Schönborns des Rechtsterrorismus verdächtiges neues Terrornetzwerk „Neue Ordnung“ breiter als vermutet?

Schönborns des Rechtsterrorismus verdächtige „Neue Ordnung“ breiter als vermutet?

Hat Schönborns des Rechtsterrorismus verdächtige Organisation „Neue Ord­nung“ einen organisatorischen Schwerpunkt in Baden-Württemberg?

Am 5. Februar berichtete Report Mainz über eine neue potentielle rechtsterroristische Organisation „Neue Ordnung“. Führer der braunen Gruppierung ist der Gütersloher Neonazi Meinolf Schönborn. Dieser will nach Aussage des Bielefelder Staatschützers Frühling „das System der Bundesrepublik abschaffen“ (1) Der Schwerpunkt der Neonazi-Gruppierung soll in Nordrhein-Westfahlen liegen. Auch in Brandenburg, Thüringen und Berlin ist sie aktiv. Unsere Recherchen ergaben, dass zwischen Schönborns neuer Organisation und den „Freien Kräften – Schwarzwald-Baar-Heuberg“ (FK-SBH) enge Verbindungen bestehen. Wir kommen zu dem Schluss: Baden-Württemberg ist eine bedeutende und äußerst aktive Säule der Neonazi-Organisation. Ähnlich wie bei Schönborns inzwischen verbotener „Nationalistischen Front“ der 90er Jahre haben wir bei der „Neuen Ordnung“ und seinen Unterorganisationen „alle Bestandteile, die zum Rechtsterrorismus führen können, vor allen Dingen die Bewaffnung“ (2).

Gemeinsame Ideologie und Leitlinien der Freien Kräfte Schwarzwald-Baar-Heuberg und der „Neuen Ordnung“

Die FK-SBH stellen in ihrer Selbstbeschreibung heraus, dass sie wie der NSU oder die „Neue Ordnung“ „Taten statt Worte“ bevorzugt: „Wir sind keine Zuschauer, die Taten handlungslos an uns vorüberziehen lassen und auch noch dafür bezahlen. Wir sind Akteure“ (3). Die Organisationsgrundlage „Leitlinien für Deutsche“ wurde von den FK-SBH und Schönborns „Neuer Ordnung“ gemeinsam erstellt. Ihre Niederschrift findet sich sowohl auf der Seite der „Neuen Ordnung“ als auch bei den FK-SBH. Letztere fügen bei dieser an: „In Zusammenarbeit mit Neue Ordnung“. In den Leitlinien stehen rassistische und antisemitische „Empfehlungen“ um ein unabhängiges, unauffälliges Leben zu führen wie (4):

„- Kauft grundsätzlich nicht bei Ausländern und internationalen Fast Food-Ketten! Nehmt den Eindringlingen damit die wirtschaftliche Grundlage! Lieber Hunger als Döner und Big Mac!

- Vermeidet unnötige Abhängigkeit. Sie macht erpressbar. Wer z.B. kein Geld für einen Neuwagen hat, sollte besser einen gebrauchten fahren, statt sich zu verschulden und dem Zinssystem zu dienen.“

Die Mitglieder beider Organisationen werden aufgefordert, „Schützen-“ und „Sportvereinen“ beizutreten, „Kampfsportschulen“ zu besuchen und an „Orientierungsmärschen“ teilzunehmen. So sollen sich die KameradInnen fitt halten „für den Entscheidungskampf (der kommen wird)“ (5). Die „Neue Ordnung“ fordert die AnhängerInnen auf, „wirklich“ zu „kämpfen, statt immer nur über die Heldentaten unserer Soldaten zu schwärmen, es ihnen nachahmen – das ist das Gebot der Stunde!“ (5) Aktueller Artikel auf der Seite der FK-SBH ist ein Beitrag vom 18. Januar, in dem die Rede eines „Kameraden“ anlässlich „142 Jahre Deutsches Reich“ veröffentlicht ist. Darin fordert dieser: „Deshalb erwarte ich von euch, jederzeit mit all eurer Kraft und all eurem Können einzustehen und zu folgen, wenn ihr gerufen werdet.“ Die Rede schließt mit einer Ansage zum Kampf: „Wir werden uns unsere Zukunft und unsere Freiheit erkämpfen, koste es was es wolle!“ (6)

