nach endgültig Rechtsaußen platziert.

Bundesweit tobt dagegen in den einzelnen Städten noch die Schlacht um die Ausrichtung der lokalen Kundgebungen. In Stuttgart hat man sich z.B. von Berlin distanziert und klar gegen rassistisches und faschistisches Gedankengut und gegen die Teilnahme von extremen Rechten ausgesprochen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Mit 600 bis 1000 TeilnehmerInnen dürfte dort die größte Kundgebung nach Berlin gewesen sein. In Magdeburg dagegen wurden offen Plakate mit Neonazislogans wie „Demokratie heißt Volkstod“ getragen. Jetzt aber zu unserem 2013er Artikel:

„PdV – Alternative für Deutschland – und der Holocaust

In dieser 11. Kalenderwoche sollen die ersten Landesverbände der Professorenpartei „Alternative für Deutschland“ u .a. in Schleswig-Holstein gegründet werden. Die Partei selbst nennt sich inzwischen nicht nur „Alternative für Deutschland“ sondern verkürzt „Die Alternative“, obwohl kein Fitzelchen Zukunftsfähigkeit bei ihr vorhanden ist. Im veröffentlichten Parteiprogramm wird ein erzreaktionäres Bildungs- und Familienbild propagiert. Die AfD fordert „Bildung als Kernaufgabe der Familie zu fördern.“ Kitas und Schulen sollen nur noch ergänzenden Charakter haben (1). Neben den Freien Wähler war die rechtspopulistische und marktfundamentalistische „Partei der Vernunft“ (PdV) aufgerufen, sich an der Gründung der AfD zu beteiligen. Was will diese Kleinstpartei, mit der namhafte rechtskonservative bis rechtspopulistische Professoren so gerne ins Bett steigen möchten? Welche Beziehung haben sie zu HolocaustleugnerInnen wie der mit Horst Mahler verbandelten ehemaligen Rechtsanwältin Sylvia Stolz? Diesen Fragen wollen wir nachgehen. In unserem Artikel „Rechtspopulistische „Alternative für Deutschland“ – Eine Geschichte von Niederlagen!“ haben wir aufgezeigt, dass schon die Gründung der AfD eine Geschichte ständiger Niederlagen war. Anhand personeller Kontinuitäten wie Prof. Schachtschneider haben wir dort die Kontinuität der rechtspopulistischen Linie vom „Bund Freier Bürger“ zur AfD nachgezeichnet.

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Hunde – die neuen WählerInnen der NPD?

Hunde – die neuen WählerInnen der NPD?

Deutschland gegen Kindesmissbrauch unterstützt die NPD dabei!

Eine Geschichte über eine Partei, die sich von der Heimatpartei zur Hundepartei wandelt und so dem ParteiFÜHRER Apfel das Amt rettet. Eine Geschichte auch darüber, weshalb „Deutschland gegen Kindesmissbrauch“ dies tatkräftig unterstützt und wie der Holocaust Leugner Horst Mahler auf die sogenannte Kinderschutzseite gelangt

Rechts sehen wir einen Hund, dem (noch) NPD Parteichef Holger Apfel gerade Feuer für seine nächste Zigarette reichen möchte. Er hat erkannt, Hunde sind wie Kinder, sie sind unsere Zukunft! Da seiner braunen Truppe so langsam aber sicher die WählerInnen ausgehen, hat er Hunde zur neuen Zielgruppe erklärt. „Wenn andere Parteien sich für das Wahlrecht von fremdrassigen Menschen in dem heutigen Restdeutschland einsetzen, was spricht dagegen“, so der braune Chefideologe, „dass wir uns für das Wahlrecht von Hunden von Geburt an einsetzen?“ Vor allem der Deutsche Schäferhund sei seit Menschengedenken ein treuer Gefährte der braunen Spur.

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Wie völkisch denken die Verantwortlichen des „ECHO-Preises“?

Wie völkisch denken die Verantwortlichen des „ECHO-Preises“?

Wie deutschnational sind die Ausrichter des „ECHO“? Ist Südtirol für sie deutsch? Oder weshalb fällt die extrem rechte Musikgruppe Frei.Wild bei ihnen unter die Kategorie „Rock / Alternative National“ statt „Rock/ Alternative International“? Soll so eine Band protegiert werden, bei der die Verkaufszahlen in der Rubrik „International“ möglicherweise nicht ausgereicht hätten? Welche Gruppe bleibt für die Band auf der Strecke und verfehlt die Nominierung? Diese letzte Frage könnten wir demnächst beantwortet bekommen, denn die Deutsche Phono-Akademie nimmt Frei.Wild, wie sie in einer Meldung vom 7.3.2013 19:30 Uhr mitteilte, von der Liste der diesjährigen ECHO-Nominierten

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Rechtspopulistische „Alternative für Deutschland“ –Eine Geschichte von Niederlagen!

Rechtspopulistische „Alternative für Deutschland“ – Eine Geschichte von Niederlagen!

Ende letzter Woche hat die „Wahlalternative 2013″ die Gründung einer neuen, eurofeindlichen Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) auf ihrer Facebookseite bekannt gegeben. Am 14. April soll in Berlin mit dem 1. Parteitag die offizielle Gründung vollzogen werden. Gründer sind der Ökonom Bernd Lucke, der Publizist und ehemalige „FAZ“-Redakteur Konrad Adam sowie der Publizist Alexander Gauland. So wundert es nicht, dass über eine simple Facebook Nachricht sogleich die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Welt, Bild und viele andere Medien berichteten. Zu den Unterstützern zählen marktradikale und konservative Professoren. Inzwischen wird deutlich: Die Parteigründung ist keineswegs ein neuer, unverbrauchter Aufbruch sondern Ergebnis einer mehrfachen Niederlage. Die Partei bewegt sich im rechtspopulistischen Fahrwasser.

