Versicherungsbetrug?Brandanschlag auf NPD-Flaggschiff!

Versicherungsbetrug?
Brandanschlag auf NPD-Flaggschiff!

In den frühen Morgenstunden wurde am 16. Januar ein Brandanschlag auf die drei Fahrzeuge der „Strafanzeigentour“ der niedersächsischen NPD in Schneverdingen verübt. Ein Transporter, VW T4, soll vollkommen zerstört worden sein, zwei weitere Fahrzeuge, darunter das Flaggschiff, wurden leicht beschädigt. Es soll ein Sachschaden von rund 25000 Euro entstanden sein. Es heißt, die abgestellten Fahrzeuge seien nicht als NPD Wägen zu erkennen gewesen. Die NPD Werbung des Flaggschiffes wird über Nacht entfernt.

Die Polizei betonte, dass es noch vollkommen offen sei, wer der oder die Täter seien könnten. Die NPD behauptet, es solle der politische Gegner gewesen sein. Angesichts klammer Kassen und der wahrscheinlichen Verfehlung der für die Wahlkampkostenerstattung notwendigen 1% Hürde, ist der Versuch der eigenständigen Aufstockung des NPD-Kontos nicht auszuschließen. Im Internet mehren sich die Stimmen, die Versicherungsbetrug vermuten.

Wären die Fahrzeuge noch zu retten gewesen, hätte die NPD ihren Feuerlöscher nicht erst am Montag bei Stade gegen DemonstrantInnen eingesetzt?
Die am 16. Januar um 10:00 Uhr geplante NPD-Kundgebung in Lüneburg musste wegen des Brandes abgesagt werden. Sie wurde auf 15:00 Uhr beim Lüneburger Bahnhof verschoben. Verhindern möchten dies GegendemonstrantInnen, die sich schon ab 14:00 auf dem Platz versammeln. Gegen 16:00 fährt die NPD in Lüneburg ein. Nach Angaben der SPD Lüneburg über twitter stehen 150 DemonstrantInnen gegen die NPD vor dem Lüneburger Bahnhof. Die Antifa Lüneburg spricht am Tag darauf von 250 GegendemonstrantInnen und meldet auf Indymedia:

„Zusätzlich übertönte eine Lautsprecheranlage die Nazis. Aus dem Antifa-Panzerkreuzer wurde laut Musik gespielt und auch die Hupe des LKWs tönte über den Platz.
Nach kurzer Zeit beschwerte sich der Versammlungsleiter der NPD bitterlich über den Lärm bei der Polizei. Von den Reden der Nazis war absolut nichts zu hören. Gegen den Antifa-Panzerkreuzer hatte das NPD-Flaggschiff keine Chance.“

Eine für den Nachmittag in Soltau angekündigte NPD Veranstaltung wurde deshalb angeblich abgesagt. Die NPD Niedersachsen meldet dazu: „Soltau war für heute eingeplant. Durch den Anschlag auf unsere Fahrzeuge musste diese Station leider entfallen.“

Aktuelle Bilder des NPD-Fuhrparks bei Recherche-Nord

Bürgerinnen und Bürger gegen exreme Rechte

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