Die FK-SBH sind eine Gruppierung im nationalsozialistischen Geiste. Unter dem Menüpunkt „Material“ findet sich bei ihnen „Die Akte Sobibor“ zum Download. Sie ist eine im Dezember 2009 veröffentlichte, 140 Seiten lange revisionistische Schrift – Holocaust Leugnung vom Schlimmsten – am Beispiel des deutschen Vernichtungslagers„Sobibor“ in Süd- Ostpolen. Es wurde 1942 während der deutschen Besetzung Polens errichtet und diente neben den Lagern Belzec und Treblinka als Vernichtungslager im Rahmen der „Aktion Reinhardt“(7).
Nach den revisionistischen Schriften des italienischen Holocaustleugners Mattogno und des mehrfach verurteilten Schweizer Holocaustleugners Graf zu Treblinka, von Mattogno zu Belzec soll diese Veröffentlichung die Lücke bezüglich Sobibor in der den Holocaust leugnenden revisionistischen Literatur schließen. Logische Schlussfolgerung des Pamphletes: „Sobibor war kein Vernichtungslager für Juden; es gab dort kein ”Vergasungsgebäude” und folglich auch keine Gaskammern zur Menschentötung.“ Nach seriösen Studien sind zwischen 150.000 und 250.000 Menschen in dem Vernichtungslager Sobibor durch Motorabgase ermordet worden (7).

In einem Artikel vom 27. November vergangenen Jahres berichten die FK-SBH von einer „Gesprächsrunde mit Kamerad Meinolf Schönborn“ (8) Ein Themenbereich war die „Vorstellung der Neuen Ordnung“, die jetzt in den Verdacht des Rechtsterrorismus geraten ist. Hauptteil des Berichtes nimmt die auch von Schönborn auf seiner eigenen Web-Seite veröffentlichte Darstellung seines Lebenslaufes ein.

Die Zusammenarbeit zwischen beiden Gruppierungen besteht in den gemeinsamen „Leitlinien“, in gemeinsamen Treffen und wie wir zeigen werden in der Zusammenarbeit bei der Internetpräsenz. Bei der „Neuen Ordnung“ findet sich unten auf der Seite der Zusatz: „Modifiziert von FK-SBH“.

„Neue Ordnung“ wird konspirativ – (un)bemerkt?

Das Neonaziportal Widerstand.info hält im Netz eine Topliste „Nationaler Seiten“ bereit. Den Rang erhalten sie durch positive Klicks ihrer NutzerInnen bzw. KundInnen. Ziemlich weit oben findet sich Schönborns Seite „Neue Ordnung“ auf Platz 10. Die Freien Kräfte – Schwarzwald-Baar-Heuberg folgen auf Platz 19. Erstaunlich ist, dass mit 611 Seitenaufrufen ein allein von den FK-SBH sehr gut frequentierter Internetshop die superaktuelle Seite der Freien Kräften weit abgeschlagen hinter der „Neuen Ordnung“ liegen.

Erstaunlich deswegen, weil der aktuellste Artikel bei „Neue Ordnung“ vom 13.03.2012 stammt und Wartungsarbeiten betrifft. Die neuesten inhaltlichen Artikel sind Ende 2011 – jeweils einer im Monat (vom 15.11. und 28.12). Am 08.11.2011 – kurz nach Bekanntwerden des NSU – wird das Ende von Wartungsarbeiten und „technische Veränderungen“ angekündigt. „Da wir es unseren Feinden aber nicht zu leicht machen wollen, behalten wir die genauen Infos für uns“ wird von der „Neuen Ordnung“ verkündet. Eine dieser Veränderungen dürften verborgene, geheime Seiten sein, die nur einem engen, konspirativen Kreis zur Schaffung einer schlagkräftigen nationalsozialistischen Organisation zur Verfügung stehen. Wie anders sollte ansonsten die Gunst dieser seit über einem Jahr scheinbar nicht mehr gepflegten Seite bei seinen AnhängerInnen zu erklären sein.