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Fränkische NPD Jugend unterstützt als „kriminelle Vereinigung“ verbotenes „Besseres Hannover“!

Fränkische NPD Jugend unterstützt als „kriminelle Vereinigung“ verbotenes „Besseres Hannover“!

Am 25. September 2012 wurde die Nazi Gruppierung „Besseres Hannover“ wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung (§129StGB) verboten. Sie galt als die gefährlichste Kameradschaft Niedersachsens. Ihre Mitglieder blicken auf zahlreiche Verurteilungen, u. a. wegen Propagandadelikten und Körperverletzung. Nun hat die JN Franken/Oberpfalz zusammen mit anderen Organisationen 1.000,- zur Unterstützung dieser Gruppierung gesammelt. Eine dieser Gruppierungen ist die braune Kampagnenseite „Freies Deutschland“. Ihr gehört auch die Kameradschaft „Fränkischer Heimatschutz“ an, der sich nach eigenen Angaben zum 1. März aufgelöst haben soll, siehe unseren Artikel „Frän­ki­scher Hei­mat­schutz Co­burg – Auf­lö­sung in den Un­ter­grund?“.

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Deutschland gegen Kindesmissbrauch & NPD rufen zur Menschenhatz auf!

Deutschland gegen Kindesmissbrauch & NPD rufen zur Menschenhatz auf!

DgK hat auf Facebook einen Link via NPD Kreisverband Krefeld/Kleve geteilt. Aufgerufen wird darin zu einer Mahnwache diesen Samstag gegen einen sogenannten „Kinderschänder“. Zum Lynchen freigegeben wird seine Adresse publiziert. Mit dabei von der Partie ist der Krefelder Nazi Philippe Bodewig, bekannt für seine Aufrufe zum Lynchmord wie wir in unserem Artikel „Sta­lin konn­te es bes­ser – oder eine kurze Ge­schich­te über die man­geln­de Fä­hig­keit zur Re­tu­sche bei der NPD und ihre Fol­gen“ ausführlicher berichten.

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NPD Kader Ricarda Riefling greift Landrat an!

NPD Kader Ricarda Riefling greift Landrat an!

Die Lokalzeitung „Pirmasenser Zeitung“ hat Mitte Februar die NPD Aktivistin Ricarda Riefling, Mitglied im Bundesvorstand der ultrarechten Partei, als nette Frau von nebenan vorgestellt. Diesen Samstag zeigte sie in aller Öffentlichkeit ihr wahres Gesicht. Im saarländischen Homburg griff Riefling den örtlichen Chef der Kreispolizeibehörde, Clemens Lindemann, im Rahmen einer braunen Propagandakundgebung körperlich an. Lindemann ist auch Landrat des Saarpfalz-Kreises und wurde zum Glück nur leicht verletzt. Was geschah genau? Wie versucht die NPD den Angriff umzudeuten? Folgen aufgrund zahlreicher im Internet geäußerter Beleidigungen z.B. Klagen gegen den NPD Pressesprecher des LV Sachsen-Anhalt, Michael Grunzel?

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Fränkischer Heimatschutz Coburg – Auflösung in den Untergrund?

Fränkischer Heimatschutz Coburg – Auflösung in den Untergrund?

Nach eigenen Angaben hat sich die Neonazivereinigung „Fränkischer Heimatschutz“ zum 1. März dieses Jahres aufgelöst. Gegründet wurde die Nazigruppierung, dessen Symbol die „Schwarze Sonne“ – ein SS-Symbol – ist, Mitte der 90er Jahre von dem V-Mann Tino Brandt. Ein bayerischer Pedant zum von Brandt aufgebauten Thüringer Heimatschutz, der Keimzelle des NSU, sollte die fränkische braune Truppe nach seinem Willen werden. Mit dabei war Mario K., der wie Brandt damals in dem rechtsextremen Verlag „Nation & Europa“ arbeitete. Nach dem Auffliegen von Brandt als V-Mann schlief der Heimatschutz kurzfristig ein und wurde von K. 2010 reaktiviert.

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Erlanger Immobiliengruppe Vermieter der Berliner Nazi-Kneipe „Zum Henker“!

Erlanger Immobiliengruppe Vermieter der Berliner Nazi-Kneipe „Zum Henker“!

Seit vier Jahren gibt es den Deutschlandweit bekannten Nazitreffpunkt „Zum Henker“ in Berlin. Vermieter ist F&M, ein Unternehmen der ZBI Gruppe. Die Zentral Boden Immobilien Gruppe (ZBI Gruppe) hat ihren Hauptsitz im Zentrum der fränkischen Stadt Erlangen, in der Henkestraße. Berlin, Duisburg, Chemnitz, Leipzig, Erfurt, Dresden und Lübeck sind weitere Standorte der Gruppe. Geworben wird auf deren Homepage mit „10.000 zufriedenen Kunden“ und „17.000 Wohnungen im Bestand mit über 1 Mrd. Investitionsvolumen“. Verschwiegen wird, dass sie die Vermieter der bedeutendsten Berliner Nazikneipe sind. Weshalb wohl? Könnte dies das Vertrauen vieler seriöser Kunden in diese Gesellschaft schwinden lassen? Kunden die kein Vertrauen in eine Gesellschaft haben, die sich nicht zu schade ist, mit waschechten Nazis Geschäfte zu machen.

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