Anti-Islam-Prophet Stürzenberger ein Flop – Mal hüh mal hot!


Anti-Islam-Prophet Stürzenberger ein Flop – Mal hüh mal hot!

Michael Stürzenberger ist vermeintlicher Journalist und bayerischer Landesvorsitzender der rechtspopulistischen Kleinstpartei „Die Freiheit“, die ebenso wie die NPD-Tarnliste „BIA“ gegen den Bau einer Moschee in München hetzt. Zur NPD Neigung manche seiner AnhängerInnen siehe unseren vorherigen Artikel.

Der selbsternannte Prediger wider den Islam preist scheinbar wöchentlich mit hoch erhobener Hand den Koran in Münchens Innstadt an. In Wirklichkeit wettert er dagegen in den höchsten Tönen, ist zum Glück jedoch oft akustisch nicht verständlich. Bei den Kundgebungen provoziert er regelmäßig die zum Feinde erkorenen Moslems und Linke. Inzwischen gehören selbst CSUler zu seinen „Feinden“.

Seine Provokationen sollen die GegendemonstrantInnen zu Taten anregen, wegen denen Sie später belangt werden können. Aber Stürzenberger will auch PassantInnen erreichen und Unterschriften sammeln. Wer es ihm dabei nie Recht machen kann, ist ein weiterer seiner Gegner, die Polizei! Mal schützt sie ihn angeblich nicht richtig, wenn sie es dann macht, beschwert er sich über den Schutz. Mal hüh – mal hot … denn er weiß nicht was er will! Einige Zitate Stürzenbergers zu hüh und hot:

Stürzenbergers hüh!

„Am schlimmsten war es am 16. Juni in Nürnberg, als uns der Einsatzleiter mit einem hämischen Grinsen regelrecht abkochen ließ.“ „Verzweifelt hatten wir damals die hinter uns stehenden Polizisten um Hilfe gebeten“.

„Im August befanden wir uns in der Münchner Fußgängerzone mehrfach in aufgebrachten Moslemkesseln“.

„Gegen 15 Uhr stürmten etwa sechs von ihnen auf unseren Stand, warfen Flyer vom Tisch, traten gegen einen Plakatständer und versuchten den Infoschirm umzuschmeißen.“

Stürzenbergers hot!

„Der Skandal am Samstag war nun, dass der Einsatzleiter urplötzlich die Absperrgitter aufbauen ließ“

„Dieses Absperrgitter sorgte dafür, dass es nur noch einen kleinen Durchgang von knapp zwei Metern zu unserem Pavillon gab. Und genau davor hatten sich die gackernden Hühner, diskriminierten Eisbären und schreienden Linken aufgebaut. Wir waren wieder eingekesselt“

Wass will der Marktschreier Stürzenberger eigentlich? Wenn keine Gitter aufgebaut sind, beschwert er sich über zu viel Nähe. Sind dann die Gitter da, ist das „ein Skandal“. Daneben fordert er immer wieder seine Jünger auf, sich über die Polizei zu beschweren. So auch zu der Veranstaltung am 17.8.12 in München:

„Wer sich beim Bayerischen Innenminister über das Verhalten des Einsatzleiters G. von der PI 11 beschweren möchte, der dieses Anbrüllen, Pfeifen, Beleidigen und Bespucken aus kürzester Nähe über mehrere Stunden trotz mehrfacher Aufforderungen, diese Menschen auf erträgliche Distanz zu bringen, zuließ, kann dies…“

Am 15.1.13 meldet User „Kane66″ in einem Kommentar auf Politically Incorrect:

„Habe ich gerade auf meine mail als Antwort bekommen. :
Bayerisches Staatsministerium des Innern 80524 München
Sehr geehrter Herr XXXXXX,
vielen Dank für Ihre E-Mail vom 22. August 2012 zur Kundgebung der FREIHEIT Bayern am 17. August 2012 in München.
Das Grundrecht der Versammlungsfreiheit ist für eine Demokratie unabdingbar. Dies bedeutet jedoch, dass sich auch gegensätzliche Positionen artikulieren können.
Die kritische Auseinandersetzung mit den Inhalten einer Versammlung findet ihre Schranke jedoch darin, dass eine rechtlich zulässige Versammlung ordnungsgemäß durchgeführt werden kann.
Es muss daher jeweils im Einzelfall von der Polizei geprüft werden, ob Beeinträchtigungen noch als zulässiger Protest zu werten sind oder bereits die Grenze einer nicht zulässigen Störung erreichen und daher eingeschritten werden muss.
Bei der von Ihnen angesprochenen Kundgebung bildeten Polizeibeamte auch mit Sperrgittern einen Puffer zwischen den beiden Versammlungsgruppen, so dass alle Beteiligten ihr Grundrecht auf Versammlungsfreiheit ausüben konnten. Die Polizei hat zu Beginn der Veranstaltung einen tätlichen Angriff auf den Versammlungsleiter unterbunden und den Angreifer bis zum Ende der Versammlung in Gewahrsam genommen. Zudem wurde den Gegendemonstranten die Verwendung von Trillerpfeifen untersagt. Sonstige Straftaten und Ordnungswidrigkeiten, wie z. B. gegenseitige Beleidigungen oder Körperverletzungen, wurden angezeigt.
Der ordnungsgemäße Verlauf der Versammlung der „Bürgerrechtspartei DIE FREIHEIT“, insbesondere der freie Zugang zum Infotisch sowie das Unterschriftensammeln, waren jederzeit gewährleistet. Das Verhalten der Polizei ist daher in keiner Weise zu beanstanden.
Mit freundlichen Grüßen
gez. XXX
Ministerialrätin“


Wer mehrere Stunden den Predigten des Propheten Stürzenberger einmal gelauscht hat, den verwundert die Diskrepanz zwischen dessen Eigenwahrnehmung und der Mail des in Bayern bestimmt nicht „links“ geführten Ministeriums nicht. Er und seine Jünger befinden sich im ewigen Kampf gegen das Böse, aber die „Wahrheit“ – wir ahnen es schon – will außer seinen Jüngern niemand hören. Gestern Bhagwan, heute Stürzenberger und morgen?

Wir finden, es wird Zeit, dass die Polizei diesen Prediger des Wortschwalls in die Schranken weist!. Wozu muss er sich dicht an die Absperrgitter begeben, wenn nicht, um zu provozieren? Weshalb benötigt er für einen Infostand eine Anlage, über die Stundenlang die gleichen Ergüsse heruntergeleiert werden? Welche Kundgebung anderer Organisationen darf über 4, 6, 8 Stunden ununterbrochen unschuldige PassantInnen belästigen?
Soll er doch mit seinen Jüngern ein einsames Bergdorf in den Alpen bauen. Soll er ihnen dort tagtäglich aus dem Koran predigen – Vers für Vers! Auf dass sie eines Tages konvertiert gemeinsam gen Mekka reisen und in der Sahara eine neue Gemeinschaft gründen.
Ob Christentum oder Islam – der Fanatismus hat einen Grundstock in allen Religionen – auch in denen, die sich manche Menschen wie S. selber schaffen!

Bürgerinnen und Bürger gegen exreme Rechte

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