„Recht und Wahrheit“ ist das zur Organisation „Neue Ordnung“ zugehörige Propagandainstrument. Herausgeber der Zweimonatszeitschrift ist seit Sommer 2009 Meinolf Schönborn. Nach Impressum zeichnet er verantwortlich. Sowohl auf der Seite der „Neuen Ordnung“, der FK-SBH als auch aufs Schönborns eigener Seite wird die Zeitschrift beworben. Bestellen lässt sie sich dort nicht. Bei einem Versuch wird man auf Schönborns „Z-Versand“ umgeleitet. Auf diesem wird die Zeitschrift eifrig angepriesen. Zwischenzeitlich musste Schönborn für den Versand Konkurs anmelden (9). So ist seine Lebensgefährtin, Brigitte Hell, im Impressum als Verantwortliche geführt. Nicht direkt, sondern nur durch die USt-IdNr. Diese ist bei „Z-Versand“ und bei einem weiteren Nazi-Versand, „Nordic-Nations“, die gleiche. Die Adresse und die Telefonnummern der beiden Shops, der Zeitschrift als auch die des Impressums der direkten Seite Schönborns stimmen überein. Meldet sich bei Anruf die Lebensgefährtin, Schönborn selbst und unter welcher Firmierung? – stellt sich da die Frage.

Das Angebote beider Shops ist ähnlich: „Ansgar Aryan“ und weitere Neonazikleidung, DVDs zu den Weltkriegen und dem „3. Reich“, Waffen und Verschiedenes. Einzig „Recht & Wahrheit“ und weiteres Propagandamaterial sowie ultrarechte Musik CDs werden nur über den „Z-Versand“ vertrieben. „Nordic-Nations“ ist auch die einzige Seite, die auf einem deutschen Server, bei STRATO AG – inzwischen 1 & 1 –, betrieben wird. Sie ging schon am 28.03.2008 ans Netz.

Die Verschmelzung von FK-SBH und der „Neuen Ordnung“ im Netz

Alle anderen Seiten liegen auf dem gleichen Server bei „130hosting.net“ in den USA: Am 10. April 2009 ging Schönborns Homepage, die der „Neuen Ordnung“ und die des „Z-Versandes“ über die Domain Server „3.130HOSTING.NET“ und „4.130HOSTING.NET“ ans Netz. Am 23.08.2011 folgte „Recht & Wahrheit“. Alle vier Seiten liegen auf demselben Server (ns3.130hosting.net). Drei haben die gleiche Kontakt-Email (kontakt@130hosting.net). Nur die „Neue Ordnung“ hat als Kontakt-Email „domains@130hosting.net“. Die gleiche Kontakt-Email haben auch die FK-SBH, die am 22. Juli 2009 beim gleichen Provider über die Domain Server „1.130HOSTING.NET“ und „2.130HOSTING.NET“ ans Netz gingen. Organisatorisch und technisch wird im Netz zwischen den Freien Kräften und der „Neuen Ordnung“ aufs Tiefste miteinander kooperiert, so dass von einem sehr engen Zusammenhalt ausgegangen werden kann. Die FK-SBH scheinen die Baden-Württembergische Säule der Neonazi-Organisation „Neue Ordnung“ darzustellen. Sowohl technisch/organisatorisch als auch inhaltlich besteht eine gemeinsame Ausrichtung. Wenn es mit der „Neuen Ordnung“ eine rechtsterroristische Organisation geben sollte, dann sind die FK-SBH mit dabei.

