NPD propagiert in Tradition der NSDAP Zusammenarbeit mit italienischem Faschismus

NPD propagiert in Tradition der NSDAP Zusammenarbeit mit italienischem Faschismus

Die Führung der Jungen Nationaldemokraten, JN, präsentiert sich stolz mit „den italienischen Kameraden der faschistischen „Casa Pound““ meldet die JN-Nordrhein und Westfalen auf ihrer Facebook-Seite und fährt freudig weiter

„welche laut Prognosen bei den kommenden Wahlen mit einer großen Unterstützung in breiten Teilen der Bevölkerung rechnen kann.
*Europa erwache!*“
Geteilt hat sie einen FB-Link der bundesweiten JN.


Diese schreibt:

„In Italien tritt die Casa Pound als nationalistische und faschistische Partei zu den Wahlen an. Beobachter rechnen mit einem sehr guten Ergebnis. Was haltet Ihr davon?“


Und gibt schon gleich die Antwort in der darauf folgenen Bildüberschrift vor:

„Hier unsere Bundesführung Andy Knape, Julian Monaco und Micha Freiheitsjunkie Schäfer mit dem Anführer der Casa Pound Bewegung Gianluca Iannone in Rom 2012.“

Dieser wird in Italien als charismatischer Führer und Duce in spe gehandelt.

Der JN Bundesvorsitzende Knape und der stellv. Vorsitzende Monaco haben das Foto ebenfalls geteilt und überschreiben das Bild wortgleich: „Ich wünsche unseren Freunden in Rom auf jedenfall Viel Glück!“

Auch auf der FB-Seite der Mutterpartei NPD war das Foto inkl. Text kurzzeitig zu begutachten. Nachdem auf dem Parteiportal DS-aktuell selbiges angesprochen wurde, führte der Link zu der Meldung schnell ins Leere: “Seite nicht gefunden” Die Parteijugend dagegen darf sich offen zum Faschismus, zur Unterstützung faschistischer Parteien äußern. Sie sollte sich ehrlicher halber in „Junge Nationalsozialisten“ umbenennen.

Casa Pound ist die „ideologische Heimat“ des Terroristen Gianluca Casseri. Dieser hat am 13. Dezember 2011 in Florenz zwei senegalesische Straßenhändler erschossen, drei weitere verletzt und anschließend Selbstmord begangen. Benannt ist die Bewegung nach Ezra Pound, ein Anhänger Mussolinis, der während des 2. Weltkrieges über Radio Rom antiamerikanische und antisemitische Propagandareden verbreitete.

Nachdem das Verbotsverfahren gegen die NPD in die Wege geleitet worden ist, scheinen bei der Partei alle Dämme zu brechen. So wie einst die NSDAP so propagiert die heutige NPD die Freundschaft und Zusammenarbeit mit dem italienischen Faschismus! Und so eine Partei gibt Verlautbarungen heraus, sie würde auf dem Boden des Grundgesetzes stehen! Welche Gemeinsamkeiten Demokratie und Faschismus haben, das dürfte diese Partei nur schwerlich erklären können!

Bürgerinnen und Bürger gegen extreme Rechte

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