Auf allen Seiten (Schönborn, „Z-Versand“, FK-SBH, „Recht & Wahrheit“) findet sich die Einladung der bei Report Mainz angekündigten „geheimen Schulungsveranstaltung“ der „Neuen Ordnung“. Einzig bei der „Neuen Ordnung“ selbst ist die Einladung nicht offen zugänglich. Die Schulung soll als „Recht & Wahrheit Lesertreffen“ am 02. und 03. März im Harz an einem unbekannten Ort unter dem Motto „Was können wir (noch), was müssen wir tun!“ stattfinden. Anmeldeadresse und Telefonnummern für diese Tagung sind die gleichen wie bei den genannten Impressen. Das Konto für Zahlungen ist ebenfalls das Bekannte von Schönborns Lebensgefährtin. Diskutiert werden sollen „Taktik, Strategie, Planung usw.“. Schönborn schreibt in der uns vorliegenden Tagungseinladung: „Wichtig ist mir in diesem Zusammenhang, zu einer Diskussion anzuregen, die über neue Wege und realistische Ziele bereit ist, nachzudenken und Bereitschaft erzeugt neue Wege zu beschreiten!“

Rückblick: 80er Jahre – Die „Nationalistische Front“

All dies für sich alleingenommen klingt schon erschreckend genug. So richtig bedrohlich wird es, schauen wir uns Schönborns Vergangenheit an. Er war schon immer ein Mann der Taten. 1972 trat er in die NPD ein. Ende 1985 beteiligte er sich an der bundesweiten Gründung der „Nationalistischen Front“ (NF) und übernahm dort Anfang 1986 den Vorsitz. Seitdem fanden jährliche Wehrsportlager statt.

Am 17. Dezember 1988 verübte das NF-Mitglied Josef Saller aus rassistischen Motiven einen Brandanschlag auf das „Habermeier-Haus“ in der Schwandorfer Innenstadt. Osman und Fatma Can sowie der 12jährige Sohn Mehmet und Jürgen Hübener starben bei dem Anschlag. Seit 2009 wird in Schwandorf jährlich der Opfer gedacht.

Zur Zeit der Höhepunkte offener rassistischen Hetze Anfang der 90er Jahre, die von großen Teile der bundesdeutschen Bevölkerung und fast allen in den Parlamenten vertretenen Parteien getragen wurde, begann Schönborn, ehemaliger Unterstabsoffizier der Bundeswehr, 1991 im Rahmen der NF sogenannte „Nationale Einsatzkommandos“ (NEK) zu gründen, die sich eng an die Waffen-SS und die Freikorps der Weimarer Zeit anlehnten. Einher ging dies mit den Pogromen von Hoyerswerda 1991 und Rostock-Lichtenhagen im August 1992.

Nach einem internen Rundschreiben Schönborns sollen die Aufgaben des NEKs sein (10):


„- Aufstellung kadermäßig gegliederter hochmobiler Verbände;
- Ausbildung von sportlichen und gesunden Kameraden für den politischen Kampf auf der Straße (…);
- Planung und Durchführung von überraschend durchgeführten zentralen Aktionen.“

Am 27. November 1992 wurde die NF wegen ihrer „Wesensverwandtschaft mit dem Nationalsozialismus“ und ihrer „aggressiv-kämpferischen“ Agitation verboten. Verschiedene Verfassungsschutzämter hatten V-Männer auf die NF angesetzt und sponserten damit die Neonaziorganisation ähnlich wie später das NSU-Umfeld. Auch der MAD war involviert. Dessen Mann, der Soldat Michael P., sprang erst ab, als er sich 1989 im Auftrag Schönborns im Libanon in Guerillakriegsführung ausbilden hätte lassen sollen, um später die Mitglieder der Nationalen Einsatzkommandos zu schulen.

1993 stellte der Generalbundesanwalt das Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Verabredung zur Gründung und Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung gegen Schönborn und 27 weitere Beschuldigte gemäß § 170 Abs. 2 StPO ein und ließ Schönborn und Kumpane ungeschoren davonkommen.

Über sein Schulungszentrum setzte Schönborn seine politischen Aktivitäten bruchlos fort, so dass er 1994 wegen „Fortführung einer verbotenen Organisation“ angeklagt wurde.1996 musste er deswegen eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren und drei Monaten ohne Bewährung antreten.

„Collegium Humanum“ – „nicht reden, Handeln“ – die Vorläufer der „Neuen Ordnung“

Im März 2005 organisierte Schönborn im „Collegium Humanum“ in Vlotho „ein Seminar, zu dem nur »Kameradinnen und Kameraden eingeladen waren, »die fest entschlossen sind, das neue Deutsche Reich wirklich schaffen zu wollen. Wir werden nun im neuen Jahr endlich praktische Dinge ›schulen‹«“ (11). Wie schon zu Zeiten der NF als auch der heutigen „Neuen Ordnung“ war 2005 das damalige Motto des NSU auch das seinige: „Nicht reden, Handeln“. Unter diesem Motto lud Schönborn zu einem Kameradschaftstreffen im September 2005 in das „Colleguim Humanum“ (12). Weitere Veranstaltungen wie Sonnwendfeiern wurden von Schönborn auf dem Gelände des Collegium bis zur Schließung der revisionistischen Tagungsstätte durchgeführt.

2009 veranstaltete er in Thüringen eine „kameradschaftliche Feier“ zur Sommersonnwende. Vom 27. bis 29. Dezember 2009 führte er in der Nähe von Erfurt eine „Weihnachtstagung“ durch. Einer Fortführung der Tagung „soll sich demnächst ein Verein widmen und die Trägerschaft der Tagungen übernehmen: „Ordo mundi“. „Dieser Name wird auch Programm sein“,“ erklärte Schönborn damals und verwies „auf dessen doppelte Bedeutung: „Zum einen: Die Ordnung der Welt!, zum anderen: Der Orden der Welt!“ (13) Die Web-Seite zur „Neuen Ordnung“ wurde schon im April 2009 registriert. Ein Schwerpunkt Schönborns weiterer Tätigkeit war der Aufbau eines braunen Schulungszentrums für die Kampfgruppe „Neue Ordnung“ im „Weißen Haus“ in Herzberg (Brandenburg).

Erste Ermittelungen wegen „Bildung einer bewaffneten Gruppe“ – wohin laufen sie denn?

Durch einen Zufall ist dies aufgeflogen. Der bekannte Berliner Neonazi Jan Gallasch, ein ehemaliges NF-Mitglied, findet Schönborns Kumpan Jörg Lange am 22. März 2012 tot im „Weißen Haus“ und ruft die Polizei. Todesursache: Herzinfarkt. Lange war waffenerprobt und wie viele andere deutsche Neonazis während des Jugoslawienkrieges als Söldner auf Seiten der kroatischen Milizen aktiv. In seinem Zimmer fand die Polizei einen Militärrucksack mit drei Waffen, rund 300 Patronen unterschiedlichen Kalibers – auch für andere Waffen als die Sichergestellen – Flugblätter der „Neuen Ordnung“ sowie Schriften zum verurteilten Rechtsterroristen Manfred Roeder. Die Pension „Weißes Haus“ war von Schönborns Lebensgefährtin angemietet worden

Erst drei Monate später erfolgten bei Schönborn, seiner Lebenspartnerin sowie bei Jan Gallasch und zwei Verdächtigen aus Brandenburg aus dem Landkreis Barnim Hausdurchsuchungen. Anlass war nach Oberstaatsanwältin Lodenkämper: „Die Munition passte nicht zu den Waffen. Deshalb haben wir den Verdacht, dass es irgendwo ein Waffenlager gibt.“ (14) Darüber hinaus durchsuchte die Polizei ebenfalls die Wohnungen von Schönborns Mutter und seinem Sohn. Gegen die Fünf wird nun wegen Bildung einer bewaffneten Gruppe und des Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt – jedoch nicht gegen die nationalsozialistische „Neue Ordnung“.

Danach war Funkstille, bis Report Mainz sich dem potentiellen neuen Terrornetzwerk Anfang Februar annahm. Sebastian Edathy (SPD), Vorsitzender des NSU-Untersuchungsausschusses, hält „diese Organisation, diesen Zusammenschluss für ausgesprochen gefährlich“, „für verbotswürdig“. Es erinnert ihn an den NSU (1). Wolfgang Wieland, Obmann von Bündnis 90 / Grüne im NSU-Untersuchungsausschuss, fordert klar und deutlich: „Man soll diese Neue Ordnung verbieten“ (2). Ein Verbot der „Neuen Ordnung“ und ihrer Untergliederungen wie den Freien Kräften- Schwarzwald-Baar-Heuberg ist unserer Meinung nach dringend angesagt – bevor die ersten Toten bekannt werden!

Siehe auch unser neuer Artikel „Terrorzelle „Freie Kräfte Schwarzwald-Baar-Heuberg“?“ vom 13.02.2013.

20.02.2013: Wir haben den Ort der geheimen, konspirativen Zusammenkunft enttarnt: Rechts­ter­ro­ris­ti­sches kon­spi­ra­ti­ves Tref­fen im „Hotel Huf­haus“ im Süd­harz?

Bürgerinnen und Bürger gegen extreme Rechte

Nach den Fußnoten zeigen wir zur Illustration weitere im Text angesprochene Screenshots.

Um Seiten der extremen Rechten kein höheres Ranking bei Google zu schenken, haben wir die Links der folgenden Quellenangaben von diesen mit „EXTREMRECHTESEITE“ deaktiviert. Wer die Quellenangabe überprüfen möchte, bitte „EXTREMRECHTESEITE“ entfernen.

Fußnoten:
(1) http://www.swr.de/report/-/id=233454/nid=233454/did=10784460/mpdid=10962280/wncw4e/index.html
(2) Wolfgang Wieland, B’90 / Grüne, Obmann im NSU-Untersuchungsausschuss in: http://www.swr.de/report/-/id=233454/nid=233454/did=10784460/mpdid=10962280/wncw4e/index.html
(3) http://fk-sbhEXTREMRECHTESEITE.net/eine-seite/
(4) Vgl. http://www.neueordnung.EXTREMRECHTESEITEorg/leitlinien-fur-deutsche/ und http://fk-sbh.EXTREMRECHTESEITEnet/leitlinien-fur-deutsche/
(5) http://www.neueordnung.EXTREMRECHTESEITEorg/ueber-mich/
(6) http://fk-sbh.EXTREMRECHTESEITEnet/2013/01/142-jahre-deutsches-reich/
(7) Vgl. zu „Sobibor“ die Ausführungen im deutschen Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Sobibor
(8) Vgl. http://fk-sbhEXTREMRECHTESEITE.net/2012/11/gesprachsrunde-mit-meinolf-schonborn-im-schwarzwald/
(9) Siehe https://nrwrex.wordpress.com/2012/07/09/gt-razzia-bei-meinolf-schonborn/
(10) http://www.infopartisan.net/archive/rag/rag039.html
(11) „Collegium Humanum“ Von der NS-Reichsleitung zum Zentrum der Holocaustleugner; Herausgeber: Vlothoer Bündnis gegen das Collegium Humanum, Argumente und Kultur gegen Rechts e.V,. Antifa West Bielefeld; Seite 25
(12) Vgl. „Collegium Humanum“ Von der NS-Reichsleitung zum Zentrum der Holocaustleugner; Herausgeber: Vlothoer Bündnis gegen das Collegium Humanum, Argumente und Kultur gegen Rechts e.V,. Antifa West Bielefeld; Seite 6
(13) https://nrwrex.wordpress.com/2009/12/10/gt-meinolf-schonborn-ladt-zum-%E2%80%9Ejulfest%E2%80%9C-ein/
(14) Zitiert nach http://www.westfalen-blatt.de/index.php?id=618&tx_ttnews[swords]=sch%C3%B6nborn&tx_ttnews[backPid]=657&tx_ttnews[tt_news]=8988438&cHash=58a74ddb0d45db729bdd3a227632670c

Gesprächsrunde Freie Kräfte Schwarzwald-Baar-Heuberg mit Meinolf Schönborn

Impressum „Recht und Wahrheit“

Impressum „Z-Versand“

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Impressum Meinolf Schönborn

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